Montag, 3. Juni 2024

Gaza: Probleme aus Geschichtsvergessenheit.

 Es ist sehr erstaunlich, daß der Westen der Hamas quasi staatliche Spielräume für diplomatische Deals einräumt und so diese Terrororganisation faktisch als Vertreter der Palästinenser als Ganzes akkreditiert.

Das ist so als hätte man die RAF die Belange der übrigen Bevölkerung verhandeln lassen. 

Der Westen macht die Hamas erst einmal zu einem Faktor in den Verhandlungen und er erhebt diesen Faktor in den Stand einer für legitim betrachteten Vertretung ohne Vollmacht. Man wird später danach fragen, welcher Umstand die Hamas in den Rang der ordentlichen Diplomatie versetzt hat. Hier zeigt sich auch deutlich das Problem, daß eigentlich keiner einen Plan zu haben scheint, wie die Gebiete später verwaltet werden sollen.

Auf die Idee, diese Idee erst einmal zu vertagen und ähnlich wie in Deutschland zwischen 1945 und 1949 eine pragmatische internationale Militärverwaltung (so auch abgewandelt wie im ehemaligen Jugoslawien) zu installieren, die unter ständiger Aufsicht demilitarisiert und soziale Programme umsetzt, auf diese Idee scheint keiner zu kommen oder kommen zu wollen. 

Letztlich gibt die Bibliothek der sozialen Nachfolge - Planung des zweiten Weltkrieges das Instrumentarium her. Jeder wirft dem anderen heute vor, keinen Plan zu haben, auf die Idee schlicht die Kriegsgeschichte der letzten 150 Jahre zu konsultieren scheint ebenfalls keiner zu kommen. 

Weiter als in die Roosevelt - Zeit muß eigentlich keiner zurückreisen. 


"Thus, the idea of a realm of relatively autonomous social values which cannot be reduced to material interests or environment was an essential feature of The Structure of Social Action. In this respect, The Social System can also be seen as an attempt to develop a general sociology of values. The aim of Parsons’ book is, therefore, to derive the principal components of a social system from the structure of social action. His argument as a result focuses principally on the idea of what he calls “value-orientations” and cultural patterns of action, and their relationship to the motivational aspects of social processes."


Aus dem Vorwort zu: Talcott Parsons, The Social Systeme, Seite 21


"On the basis of the approach to culture taken above, the broad reasons for this complication are not far to seek. A symbolic system has modes of integration of its own, which may be called “pattern consistency.” The most familiar example is the logical consistency of a cognitive system, but art styles and systems of value-orientation are subject to the same kind of criteria of integration as a system in pattern terms. Examples of such symbolic systems are, of course, empirically familiar as in a philosophical treatise or a work of art. But as an integral part of a concrete system of social iriteraction this norm of patternconsistent integration of a cultural system can only be approximately realized, because of strains arising out of the imperatives of interdependence with the situational and motivational elements of concrete action. This problem may be approached through certain considerations having to do with the “learning” of a culture pattern. This very common expression in anthropological literature seems to derive originally from the modcl of the learning of intellectual content. But it has been extended to become the common tcrm for the process by which the requisite integration of an element of culture in the concrete action of an individual comes to be motivated. One can in these terms learn to read a language, to solve mathematical problcms by use of the differential calculus. But one also learns to conform with a norm of behavior or to value an art style. Learning in this broad sense, then, means the incorporation of cultural pattern elements into the action-systems of individual actors."


S. 53 aaO

Und genau in diesem Wechsel aus Pattern und narrativer Beiwertung kann man Sozialprogramme erarbeiten. 


Und diese Ideen der Konnotation oder der Umwertung, der kritischen Exposition von kulturellen Mustern ist ein Ansatz, der recht schnell in klare Programmsprache zu bringen ist.

Und die Motive können ja aus der Pattern heraus - interpretiert werden um sie umzuwerten. Das setzt relativ geringe soziologische Aussagen voraus, die sich im Rahmen erst einmal der überhaupt herrschenden Ordnung bewegen. 


Das Problem ist die Shift der Werte im Westen selbst: Der Westen kann keine Forderung aufstellen, die demokratischer wäre als seine Ideale während der letzten vier Jahre unter dem Eindruck teilweise despotischer Hygieneordnungen. 

Der Westen würde mit einem Programm sich in der Aufstellung der letzten Jahre selber in gewissen Aspekten zur Disposition stellen und dies ist ein Grund unter vielen für die vorherrschende Planlosigkeit. 

... wenn der geübte Maßstab den Grund für das Unerreichbare einer Forderung errichtet... 

Welches Format ist wirklich soweit glaubwürdig und frei von Hypotheken, daß man ihm die Forderung nach einem demokratischen Umbau  hin zu einer pluralistischen Ordnung abkaufen täte ? 

Und dieser Aspekt wiederum offenbart die stille Shift des Prädikats einer Moralbehauptung in Richtung Ferner Osten, wo die Behauptung wenigstens nicht besser ausfällt als die Doktrin, was mit einer gewissen Konsistenz einhergeht, die der Westen nicht mehr vorweisen kann. 

Der Westen will woke sein und verhängt sinnlose "Maßnahmen", er will die Freiheit des Individuums, aber das in sozialistischen Einheitsbegriffen. 

Diese permanenten Widersprüche sind ein wesentlicher Grund dafür , warum der Westen keine zusammenhängenden Ordnungen mehr aus einer Prospektion bringt. 



Messerangriff Mannheim: Reaktionszeit im Nahfeld

Man hat bei einem Angreifer im Nahfeld teilweise eine Reaktionszeit unter einer Sekunde. Sobald ein ideologisch motivierter Täter eine Waffe in Gebrauchsposition hat, hat man praktisch keine kommunikativen Optionen mehr. 

D.h. Zeit für psychologisches Getue hat man in seiner solchen Situation nicht. Hier besiegt die Stoppuhr die Moral und es ist entscheidend, wer seine Waffe schneller in der Gebrauchsposition hat. 

Der eine Gedanke an die politische Korrektheit frisst die Zeit auf, die für die Verteidigung gebraucht worden wäre. 


H5N1: Positive Testergebnisse vom Hähnchenstand ?

 Eine Pandemie mit H5N1 ist so wahrscheinlich wie die Spezifikation des Tests. 

Will heißen: Wenn ein Test jeden Verwandten von H5N1 abdeckt, so kann sich jeder Genießer des halben Hähnchens schon mal in "Selbstisolation" begeben. 

In der Luft eines Kuhstalls, in dem Vögel und Fledermäuse die Frequenz der Gäste stellen wird man übrigens mit jedem Test auf irgendein Virus jeden möglichen Treffer landen, weil zu jeder Zeit irgend ein DNA Fragment irgendeines Virus in der Luft des Stalls herumwirbelt. 

Das ist so gut wie ein Abstrich aus dem Zulauf im Klärwerk um daraus Gefahren abzuleiten. Im Klärwerk herrscht das Viren - Armageddon 24/7, jedenfalls in der Frage der Konzentration der "Fundstücke". 

Das Bauernsterben kommt definitiv aus der Subventionspolitik und nicht vom Vogelschiß auf dem Hut des Bauern. 

Aber es wird interessant, ob man den intendierten Kahlschlag in der Landwirtschaft mit einem neuen Hysteriekonzert verbrämen wird. 

Die Geflügelmärkte sind ein Kandidat für "Veränderungen".

Samstag, 1. Juni 2024

Scholz Geschenk an Putin: Berlin schafft Gründe, die Moskau gut gebrauchen kann.

Wie es ausgeht einen unbedarften Zivilisten im Amt zu haben, derweil ein heißer Konflikt wütet kann man in Berlin beobachten. 

Wem nutzt die Ankündigung von Scholz deutsche Waffensysteme gegen Ziele auf russischem Territorium einzusetzen ? 

Besser hätte Scholz den Russen ihr Leningrad - Trauma nicht beleben können als mit seiner "Freigabe". 

Das ist das Spielen mit den 24 Millionen Toten der UdSSR, das ist das Herumdoktern an kollektiven Identitäten und eine psychologische Dummheit wie sie nur aus Preußen kommen kann. 

Vielfache neuralgische Flaschenhälse: 

  • Die Wahl in den USA
  • Die abwartende Haltung in Asien
  • Deutschlands latenter Anti - Amerikanismus
  • Massive ökonomische Probleme im Westen
  • Der Ausgang im Nahen Osten
Keiner will auf der Seite von Selenskyj stehen, wenn keiner weiß, mit welchem US - Präsidenten welche Situation später zu bewältigen sein wird. Es will sich auf dem Anstieg zum Drama - Gipfel international keiner positionieren.

Die Käse - Konfernez vom Bürgenstock, der Fondue - Frieden  von Helvetien wird als diplomatischer Bauchplatscher und als komödiantisches - Kriegsdrama  in der Theatergeschichte verbleiben. 

Nach dem Afghanistan - Debakel werden die USA versuchen die Last der Folgen in der Ukraine auf die EU auszulagern, die sich ihrerseits im Zustand eines wirtschaftlichen Zerrüttungsprozesses befindet. 

Das hat massive Effekt- Additionen zur Folge, wo eine massive Verschuldung des Euro - Raums zur Möglichkeit steht. 

Gemessen an den Volumen könnte es passieren, daß Deutschland Europas teuerstes Griechenland wird, zudem mit möglicherweise massiven politischen Umwälzungen. 

Auch die Geschichte kennt Wellensummen: Die Monsterwelle der gleichzeitigen Ereignisse ist eine stetige Option, wenn sich Effekte, wie in der Schallmauer heißt aufschieben. 

Die Summe des Schalls ist eine massive Wärmequelle und kann Konflikte jederzeit entzünden. 












Wann kündigt Russland den 2+4 Vertrag ?

Man muß das neutral betrachten: 

Wann wird Russland den 2+4 Vertrag kündigen ? 

Im Moment kann passieren, was will, die Ereignisse sind noch solange Verhandlungsmasse, bis Russland den im Moment regelnden Vertrag formal aufkündigen wird. 

Mit diesem Trick würde Russland Deutschland für das Territorium der ehemaligen DDR nämlich aus der Nato herausnehmen können und könnte kraft Jalta und Warschau die DDR als legitimen Riegel betrachten. 

Es gibt eine Konstellation in welcher nicht ein neuer Weltkrieg entstünde, sondern der zweite Weltkrieg weitergeführt würde: Durch das Ende von 2+4. 

Wenn Deutschland in Bezug auf Russland agiert wie das deutsche Reich und teilidentisch mit dem durch Russland ehedem besetzten Teil des Reichs in den Krieg eintritt, - und hier würde es theoretisch genügen, daß eine Waffe, die später in Russland wirkt, über das Territorium der ehemaligen DDR verbracht würde, - so würde eigentlich mehr oder minder automatisch die Regelung aus Jalta greifen und 2+4 wäre sofort außer Kraft, das Besatzungsregime hingegen restituiert. 

Wenn der Krieg eskaliert ist es durchaus denkbar, daß der 2+4 - Vertrag an dem Tag gekündigt wird, an welchem Russland eine leere Langstreckenrakete als Warnung verschießt. 

Um sich ggf. vor der Abwahl zu retten muß Biden bis zur Wahl einen Notstand errichten, der sogar seinen Nachfolger in eine Rolle zwingen wird. Die vollendeten Tatsachen der Eskalation sollen Unausweichlichkeiten schaffen. 

So eine Art - Johnson - Nixon - Stafette. 

Solange die Russen keine Atomtests fahren, keine Langstreckenraketen am Polarkreis starten und vor allem nicht am 2+4 Vertrag rühren, befindet sich die Welt noch in der Modalität des Säbelrasselns. 

Der Alkoholspiegel diverser Minister dürfte auch ein gutes Vorwarnsystem für einen handfesten Konflikt darstellen. 

Diplomatie, wenn sie Feuer fängt hat nämlich die Angewohnheit ganz schnell Kompetenz und Nerven abzufordern. Nach den dummen Sprüchen ist vor der Flasche und nach der Flasche kommt die seriöse Außenpolitik.

Sollte der 2+4 Vertrag tatsächlich gekündigt werden, stünde Berlin vor einer ganz heiteren Aufgabe. 

Eine Atomwaffe des Westens (offiziell) auf dem Territorium des ehemaligen Warschauer Paktes dürfte die Situation massiv verschärfen. 

Aber das sind im Moment alles Planspiele. Solange noch Clowns in der Politik hausieren, solange kann man sich täuschen, daß der Ernst der Lage nicht gegeben sei, es aber ist. 




Donnerstag, 30. Mai 2024

Schweiz: Ökonomischer Niedergang und Brüste amputieren als Ersatz für eine solide Psychotherapie

 Nun kenne ich die Schweiz sehr gut und lange, ehedem auch als einer ihrer Bewohner.

Wenn man sich den Lifestyle der 1990er in Erinnerung ruft und heute durch die Städte geht, so kommt man sich vor wie in dem Vorbei einer Dystopie.  

Es ist grau, trostlos und teilweise das schweizer Leben erschreckend menschenleer. Läden stehen leer, die Plätze und Freizeitanlagen werden nicht mehr so benutzt wie früher, eine Jugend auf den Straßen sucht man vergebens. 

Nach einer Rundreise mit Einblicken in die Produktion muß man von einer grundlegenden Ideenlosigkeit sprechen, neumodisch auch einem Innovationseinbruch. 

Die Geschäfte schleppen sich plan - und ziellos durch eine chronifizierte Situation. 

Bald wird man sagen müssen, daß der Corona- Wahn ein halbes Jahrzehnt aufgezehrt hat und die Folgen immer unabsehbarer werden. 

Die ganze Hotellerie wurde zerpflügt, das Veranstaltungswesen förmlich platt gemacht, erholt hat sich diese Substruktur der Wirtschaft bis heute nicht. 

Die Präsenz technischer Firmen sucht man vergebens. Statt der Werbung für Erzeugnisse und Finanzprodukte bekommt man Gender, - Ukraine und die üblichen Verkaufsschlager der Hysterieangebote zu Gesicht. 

Gebärmutterentfernung und das Amputieren von Brüsten bei identitätsgestörten Patienten wurde an die Stelle sauberer Psychoanalyse und methodischer Therapie gesetzt, was sich wunderbar in die entstandene Para- Medizin um Wunderwässerchen einfügt. 

Die Schweiz zeigt keine ökonomische Struktur, sie ist derzeit durchweg verzerrt und geradezu surreal aufgestellt.

Der Finanzsektor hat Flugrost angesetzt, der Sozialbereich ist offenbar der überwiegende Wirtschaftsfaktor dessen Refinanzierung aus den Überschüssen durchaus langfristig äußerst fragwürdig ist. 

Für die Schweiz gilt das gleiche, wie für Deutschland und die restliche westliche Welt: Gute Substanz wird nicht durch Hysterien und "binäre" Kunststücke ersetzt. Das Geld, daß den Staat aufbaute kam aus dem Finanzsektor und der spezialisierten Detail - Industrie.

Brechen diese zwei Lieferanten für den Überschuß weg, so entsteht erst eine alternative Blase, bis diese letztlich kollabiert. Anzeichen für den Kollaps dieser reichlich neurologischen Identitätsblase sind bereits erkennbar: Leerstände von Ladenflächen und die Algen auf Objekten, die man als Null - Zins - Leichen bezeichnen muß. 

Auch für die Schweiz wird gelten, daß die Flüchtlingseinfuhr nachhaltig den Immobilienmarkt nicht vor der Erosion zu schützen vermag, im Gegenteil: Die Belegung aus dem Sozialspektrum wird auf Dauer die Entwertung der Quartiersprädikate massiv forcieren. 

Das Ganze wird sich noch verschärfen, wenn die älteren Jahrgänge versterben werden und es einen Leerstand auf der sozialen Wohnfläche geben wird, sprich die ganzen aus dem Boden geschossenen Alterssitze nicht mehr finanziert werden können. 

Bauen für die Birne. 

Da werden sich noch einige Probleme auftun und Wechselwirkungen erzeugen. 


Woke hinterläßt weitere Lücken bei ökonomisch relevanten Fachkräften. 

Die Verschiebung der Prioritäten in die Richtung narrativer - Pseudo - Wissenschaften wird weiter zu einem Ausfall an Substanzträgern in den soliden ökonomischen Feldern führen. 

Der After - Market an Gender - Verschipselten wird ebenfalls Kosten anfordern, die aber kaum aus einer errichteten Substanzwirtschaft kommen. 

Die Minus - Faktoren und Defizitrisiken überwiegen bei Weitem den realwirtschaftlichen Horizont erwartbarer realer Gewinnmodell, die nicht eigenständig ebenfalls wieder Risikoblasen entstehen lassen, wie narrativ - virtuelle Gewinnmodelle. 



Mittwoch, 29. Mai 2024

Transgender: Die Sekte der Verstümmler

Heute traf ich eine alte Bekannte und diese erzählte mir von ihrer Tochter, die sich nach einer Depression unter dem Eindruck der Gender - Debatte anfänglich umoprieren ließ, sprich man entfernte ihr gesunde Brüste und die gesunde Gebärmutter.

Die Geschichte der Betroffenen und Familie nimmt sich aus, wie ein Horrorfilm. 

Ärzte, die gesunde Organe aufgrund eines psychologischen Zustandes unter einer Mode - Interpretation entfernen dürften dabei satt in das Spektrum forensisch - psychiatrischer Gewalttäter fallen. 

Das Leid, daß unter dem Label einer Modehysterie verursacht wird hat Folgen und das sind tiefgreifende Folgen, wie bei dem Verlust von Körperteilen durch Kriege oder Unfälle. 

Suggestionen und kommunikative Inhalte als Grundlage heranzuziehen, Verstümmelungen vorzunehmen ist abgründig und rangiert auf der Ebene psychopathischer Tätertypen. 

Die Medizin und die Psychologie machen sich hier nicht schuldig, sie pervertieren beide ihr Fach bis zu dessen vollständiger Diskreditierung und Auflösung. 


Es werden Menschen Körperteile amputiert, nicht weil sie auf eine Landmine traten oder mit dem Auto verunglückten oder an Brustkrebs litten, man nimmt Frauen gesunde Brüste ab, weil diese in den Medien im Zustand einer labilen psychischen Episode suggestive Inhalte fanden, die dann ein Eigen - Narrativ errichten. 

Man könnte auch von einer induzierten fixen Idee sprechen. 

Der Arzt, der auf dieser Basis ein Skalpell in die Hand nimmt, kann sich getrost unter die geschichtlich bekannten Psychopathen des Heilberufs zählen. 

Auf den Komplex der Tat gebracht ist es unerheblich welche Ideologie meint den Körper zum Bastelobjekt formulieren zu dürfen. Beim Tatumstand, nämlich der Vornahme der Verstümmlungshandlung kommt es auf die Ideologie NICHT an, sondern auf die Person des Täters und die Ausführung der Handlung OHNE anderweitige medizinische Indikation. 

Das bloße Gefühl im falschen Geschlecht geboren worden zu sein ist keine medizinische Indikation, zumal dann nicht, wenn nicht klar ist, ob es sich um Introjekte handelt oder Konstruktionen. 

Genau so ist es keine medizinische Indikation Mädchen die Lippen auf zu spritzen oder Botox zu verabreichen, wo es nur um eine narzisstische - ggf. schizoid - bauende Geltungssucht geht. 

Die Medizin stellt nicht mehr eine Wissenschaft über das Heilen, sondern eine Prostituierte der zeitgenössischen Modeverlangen dar. 

Die Wahrheit wäre es zu sagen: Die Medizin ist eine billige Schlampe gesellschaftlicher Wahnzustände geworden. 

Sie ist als Wissenschaft in diesem Zustand und Kontext nicht mehr vorhanden.


Mir tut es um die Familie leid, ich kenne diese Menschen persönlich und es ist kein Abstraktum oder ein Wahnzustand aus dem Fernsehen. 

Das sind Menschen, die ich lange kenne und nun stehen sie vor einem surrealen Scherbenhaufen und die Betroffene ist verstümmelt und leidet weiterhin an Depressionen, wie vor dem Eingriff in ihre körperliche Unversehrtheit auch. 

Das einzige, was man tat war, zu den Depressionen dazu ihren Körper zu zerstören und zwar lebenslänglich. 

Man wird in der Zukunft diskutieren müssen, ob diese Art der Genitalverstümmlung als Sexualstraftat zu werten sein wird. 

Es ist juristisch ziemlich heikel von einem freien Willen zu sprechen, wenn der Umstand der Willensbildung nicht hinreichend erforscht ist und das geht eigentlich schon in jedem Tattoo - Studio los. 


Die Rechtswissenschaften können sich dann gleich noch nach den Medizinern zu den Beihelfern des Wahnsinns gesellen. Denn auch hier scheint sich keiner weitere Gedanken über die genauen Umstände und Zusammenhänge zu machen. 


Zur Wiederholung: 

Das Entfernen gesunder Organe stellt eine hochgradige Ausnahme in der Medizin dar und erfordert juristisch ganz spezielle und gesicherte Umstände um nicht als bestialische Straftat qualifiziert zu sein. 

Die Umstände und die Feststellung dieser bedürfen gewissenhafte und nachforschende Untersuchungen und Gegenprüfungen. Es geht um eine Zahl im tiefsten Promillebereich. 

Diese Veränderungen müssen zudem gerichtlich abgesichert sein und diese Abklärung bedarf einer vielschichtigen psychologischen Vorerkundung des Sachverhalts, der Person und aller möglichen Umstände und Einflüsse. 

Wo auch nur eine einzige Unklarheit zum Zweifel überleitet hat das gesunde Organ das Recht vor dem geistigen Zustand des Patienten ! 

Der Körper ist der Medizin und der Rechtswissenschaft heiliger als der Geist. Sonst könnte man jeden Selbstmörder mit den Mitteln seiner Wahl beliefern und würde die Psychologie zum Beihelfer umfunktionieren. 


Zwangssterilisation und Entfernung der Gebärmutter: 

Juristisch ebenfalls imponierend ist die Parallele zwischen einer Sterilisation unter Zwang und das Entfernen einer Gebärmutter unter einem ggf. zwanghaften Eindruck. 

Auch konkludente gesellschaftliche Denkzwänge fallen unter die Kategorie äußerer Zwänge. Jedes Kompositum aus Denksatz und Introjekt stellt einen äußeren Umstand dar, gerade bei willensschwachen und/oder labilen, - kommunikativ abhängigen Personen. 

Wenn man den, von den Ausnahmen abzugrenzenden Wunsch, das Geschlecht aufgrund einer Suggestion ändern zu wollen unter den Formenkreis der psychiatrischen Zustände zählt, stellt das Sterilisieren einer so psychiatrisch erkrankten Person keinen anderen Umstand dar, wie jener, der als Tatbestand der Zwangssterilisation historisch bekannt ist, - man macht eine psychisch kranke Person unfruchtbar und das auf Dauer. 

Das ist der Tatbestand als solcher und dieser ist in der Literatur etabliert.

Der Chirurg, der den Eingriff unter Ausnutzung einer Willenlosigkeit, Willensschwäche, Willenstrübung, einer zeitweiligen exogenen Beeinflussung des Willens oder einer bloß kommunikativen Suggestion führt und hierfür Geld bekommt, der errichtet das Merkmal niedriger Beweggründe. 

Der Arzt handelt autoritär, d.h. der Chirurg muß sich selbst  - - über den Zweifel hinaus - - ins Bild setzen und hat vor dem gesunden Organ im Zweifel den Regelfall anzuwenden, den Eingriff abzulehnen. Er muß das bessere Wissen über jeden letzten vernünftigen Zweifel haben. 

Hat der Chirurg auch nur den leisesten Verdacht einer psychiatrischen Grundlage des Verlangens des Patienten, so hat er diesen Umstand klar zu erkennen und die nötige psychiatrische Behandlung einzuleiten, was ebenfalls bedeutet, daß das gesunde Organ ein Tabu darstellt und der Fokus dann ultimativ auf den psychologischen Befund zu richten ist. 

Das Abtrennen von Körperteilen auf Verlangen muß auf der Seite der Ausführenden ebenfalls zu psychologischen Fragen führen. Man muß erforschen, warum ausgebildete Mediziner leichtfertig und unter massiven Verstößen gegen die Auflagen der ärztlichen Kunst bereit sind für Geld gesunde Organe zu entfernen um nur einer Mode oder Laune eines Zeitgeistes zu entsprechen. 

Es ist keineswegs psychologisch gesund als Mediziner an einem gesunden Körper Organe zu entfernen ohne daß es dafür mehr als die Indikation gibt, daß der Patient nach eingehender medialer Gehirnwäsche  - - meint - - er hätte ein anderes als das organisch angeborene Geschlecht. 

Die Fälle, die hier tatsächlich indiziert in Frage kommen sind hochgradige Ausnahmen, die nicht mehr sind als höchst seltene Spielarten der körperlichen Entwicklung im Mutterleib. Das sind aber Ausnahmen im Bereich unter der Verteilung von Trisomie 21. 


Jeder, der außerhalb dieser tatsächlich klinischen Verteilung von geschlechtlichen Übergangszuständen in klar und klinisch umschriebener Pathoform, Eingriffe vornimmt begeht schwerste Straftaten im tatsächlichen als auch im juristischen Sinne. 


Dieses Plädoyer widme ich der Betroffenen selber und natürlich gleichauf ihrer Familie, die unsägliches Leid und psychologische Zustände jenseits des Sagbaren durchmacht. 




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