Corona wird solange ein Thema solange die Finanzkrise, oder besser die Wirtschaftskrise einen Grund braucht.
Ich nehme mal an, daß die zweite Welle vielleicht als Rahmen der Zahlen für das 4. Quartal dienen wird, also noch einmal Corona als schaler Grund herhalten wird wen die Achterbahn ihr Apogäum erreicht haben wird.
Das Problem liegt in der Lösung als Teil des Problems, wie gehabt.
Corona - d.h. die vollkommen aberwitzigen Kinderkaufladen - Maßnahmen aus der Kiste der Animation für übersättigte Wohlstandsgören verhindern das, was sich vor und in Krisen sonst abspielen würde, die Umschichtung der Wirtschaft, das Verschieben von Aktion innerhalb der Struktur aus Bedarf und Bestückung desselben.
Wenn eine Krise nicht zu beeinflussen ist, und das wird diese ganz gewiss nicht mehr sein, nicht mehr mit den Instrumenten, die bisher noch verfangen haben mögen, dann soll man sie laufen lassen.
Je schneller die desaströsen Zahlen kommen, um so schneller kann sich das Gefüge reformatieren. Wenn man ungesäuerte Brote haben will, muß man den Sauerteig auskehren, damit er nicht das Neue durchsäuert und so ist auch mit Marktaufstellungen.
Wer die Krise zu lange zieht, der nimmt der Zeit danach nur die Kraft. Und Corona als Erklärung ist nun wirklich nicht sehr einfallsreich und wenn man das Thema aus "Fleischfabriken" und Schweinehälften herausquetschen muß, hat es keinerlei konstruktive Wirkung auf die Zeit nach der Abrechnung. Je mehr der Staat eingreift, wie eine überforderte Nanny, desto mehr verziehen und verzerren sich die Effekte.
Und nein, eine totgelaufene Struktur ist nicht durch ein Wunschdenken an die Ewigkeit dieser Ordnung zu retten. Es werden neue Märke kommen, neue Spielgewichte und es werden sehr alte Strukturen durchbrochen werden. Die deutsche Industrie hatte schon in den 1980ern ihre ersten Probleme und nun kommt das Finale dieser monolithischen Aufstellung, spätestens, wenn der Export einbrechen wird und man auf eine total auf Hartz4 herabgewirtschaftete Binnenstruktur zurückgeworfen sein wird, auf einen Markt, den es schon lange aus sich heraus nicht mehr gibt.
Das Planungsversagen wird allumfassend sein.
Es kann auch anders kommen, es kann alles zum alten Modus zurückkehren und es gibt die kleine Möglichkeit, daß alles wie ein Spuk verfliegen wird, aber diese Möglichkeit ist wie gesagt sehr klein.
Ich halte es für möglich, daß es zu einer großen Flucht in den Immobilienmarkt kommt, die Mieten noch einmal explodieren (wenn da überhaupt noch ein reales Potential dahinter ist, was ich bezweifle) um in dieser Mitkopplung dem Konsum den Rest zu geben um dann das Kartenhaus der Immobilienwerte implodieren zu lassen.
Die Frage der fehlenden realen Marktlage wird sämtlich Wertschöpfung korrumpieren und letztlich wird eintreten, was man die letzten 15 Jahre hätte absehen können.
Politisch könnte sich eine Schwingung zwischen den radikalen Kräften einspielen, die nicht mehr mit Volkserziehung zu dämpfen sein dürfte, spätestens dann nicht, wenn psychologische Effekt auftauchen, wie Verlustängste oder soziale Reputationsverluste mit einem weitreichenden Eingriff in die Ich - Identität. Der gemachte Mann als Verlierer ist - wenn der Untergang nicht in Ruinen sinnhaft wird, die Figur, an der sich jede radikale politische Forderung anhängig machen lassen wird.
Je mehr die Politik eingreifen wird, um so mehr wird die Krise politisch umgedeutet werden und letztlich wird aus einer Marktreformation ein brandgefährliches Gebräu - in Deutschland vorzugsweise ideologischen Wetteiferns um die beste Idee vor Gott.
Und dabei bleibt eine Frage grundsätzlicher Art:
Woher soll eine Nachfrage kommen, wenn in den bekannten Maßstäben von Konsum eine Sättigung erreicht ist ?
Das ist eine fundamentale Frage, wie eine Wirtschaft im Erhaltungsmodus aussehen wird, wenn keine Bedürfnisdefekte übrig bleiben, mit denen man die Psyche unecht bestücken kann.
Die Sättigung auf dem Plateau des erschöpften Ichs, daß sich in den Dingen und Zahlen nicht zu finden vermag, ich glaube, daß das ein Moment von Selbstzerstörung ist, um das falsche Leben im Falschen abschütteln zu können.
Der Mensch treibt die Krise um neue geboren werden zu können, um den Zyklus immer wieder zu durchlaufen, sich stellvertretend für seine Seele in den Dingen zu befriedigen, damit die Seele nach der Zerstörung in den Dingen in den neuen solchen wieder leben kann, weil sie aus sich nicht zu sein vermag.
Die Liebe, die man im Bau zu Babel nicht bekommt, vermeint man dadurch zu erreichen, in dem man alte Türme einreißt und neue baut. Das Defizit dahinter ist immer das gleiche. Es ist ein Sägezahndiagramm, was sich da hinter allen Vorgängen abbildet.
Mittwoch, 8. Juli 2020
Montag, 6. Juli 2020
Wer nicht an Corona glaubt, der kriegt nichts zu fressen !
Wer sich die Tage den Eindruck gibt, wenn sich eine "gebärfreudige Durchschnittsfrau" Marke: "Rundherum und hoch das Bein, das Vaterland braucht Soldaten" willig die Maske anlegt um andere mit wichtiger Miene über die Weltrettungsnotwendigkeit zu belehren, der muß einsehen, daß es die Margarete noch gibt und zwar ohne Abstrich, jedenfall ohne Abstrich in diesem Sinne.
Die Deutschen ereifern sich darin, wer den hässlichsten mitmenschlichen Umgang leistet, so wie gerade eben im Laden:
"Ziehen sie die Maske höher, dann kriegen sie auch was."
Es gibt Völker, die lernen aus Niederlagen, es gibt solche, die werden human nach einer großen Erfahrung von Untergehen und Verlust und... es gibt die Deutschen, die nach dem Frieren an der Ostfront und jedem Feuersturm noch so unbelehrbar hörig den Blockwart spielen, als hätte es nie eine Geschichte gegeben.
Ich glaube langsam, oder besser: es beschleicht mich die Befürchtung, daß die Deutschen ohne einen kolossalen Untergang nicht zur Vernunft kommen werden und sie die Krise und die Entwertung brauchen um aus einem übelhaften Schub wieder hinausfinden zu können.
Ich weiß nicht genau, was dieses Volk zyklisch so boshaft macht, so lieblos, so grauströmig, aber es ist eine periodische Ersterscheinung, die mit Größenwahn und Weltgeltungsansprüchen einhergeht.
Wer nicht an Corona glaubt, der kriegt nichts zu fressen !
Wer nicht die Maske als Zeichen der Coronisierung unter dem Jesus Drosten trägt, der darf nicht in den Supermarkt.
Das ist Apartheid ! Ohne Maske wird man zum "Neger" gemacht und darf nicht an der arischen Welt der Volksgesundheit beim Einkaufen teilhaben. Das ist genau so ein Ausgrenzungsattribut, wie jedes andere auch, wie meinetwegen die gelben Krägen im Experiment von Jane Elliott.
Der Patientenwillen zählt sowenig, daß man nicht entscheiden darf, ob man sich infiziert oder nicht. Beim Sex im Bordell fragt auch keiner, ob das russisch Roulett ist und keinen hat je HIV auf dem Strich der Homosexuellen interessiert.
Was hier abgezogen wird ist bigott und dient nur und ausschließlich den Phantasien aus der deutschesten Epoche des letzten Jahrhunderts- ausgrenzen - und gefügig machen.
Ist das die Vorstellung von evangelischer Moral ? Ist das christliche Nächstenliebe, den Kranken ohne Maske nicht zu nähren ?
Ich glaube die Deutschen reinigen sich gerade von diesem jüdischen Inhalt in ihrem Leben und werden sehr unchristlich um deutscher als deutsch zu werden.
Natürlich wird man das Attribut als Tatsache der Notwendigkeit erklären (müssen), es ist und bleibt aber ein Attribut um Hörigkeit einzufordern.
Muß einen das scheren ?
Sagen wir es so: Die Deutschen bauen an einem dritten Selbstbeweis in der Geschichte. Sie werden ihn antreten und danach ist es durchaus möglich, daß die Welt nicht so nachsichtig sein wird, wie in Versailles oder 1990. Und um dieses geschichtliche Maß neue zu erweisen muß man diesem Land die hörige Gefolgschaft leisten, seinen Selbstbeweis wachsen zu lassen, bis es der letzten freien Demokratie auf Erden dämmert, daß das so nicht weitergeht und jede Demokratie in diesem Deutschland nur ein fahler Eindruck, aber keine Wirklichkeit ist.
Das finde ich schade, daß die Entwicklung diesen Weg nimmt, ich hätte gerne meine Illusion behalten, daß Ausgrenzung aus einem Notstandsgesetz (obendrein ohne so recht passenden Notstand) nie wieder geschehen wird.
Enttäuschung ist ein Schritt zur Wahrheit, ob ich nun den Kaffee, der bitter kommt wieder ausspuken muß, fragt leider niemand, ich hätte es auch gerne anders gehabt, aber ich kann an der "Vorsehung" über die Wiederholung nichts ändern, dazu bin ich zu unbedeutend.
Die Deutschen ereifern sich darin, wer den hässlichsten mitmenschlichen Umgang leistet, so wie gerade eben im Laden:
"Ziehen sie die Maske höher, dann kriegen sie auch was."
Es gibt Völker, die lernen aus Niederlagen, es gibt solche, die werden human nach einer großen Erfahrung von Untergehen und Verlust und... es gibt die Deutschen, die nach dem Frieren an der Ostfront und jedem Feuersturm noch so unbelehrbar hörig den Blockwart spielen, als hätte es nie eine Geschichte gegeben.
Ich glaube langsam, oder besser: es beschleicht mich die Befürchtung, daß die Deutschen ohne einen kolossalen Untergang nicht zur Vernunft kommen werden und sie die Krise und die Entwertung brauchen um aus einem übelhaften Schub wieder hinausfinden zu können.
Ich weiß nicht genau, was dieses Volk zyklisch so boshaft macht, so lieblos, so grauströmig, aber es ist eine periodische Ersterscheinung, die mit Größenwahn und Weltgeltungsansprüchen einhergeht.
Wer nicht an Corona glaubt, der kriegt nichts zu fressen !
Wer nicht die Maske als Zeichen der Coronisierung unter dem Jesus Drosten trägt, der darf nicht in den Supermarkt.
Das ist Apartheid ! Ohne Maske wird man zum "Neger" gemacht und darf nicht an der arischen Welt der Volksgesundheit beim Einkaufen teilhaben. Das ist genau so ein Ausgrenzungsattribut, wie jedes andere auch, wie meinetwegen die gelben Krägen im Experiment von Jane Elliott.
Der Patientenwillen zählt sowenig, daß man nicht entscheiden darf, ob man sich infiziert oder nicht. Beim Sex im Bordell fragt auch keiner, ob das russisch Roulett ist und keinen hat je HIV auf dem Strich der Homosexuellen interessiert.
Was hier abgezogen wird ist bigott und dient nur und ausschließlich den Phantasien aus der deutschesten Epoche des letzten Jahrhunderts- ausgrenzen - und gefügig machen.
Ist das die Vorstellung von evangelischer Moral ? Ist das christliche Nächstenliebe, den Kranken ohne Maske nicht zu nähren ?
Ich glaube die Deutschen reinigen sich gerade von diesem jüdischen Inhalt in ihrem Leben und werden sehr unchristlich um deutscher als deutsch zu werden.
Natürlich wird man das Attribut als Tatsache der Notwendigkeit erklären (müssen), es ist und bleibt aber ein Attribut um Hörigkeit einzufordern.
Muß einen das scheren ?
Sagen wir es so: Die Deutschen bauen an einem dritten Selbstbeweis in der Geschichte. Sie werden ihn antreten und danach ist es durchaus möglich, daß die Welt nicht so nachsichtig sein wird, wie in Versailles oder 1990. Und um dieses geschichtliche Maß neue zu erweisen muß man diesem Land die hörige Gefolgschaft leisten, seinen Selbstbeweis wachsen zu lassen, bis es der letzten freien Demokratie auf Erden dämmert, daß das so nicht weitergeht und jede Demokratie in diesem Deutschland nur ein fahler Eindruck, aber keine Wirklichkeit ist.
Das finde ich schade, daß die Entwicklung diesen Weg nimmt, ich hätte gerne meine Illusion behalten, daß Ausgrenzung aus einem Notstandsgesetz (obendrein ohne so recht passenden Notstand) nie wieder geschehen wird.
Enttäuschung ist ein Schritt zur Wahrheit, ob ich nun den Kaffee, der bitter kommt wieder ausspuken muß, fragt leider niemand, ich hätte es auch gerne anders gehabt, aber ich kann an der "Vorsehung" über die Wiederholung nichts ändern, dazu bin ich zu unbedeutend.
Der große Wirtschaftsflüchtling
Ich sehe einen Erdball, der in einer der größten wirtschaftlichen Krisen hinter Geistern herläuft wie ein Satz LSD - Konsumenten nicht.
Corona- Rassismus, what so ever - Weltrettung:
Es wird in den nächsten zwei Jahren vielleicht zu den größten Verwerfungen seit dem zweiten Weltkrieg kommen, auf jeden Fall wird es Deutschland in der Form der alten BRD nicht mehr geben. Es wird der Restkern der deutschen Industrie merklich schrumpfen, es wird die Frage aufkommen, wie es weitergehen soll.
Vielleicht passiert auch nicht, das glaube ich aber nicht.
Statt sich dieser Frage zuzuwenden, wie eine Wirtschaft in der Zukunft aussehen soll, wo man vielleicht einmal an das schlechte Holz des Mittelmaßes ran sollte, damit die Zukunftsbäume ans Licht kommen, gibt es ein groteskes Schranzentheater um jeden Scheiß. ... Um damit die Sache nur noch schlimmer zu machen - versteht sich... .
Ich wage sogar die Prognose, daß die Welle der Rezession auf eine zentrale Schwäche des Eurosystems treffen könnte, also sich eine Wellensumme ergibt, die eine gigantische Amplitude der Vernichtung erzeugen könnte. Ob das passieren wird, weiß ich nicht zu bestimmen, aber es wäre eine denkbare Option.
Die Deutschen werden auch die Quittung dafür bekommen, daß sie ihre finanzielle Intelligenz einstmals ausgerottet haben und schlicht auch keine Leute, die man auf das internationale Parkett schicken könnte, ohne daß es elementar peinlich würde.
Der sinkende Mediokrat ist aber nicht ganz ungefährlich, wenn er allen zeigen will ein Gott zu sein.
Zum Kriegführen reicht die deutsche Truppenstärke nicht ganz aus, ob AKK nun eine Kadettentruppe will, den Flakhelfer oder ob sie die KSK abschafft um so einen Untergrund in der Bundeswehr zu züchten, das ist belanglos.
Deutschland wird Europa wirtschaftlich zerstören, es wird die Manier der negativen Exotherme auf andere als die kanonierte Weise replizieren. Am Ende bleibt die Opferrolle des gescheiterten Heroen, der allen - nur nicht dem eigenen K - Holz die Schuld geben wird, warum das Kind in seiner Vorstellung von Größe letztlich gescheitert ist.
Die Gründe für das Scheitern an sich selbst liegen wie so oft in der psychologischen Ausgangslage Deutschlands - in seinen Familien und seinen Werten begründet. Moral und Lauterkeit in einem einfältigen Verständnis öffnen nicht zu einer Änderung von Modi um einen Zustand zu beheben. Linke Ideen sind dabei nur eine Variation dieser Tugend, es kommt wesentlich nicht zu einer Antithese in der Frage von Moral.
Mit der Moral einer Gottesanmaßung kommt man aber nicht durch irdische Krisen.
Das Deutschtum wird die Welt nicht retten und es wird auch nicht die Lösung darin bestehen, auf einen Protektionismus zurückzufallen. Das wird zwar eine Weile Mittel zum Zweck sein, die Frage der Gestaltung von Interaktion der Nationen löst man damit nicht.
Und solange sich die Intelligenz des Landes an der realen Gefahr der Idiotie abarbeiten darf, solange wird sich die Grundlage auch nicht ändern.
Kurzum: Der Untergang wird kommen müssen und er ist nicht verdient, sondern notwendig um überhaupt aus dem Pferch rauszukommen, der aus Eitelkeit - Anmaßung und satanischer Dummheit besteht. Man wird Deutschland auf den Ruinen seiner Industrie dazu erziehen müssen, sich zu implizieren und keinen Exzeptionalismus mehr zu beanspruchen, vor allem nicht in der Frage seines industriellen Stellenwertes. Es geht künftig um Koordination, nicht mehr um absolute Marktansprüche (IG - Farben).
Da die Deutschen kein Volk sind, daß transkulturell unterwegs sein kann ohne ein moralisches Gerumpel zu veranstalten, wie das ein sehr großes Wagnis werden, wie man den lustlosen Nicht - Tänzer dieses Erdballs auf den Brettern integrieren wird, auf denen man mit einen Glas Sekt oder Whiskey mehr erreicht als mit einem Meisterbrief zu irgend einem Handwerk, daß die Lehre und nicht die Begabung begründet.
Die Welt und der diplomatische Spielverderber aus Preußen, es ist ein zeitloses Drama.
Corona- Rassismus, what so ever - Weltrettung:
Es wird in den nächsten zwei Jahren vielleicht zu den größten Verwerfungen seit dem zweiten Weltkrieg kommen, auf jeden Fall wird es Deutschland in der Form der alten BRD nicht mehr geben. Es wird der Restkern der deutschen Industrie merklich schrumpfen, es wird die Frage aufkommen, wie es weitergehen soll.
Vielleicht passiert auch nicht, das glaube ich aber nicht.
Statt sich dieser Frage zuzuwenden, wie eine Wirtschaft in der Zukunft aussehen soll, wo man vielleicht einmal an das schlechte Holz des Mittelmaßes ran sollte, damit die Zukunftsbäume ans Licht kommen, gibt es ein groteskes Schranzentheater um jeden Scheiß. ... Um damit die Sache nur noch schlimmer zu machen - versteht sich... .
Ich wage sogar die Prognose, daß die Welle der Rezession auf eine zentrale Schwäche des Eurosystems treffen könnte, also sich eine Wellensumme ergibt, die eine gigantische Amplitude der Vernichtung erzeugen könnte. Ob das passieren wird, weiß ich nicht zu bestimmen, aber es wäre eine denkbare Option.
Die Deutschen werden auch die Quittung dafür bekommen, daß sie ihre finanzielle Intelligenz einstmals ausgerottet haben und schlicht auch keine Leute, die man auf das internationale Parkett schicken könnte, ohne daß es elementar peinlich würde.
Der sinkende Mediokrat ist aber nicht ganz ungefährlich, wenn er allen zeigen will ein Gott zu sein.
Zum Kriegführen reicht die deutsche Truppenstärke nicht ganz aus, ob AKK nun eine Kadettentruppe will, den Flakhelfer oder ob sie die KSK abschafft um so einen Untergrund in der Bundeswehr zu züchten, das ist belanglos.
Deutschland wird Europa wirtschaftlich zerstören, es wird die Manier der negativen Exotherme auf andere als die kanonierte Weise replizieren. Am Ende bleibt die Opferrolle des gescheiterten Heroen, der allen - nur nicht dem eigenen K - Holz die Schuld geben wird, warum das Kind in seiner Vorstellung von Größe letztlich gescheitert ist.
Die Gründe für das Scheitern an sich selbst liegen wie so oft in der psychologischen Ausgangslage Deutschlands - in seinen Familien und seinen Werten begründet. Moral und Lauterkeit in einem einfältigen Verständnis öffnen nicht zu einer Änderung von Modi um einen Zustand zu beheben. Linke Ideen sind dabei nur eine Variation dieser Tugend, es kommt wesentlich nicht zu einer Antithese in der Frage von Moral.
Mit der Moral einer Gottesanmaßung kommt man aber nicht durch irdische Krisen.
Das Deutschtum wird die Welt nicht retten und es wird auch nicht die Lösung darin bestehen, auf einen Protektionismus zurückzufallen. Das wird zwar eine Weile Mittel zum Zweck sein, die Frage der Gestaltung von Interaktion der Nationen löst man damit nicht.
Und solange sich die Intelligenz des Landes an der realen Gefahr der Idiotie abarbeiten darf, solange wird sich die Grundlage auch nicht ändern.
Kurzum: Der Untergang wird kommen müssen und er ist nicht verdient, sondern notwendig um überhaupt aus dem Pferch rauszukommen, der aus Eitelkeit - Anmaßung und satanischer Dummheit besteht. Man wird Deutschland auf den Ruinen seiner Industrie dazu erziehen müssen, sich zu implizieren und keinen Exzeptionalismus mehr zu beanspruchen, vor allem nicht in der Frage seines industriellen Stellenwertes. Es geht künftig um Koordination, nicht mehr um absolute Marktansprüche (IG - Farben).
Da die Deutschen kein Volk sind, daß transkulturell unterwegs sein kann ohne ein moralisches Gerumpel zu veranstalten, wie das ein sehr großes Wagnis werden, wie man den lustlosen Nicht - Tänzer dieses Erdballs auf den Brettern integrieren wird, auf denen man mit einen Glas Sekt oder Whiskey mehr erreicht als mit einem Meisterbrief zu irgend einem Handwerk, daß die Lehre und nicht die Begabung begründet.
Die Welt und der diplomatische Spielverderber aus Preußen, es ist ein zeitloses Drama.
Freitag, 3. Juli 2020
Der Jude spielt Beethoven - Beethoven ist böse.
Deutschland
wird getragen durch sein Volk, dieses unterhält eine Kultur von Identitäten und
diese wirken zurück auf den Staat als Abbild, als Summe dieser Kultur.
Wenn
es die deutsche Kultur - wesentlich - also von sich aus nicht hergegeben hätte,
wäre der Nationalsozialismus nie entstanden und wäre auch nicht so überzeugt
verteidigt worden.
Damit
ist der NS - Staat eine Realität aus der Kultur der Deutschen, die keine
Immunreaktion gegen die totale Forderung aufbaute.
Für
die DDR gilt ein ähnliches hinsichtlich dem übernommenen Stalinismus in der
russischen Besatzungszone.
Gut,
im Westen war die BRD ein Wirtschaftskonstrukt der Nato und folgte diesem
Muster ebenso hörig wie aus wirtschaftlichen Gründen.
Das
bedeutet aber nicht, daß die Kultur, die den Totalitarismus ermöglichte damit
verschwunden ist, sie hat bloß eine andere Modalität der Anpassung gewählt. Das
hat mit Veränderung in der sozialen Kodifizierung überhaupt nichts zu tun.
Jede
Form von lateralem Totalitarismus ist ein Erbe der NS - Zeit, ob das links oder
rechts, oben oder unten ist, sobald eine Forderung relationslos und ohne
Austausch auf die andere prallt ist eine totale Forderung und schon das Totale
an sich ist eben diese spezielle kulturelle Identität.
Wenn man die Deutschen in ihren
Familien sich selbst und den Werten überließe, würden sie immer wieder totale
Forderungen reproduzieren und diese in einem Akte der hörigen Unterordnung an
das Über- Ich des Staatsgedankens delegieren um in einen wertemäßigen Prozess
der reziproken Bestätigung zu treten.
Die Folge wäre eine Diktatur und
eine Anpassung in Hörigkeit nach der anderen. Wobei Anpassung nur eine
Umwertung von Diktatur ist, in einer Kapitulation eben jener interpretierten
einer solchen neuen Diktatur, dem neuen Herrn sich anzudienen. Die Modi werden
nicht verlassen.
Dieses Strukturell einer unbedingten Hörigkeit kann man nur durchbrechen,
indem man die Wertehoheit bricht.
Dies bedeutet, daß man die Kultur
der Hörigkeit anfechten muß durch eine andere Modalität.
Und mit bloßer Migration ist das
nicht getan, weil dann an die Migranten die
Anpassungsanforderung gerichtet ist, und zwar nicht qualitativ - sondern
ethisch !
Es geht ja nicht um Beethoven, oder um Wagner, oder um Goethe, sondern
um den Gehorsam ! Nicht der Inhalt wird von den Deutschen als Kultur begriffen,
sondern die gelehrige Praxis, in welcher die Kulturgüter nur dem Machterhalt
der Ethik als Instrument dienen, sie sind nicht das Ziel der Kultur.
Bespiel:
Rechtsradikale sind deutsche
Kulturvertreter ? Nein, sind sie nicht, sie hören "Rechtsrock", sie
lesen mit Ach und Krach die Bildzeitung, aber sie halten keine klassischen
Musikwettbewerbe ab, oder führen Goethes Faust in der Stadthalle auf. Eva Braun
und Adolf Hitler waren weder tätowiert noch hätten sie sich irgendwelche
Baustellenlärm - Musik angehört.
Die ganze Debatte um
"Rechtsradikale" und "Neonarzis" hat mit den historischen
Formaten nicht das geringste gemein und mit der Kultur der Güter schon drei mal
nichts. Die Bausteine des NS - Staates finden sich eher in den angepassten
Modi, als in den radikalen Auskristallisationen.
Das sind tatsächlich hohle Nullwertdiskussionen.
Der NS Staat kam aus dem banalen Volkssinn, nicht aus einem extra ausgedrückten
Lifestyle, es war keine Exzeption, sonst hätte dieser Staat nicht in diesem
Rahmen "gut" getragen funktioniert.
Die linken radikalen Kräfte, sie
fabulieren das Blündern der Reichen, aber sie haben keine Exegese zu Marx und
Lenin zu bieten, d.h. auch hier kommt außer dem Gehorsam keinerlei Kultur über
den Inhalt zustande.
Die deutsche Kultur war schon in
dem Moment im Niedergang als die NSDAP dem Bürgertum, dem Konservatismus den
Garaus zu machen ansagte um nur eine linke Position zu usurpieren. Eine
kulturelle Forderung ist in beiden bolschewistischen (Bolschestwa - die Masse)
Bewegungen wesentlich nicht vorhanden, weil der Govenor - Mode bei beiden eben
nicht von den Gütern her kommt, sondern nur von der Ideologie her.
Damit kann man von einem Ende der
deutschen Kultur sprechen, wenn man das dritte Reich als Bedingung zu einem
umfassenden Untergang von kulturellen Strukturen und Identitäten aus einer
Mengengewichtung ansehen muß.
Das Ende zog sich bis in die 1980er
Jahre hinein und die klassische Kultur überlebte als Artefakt, als Attribut an
die Überlebenden des Untergangswillens gebunden (Dependenz).
D.h. der kulturelle
Gültigkeitsbereich ist mit den Personen den Weg des Zeitlichen gegangen.
Jetzt kommt es zu der absurden Situation, daß nur noch der Begriff
"Staat" und "Gehorsam" mit einem Wert von
"Kultur" gleichgesetzt werden.
D.h. es kann wesentlich nicht mehr um Inhalte gehen, um historische nur
noch in der Konzentration auf diese Eigenschaften, die keinerlei Größe haben !
Die Nation rudert und weiß nicht, wer sie ist, außerhalb dieser
Erfüllungen ins Nichts hinein - und dessen eingedenk, daß eine historische
Identität versperrt ist.
Es bleiben nur noch die kurzen Terminologien und eine beschränkte
Identität und diese kann auch nicht durch Relativierung oder Sondererklärungen
angereichert werden, es ist nun einmal ein hörig herbeigefolgter Zustand.
Und wenn das Abstraktum des Staates um des Selbstzwecks willen nicht
Europa ersticken soll, muß Deutschland andere quantitative und qualitative
Identitäten von außen erhalten um überhaupt wieder in den Kreis dieser
Attribute von Kultur zurückfinden zu können.
Denn der Begriff der Identität ist außerhalb von Funktion ja gar nicht
mehr vorhanden !
Warum die Deutschen sich so wehren
?
Wenn sie feststellen müssen, daß
sie eine Kultur haben, eine klassische, eine gebildete, dann müssen die
Deutschen erkennen, in den Juden den Ausdruck gelebter deutscher Kultur
ermordet zu haben.
Sie haben diejenigen, die diese Kultur am willigsten und
enthusiastischsten aufnahmen um der Begeisterung für die deutsche Kultur willen
umgebracht. Das ist derart irrwitzig und grotesk, daß es sich dem
wirklichen Verstehen entziehen muß.
Das ist so, als wenn ein
Psychopathe morgens vor den Spiegel träte und sagen müsste: Du bist ein Mörder
deiner selbst am Leib deines Nächsten.
Noch viel schlimmer: Die Deutschen
haben die eigene Kultur, die sie als jüdisch - zu sehr gefühlt - und fremd um
der Gefühle willen umwerteten veräußert. Denn das Gefühl würde die Schuld real
werden lassen und nicht bloß einen Inhalt von Bewältigung darstellen.
Wenn die Deutschen ihre Kultur also
verachten, dann um das vermeintlich Jüdische in ihr zu verdrängen bis zur
Auflösung Deutschlands als letzter Konsequenz des gelebten Antisemitismus
(Normschrifterlass).
So frei nach der Logik: Juden
spielen Beethoven, Beethoven braucht man nicht. Juden sind Musiker, lasst und
bei den Orchestern sparen ! Das gipfelte in der perversen Supralogik: Mephisto
könnte ein Jude sein, laßt uns den Faust verbrennen.
So sieht heute die deutsche Bildung
aus, sie ist befreit von jedem Anschein etwas könnte auch nur jüdisch berührt
sein, ob in der Annahme der Kultur oder in ihrer Realität.
Judentum, als Deko gerne, aber
bitte im Aquarium.
Man hat die Bewertungsmuster
niemals zum Thema gemacht, sie konnten sich ohne Hindernisse vererben und
kultivieren und eine Aberkultur errichten.
Deshalb kann der Islam auch
Deutschland mühelos überlaufen, er trifft ja auf keine Gegenkultur mehr, auf
keine Identität außerhalb der Ressentiments mit Akkuschrauber und Bier.
Ich weiß nicht, ob den Kulturanthropologen die Situation nicht bewußt
ist, oder ob zu deren Erfassung schon die Intelligenz fehlt. Es gibt familiäre
Normative, die so tief das Ich des Kindes formen, daß man von einer Tektonik
sprechen muß. Warum diese nicht Thema wird um Auswege zu erörtern, ganz
kognitiv, das entzieht sich meiner Vorstellungskraft.
Die soziale Erbfolge der Werte, sie ist unübersehbar und keiner greift
das Thema auf ?
Donnerstag, 2. Juli 2020
Das Metaprogramm und der Bergen - Belsen - Effekt
Ciprofloxacxin: Die Behandlung mit GABA, Vitamin B- Komplexen und Nikotin hat mal soweit geholfen, daß die ärgsten Symptome eingedämmt wurden.
Der behandelnde "Arzt" war: Ich.
In drei Wochen habe ich kleine Weisheiten aus der Restekiste des pharmakologischen Wissens erfahren und keinen einzigen Facharzt zu Gesicht bekommen, Konzil nach dem Bundesmantelvertrag vergesset es.
Deutschland eine Versorgung wie ein lumpiges Dritteweltland.
Dieses Land ist ein einziger Schrotthaufen mit einer Kompensation aus purem Narzissmus, errichtet auf der fertigen Gefühllosigkeit und der Abwesenheit von jeder Form an Empathie. Leid tut einem Deutschen selten etwas, er bedauert lieber den als Objekt betrachtbaren "Zustand" ohne Bezug zur Person, die ihn bewirkt.
Das gespielte Getue hat alles überwuchert wie Unkraut, welches den Gartenzaun umrankt.
Das sind Zustände wie in der ehemaligen UdSSR nicht. Selbst Kuba hat eine bessere med. Versorgung.
Warum kriegen die Deutschen ihr Land nicht geregelt ? Weil sie zur Unselbstständigkeit und zum Gehorsam erzogen werden (Präsens !) und selber nicht aktiv handeln und schon gar keine Verantwortung für ihr Handeln übernehmen, denn das trägt die böse deutsche Mutter mit der kalten Seele.
Dieses emporschauen zu einer strafenden Instanz ohne Gefühl, das macht aus Deutschen die Ausführer des Grauens.
Bergen - Belsen: Dies ist wie kein anderes, ein Beispiel für das med. Versagen in größtem Ausmaß und in gewollter - befohlener und angeeigneter Unterversorgung. Dieser Bergen - Belsen - Effekt von Gewissensausfall, der ist auch heute noch in der Medizin in Deutschland über alle Maßen sichtbar.
Wenn ein Zustand staatlich errichtet wird, es behebt ihn von unten keiner !
Die Demokratie ist nicht verankert, den Souverän gibt es nicht im Sinne des von den Alliierten intendierten GG.
Die Abwesenheit von Gewissen und Verantwortung zu einem Handeln für menschliche Zustände ist eine brandgefährliche Mischung historischen Ursprungs.
Kein Jurist hat in Deutschland jemals gegen die Untervorsorgung wirkungsvoll geklagt, kein Mediziner geht nachhaltig auf die Barrikaden, alle tragen den Führerbefehl zum Untergang, als hätte es die Besatzungszeit nie gegeben.
Wenn man es auf die Spitze brächte: Sie würden auch heute noch in den Bunkern arzten und sagen: Da kann man halt nichts machen.
Das sind im Volk grundlegend verankerte Programme von Dafürhalten. D.h. die Annahme des Totalen ist so groß, daß es zu keiner Relation kommt, als jener den Zustand nur zu verwalten.
Das hat mit einer demokratischen Kultur überhaupt nichts zu tun, das ist historisch und geerbt ohne Abstrich an der Masse aller ethischen Wertemengen.
Der "Kampf gegen Rechts" ist eine Selbstentschuldigung für diese Veranlagung, die keine politischen Grenzen kennt, sondern Teil der deutschen Identität ist.
Diese deutsche Identität von Gehorsam und Gewissenlosigkeit in der konkreten Situation um den Menschen ist ein sehr geschichtliches Problem. Wenn man es offenbart folgen hörige Schockstarre über das deutsche Selbst, oder die Flucht in den Konflikt. Außerhalb dieser zwei Modi findet keine Lösung des Konfliktes mit der Situation statt.
Die Krise wird eines: Historische Muster zu Tage bringen, daß man an eine Wiederauferstehung von den Toten glauben werden muß um den Zustand, der eintreten wird und eingetreten ist auch nur annähernd zu beschreiben.
Hätten die Deutschen Hannah Arendt verstanden und nicht bloß hörig wiedergekäut um sich äußerlich zu läutern, dann hätte das die deutsche Struktur in den Kinderstuben treffen müssen, - genau das aber ist nie erfolgt.
Der Fußballverein als Divisionsersatz, als Methadon des Grölens und kollektiv - Identitären, als Ich - Transzendenz, das ist so die Sinnfügung von kollektiver Identität in Deutschland.
Die Kita als fertiges Sinnbild des Hasses gegen das Kind, das ist auch so ein Werk pathologischer deutscher Mütter, die ihr Kind in eine latente Adoption geben, weil das staatliche Zahlenziel um längen höher ihnen gilt, als das Kind, daß sie zu lieben - aller Kompetenz um Hohn - unfähig sind.
Aus diesen Presswerken der Seelenentstellung kommen wieder abgerichtet Pimpfe, die wieder den gleichen Zombie reproduzieren, der sie selbst unter Lieblosigkeit geworden.
- Norm und Reproduktion
Das sind auch die Metaprogramme von Gesellschaften.
Hirnlos hörig und das Grauen als akkreditierter Zustand von entseelter Normalität - Deutschland.
Diese Effekte können nur durch eine multinormative Umgestaltung in einem Durchbrechen der wirksamen Normmenge behoben werden !
Dazu gehört die restlose Auflösung der ethischen Stammenge aus der Menge aller Werte intra des Stammgefäßes.
Die "Reproduktionszahl" ist nicht nur im Bezug auf Corona der magische Terminus, um den sich die Frage von Identität einzirkelt. Es geht um Kontinuität und Identität von Sein in einem direkten Bezug zu innenwertiger Ethik.
Mittwoch, 1. Juli 2020
Die Koloratur um den Defekt
Warum die Deutschen keine Kultur von Gewicht haben ? Nun, nicht weil sie sie nicht hätten oder haben könnten, - schlicht weil ihnen etwas Entscheidendes kollektiv zu fehlen scheint, was Kultur ausmacht:
DAS LEBEN, DAS LIEBEN
Schlicht, es fehlt diesem Volk an
Gefühlen. Deshalb verstehen sie ihren Beethoven nicht, oder Mozarts Phantasien
nicht. Deutsche lernen Noten und Technik, nie den Klang als etwas von Herz.
Deshalb wird Wilhelm Kempff immer toter und verwalteter klingen als Arthur
Rubinstein.
Der Fleiß und die Entbehrung machen
die Deutschen schwermütig und melancholisch - unter dieser Depression aus dem
Schoß liebesunfähiger Mütter tragen sie dann ein Leben lang und dieses Dasein
durch die Welt wie eine protestantische Monstranz aus Moral, Verkniffenheit und
einem Fleiß, der schon der Speer im Leben sein muß.
Gut, diese Formulierung klingt nach
russischer Pathetik, muß mich das scheren ? Zucker auf den Berg der Sahne im
Kaffee !
Aber was bedeutet dieses Leben im
Tod aus Fleiß ? Man kann unter Deutschen nur depressiv werden, man kann krank
werden am Zweck in allem. Nichts ist Genuss, nichts ist Liebe, nichts Begehren,
alles ist Tugend und wohin ist diese gekommen ?
Wer vor lauter Tugend das Leben
vergisst, der hat nichts mehr, dem die Tugend Gewicht etwa verliehe ! Alles ist
nur noch normativer Zweck, nichts ist mehr lebendig, auf nichts kann sich eine
Tugend mehr ausrichten, als auf den Selbstzweck von Moral. Das ist ein so
unendlich kurzer Sinn.
Die Tugend auf den Punkt
konzentriert ist der Nihilismus perfekt, denn auf die entlassene Moral folgt
die Sinnlosigkeit des Lebens, daß in seiner unperfekten Geliebtheit immer eine
Antithese gegen die Moral sein muß. Das Leben als Widersinn des Göttlichen
zeigt so den gänzlichen christlich - lutherischen Unverstand für die Thora. Die
Schrift als Ziel über den Sinn der Worte, das ist so gut als wie ein
gerüttelter Atheismus.
Gott kann man nicht lernen, man muß
ihn lieben und das heißt, daß man das Irren und die Untugend annehmen muß, wie
das Menschsein schlechthin. Das Gleiche gilt wie für jede Beziehung auch für
ein Hassen und den Zorn auf die Machtlosigkeit.
Aber auch das ist Menschsein und
gerade wie ! Die Moral und die Lehre sind hohle Begriffe für nichts mehr als
eine Konvention über das Einhalten und den Kampf gegen das Fleisch aus Gottes
Schöpfung. Der Moralist als Todfeind des Menschen und als Statiker gegen die
Erkenntnis kraft derer man bitte mindestens so lebt, wie man durch die zum Tode
verdammt ist. Die Bedingung der Erkenntnis ist damit so in die Wiege gelegt,
wie der Tod und die Bedingungen vom Leben an sich. Was macht der Moralist, der
macht aus Gott einen Prügelvater, wie er selbst einer kraft seiner Moral ist.
Er überträgt sein Ich auf einen Gott um mächtiger zu sein.
Das ist die eigentliche Abart von
Moral.
Jesus als Erbe, als Doppelgott,
selbst als Antithese zum Vater, das ist Moral, nicht der geliebte Sinn von
Erbschaft als Leben von Leben, Sein durch Sein.
So sehr kann die Moral alles
entstellen und die Tugend sie zu bestreben und zu fördern ist so gut als ein
Ritt in der Hölle.
Was ist Musik, wenn nicht
Lebensfreude oder die Sprache des Kindes, was nur in ihr sprechen kann ohne von
den Eltern gestraft zu werden ?!
So ist Kunst immer bitter, wie sie
süß ist, man muß sie lieben, man muß zu ihr lieben, aus ihr und Liebe machen
ohne sie, denn das ist eine Kunst für sich und die verträgt keine Konkurrentin.
Wenn man ein Klavier braucht um töricht eine Koloratur spielen zu können, weil
die Mutter die Gefühle unterbindet, dann ist Kunst ein Psychogramm.
Und da sage ich es frei raus:
Gott ist in Deutschland so fern wie
die Liebe, denn beides ist eine Konsubstanz, die Liebe und das Göttliche. Das
Volk der Tugend ist so lieblos wie der Torwächter der Hölle, doch immerhin,
dieser hat den Humor der Huren und Zuhälter und macht aus diesen die Heiligen
in einer Welt die selbst keine Tugend erträgt, wenn nicht die Untugend nur als
Invertierung der Moral desjenigen, der mit dem Jesus im Regal zur Hure geht um
sich sein Stückchen Leben zurück zu holen, daß ihm die Moral im Alltag nimmt.
Damit ist selbst die Hölle eine
Bedingung von Moral, wenn nicht die Moral schon selbst ohne Transzendenz die
Hölle des Lebens wäre. Denn es gibt nicht die Hölle im Jenseits, wenn diese
nicht auch die Hölle im Diesseits ist, die Moral und die Welt aus Gut und Böse
ohne die Frage, was aus welcher Kondition geboren wurde.
Gott straft nicht in der künftigen
Welt, er hat eine Bedingung in die Welt gegeben Höllenvölker von jenen zu
scheiden, die das Leben erkennen - und bei allem ist es die Moral und der Satz
des Menschen vor dem Sinn belehrt zu werden. Das Christentum - wohlgemerkt
nicht Jesus der Jude - ist die Forderung nach dem Tod durch Moral und Tugend.
Es ist so derart durchpervertiert, daß es selbst den Rabbi Jesus rekonstruiert,
freilich nach seinem Tode vor den Schweinen der Legion Roms, um zu dem Ziel von
Tod durch Moral zu gelangen.
Dabei ist nichts der jüdische
Kernsinn und dieser in nichts enthalten außer vielleicht dem Abendmahl, dem man
noch die Freude durch die moralische Unterschiebung nimmt.
Jetzt könnte man fragen, was mich
die Moral überhaupt schert, sie geht mich wesentlich ja nichts an:
Ja, aber sie hindert mich am Tanzen
durch das Leben, wie der Wackerstein auf dem Weg ! Man stößt sich an ihr und
auf dem Weg werden die Steine mit der Zeit der Herrschaft der Moral größer und
irgendwann ist das ganze Leben nur noch eine Auseinandersetzung mit Gröll.
Und spätestens beim nächsten Pogrom
verliert die Moral das, was man an ihr und für sie ignorieren könnte.
Wenn sie scheitert, die Herrin der
ungeliebten Seelen - die Moral, die Königen der Kinder, die verlernten zu
weinen, dann ist der Punkt gekommen, an dem sie morden wird um ihrer Herrschaft
willen, ihr Körper sind die Ungeliebten und ihre Schwerter sind Gehorsam und
Fügsamkeit all jener, die nur das Werkzeug sind, der Amboss aus erkalteter
Seelenhaftigkeit.
Wenn die Moral ihren Anlaß
verliert, dann wird sie zu einem eisigen Wind des Todes vor allem Tod. Dann
wird sie rein - und vollkommen bis zu einer Welt von Tod aus den Leibern mit
der Geburt in die Bedingung von Moral.
Ein Kind, daß in die Moral geboren
wird, hat das etwa die Option zu leben, wie es leben würde, würde es geliebt
sein ?
Es wird ein Wesen und dieses wird
zu einem Grabstein, einem Eckstein von Zwecklichkeit. Der Funktionsmensch, der
ohne Gründe tötet und ohne Gefühle verfügt wie ihm befohlen, er ist geworden,
einer Gestalt mit der Bedingung aus welcher er geboren wurde.
Dienstag, 30. Juni 2020
Kein Futter für die Keas
Ich will immer noch eine kleine Warensendung nach Neuseeland schicken, ein Versuchsballon.
Stolz eröffnet mir die Dame von DHL, daß aus Corona - Gründen kein Versand nach NZL möglich wäre.
Das ist die Diktatur der Strunzdummen.
Es gibt keinerlei Gründe dafür nicht nach NZL zu liefern. Das ist Schikane und blanke Wichtigtuerei, nichts weiter, das ist einfach ein unreifes Theater von Möchtegern - weiß nicht was. Es regt nur noch auf.
Das ist wirtschaftsfeindlich bis in die Haarspitze unhöflich und früher hätte man für solche Zoten den Abteilungsleiter gefeuert.
Stolz eröffnet mir die Dame von DHL, daß aus Corona - Gründen kein Versand nach NZL möglich wäre.
Das ist die Diktatur der Strunzdummen.
Es gibt keinerlei Gründe dafür nicht nach NZL zu liefern. Das ist Schikane und blanke Wichtigtuerei, nichts weiter, das ist einfach ein unreifes Theater von Möchtegern - weiß nicht was. Es regt nur noch auf.
Das ist wirtschaftsfeindlich bis in die Haarspitze unhöflich und früher hätte man für solche Zoten den Abteilungsleiter gefeuert.
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