Dienstag, 19. Januar 2021

Länger, härter,...

 .. neue Pflichten: Worüber Bund und Länder heute entscheiden (web.de).

Länger, härter, neue Pflichten ?

Der Lude legt im Laufhaus die Regeln neu fest, härter, länger, neue Pflichten lock me down und Heide kum peitsch me bum bum. 

Sexualsprache und Gehorsam, Übermutter, Manneszucht und Selbstkasteiung. 

Theweleit bekommt Recht und schweigt, 

Die Maske und die Magie der Bedeckung der Körperöffnungen, Scham und Entgrenzung, Windelröte und Diktat. 

Es bleibt spannend auf der Rennbahn. 

Sonntag, 10. Januar 2021

Raus aus der sinnlosen Produktion

 Ein guter Lötkolben von Weller (rülps: Schleichwerbung) hielt Ewigkeiten, ein Oszilloskop von Hameg auch. Eine gute Maschine hat eine Laufzeiterwartung von über 50 Jahren. 

Die Krux: Behäbige deutsche Unternehmen ruhen sich auf ihren Lorbeeren aus und bringen dann nichts Neues zustande (siehe VW, BMW und MB). 

Gut, Weller ist Cooper - Tools, und daher ist die Innovation auch nicht die schlechteste. 

Rhode - Schwarz hat keine Antwort auf Rigol oder GW oder Tektronix - Budget, weil R&S nun einmal seinen Namen verkauft und dicht darunter auch noch verdammt gute Geräte. 

ABER liebe Rhodianer: Es fehlt auf der Front der DSOs der 4mm Masseanschluß, den man bei der Großgerätevermessung im NF - Bereich dringend braucht. 

Schon geht es wohl los mit der unpraktischen Innovation, die sich um einen Bananenstecker ärmer vom Kunden beginnt zu entfernen. 

Nun brauch ich nicht alle fünf Jahre ein neues Auto, ich will gefälligst, daß dieses Ding mind. 20 Jahre halten kann und nachrüstbar ist. Schlecht für die Wirtschaft ? Nein, nur für den Hersteller, nicht für den Aftermarket. Schlecht für das Wachstum ? Wer braucht Wachstum, sehet doch erst einmal zu, daß Euch die Ergebnisse erhalten bleiben, DC statt Ripple. 

Nun hat man sinnlose Produktion in aberwitzigen Mengen, Autos, die keiner braucht, Mode, die nach Puff ausschaut aus miserablem Stoff und Qualität für ein Mehr an Freude beim Wirken ?! Oh je ! Sind Plateauschuhe sexy oder sieht man damit aus, wie ein Verdichter für den Straßenbau ? Audrey Hepburn war sexy, Shirley MacLaine, und die Mode war furchtbare Gardinenware, aber immer noch besser wie das ewige Ghetto, das Armutszeugnis in Fetzen als Kult der Überdrüssigen. 

Macht es Sinn, also auch nur einen gefühlten etwas zu erzeugen, was nur in dem Moment einen Sinn hat, wenn es über die Theke geht ?

Produktion für kommunikative Konventionen ist an die Stelle der Nutzwerterzeugung getreten. 

Bitte sehr, ein Element von Krise. 

Der Inflation aller kommunikativen Bedarfsnachfragen folgt nur logisch die Entwertung der Produkte. Der Takt der Entwertung macht den erforderlichen Folgebedarf in einem Mehrwert aus Entsorgung. 

Bitte, das nächste Element der Krise: Die Umlauffrequenz des Konsums. 

Brauchen wir einen "great reset" ?

Aber sicher ! Wir brauchen keine sinnlose Warenerstellung auf Kosten von energetischem Verbrauch, sonst kann man Einmalsmartphones ohne Ladeanschluß verkaufen oder Autos ohne Tankdeckel. 

Der Golf 3 war so ein Paradebeispiel für rostenden Konsumschrott. Oder der 4U- Rucksack, den jeder hatte, weil man ihn hatte, weil irgend ein pickeliger Sänger einer Typen - diversen Besamungs - Singeinheit so ein Ding beim Groupie - Date trug. 

Meine Lerros - Shirts zerfallen nach einem Jahr beim schrägen Ansehen, meine alten Sweatshirts hingegen halten seit geschlagenen 25 Jahren ! Hanwags alte Schuhe starben den Tod durch Gummiversprödung, Lowas Treter zerfallen nach 12 bis 18 Monaten bei einer gut erhaltenen Sohle. 

Ich will Kleidung, die ewig hält, ich will ein Auto, was fährt und zwar 500 000 km und ich brauch nicht jede Woche ein neues Smartphone, weil ich durch eine Elternklatsche meine Bedürfnisse als vernachlässigte Wohlstandsgöre an Attributen ersatzweise ausleben muß, weil mir die Konsequenz fehlt für den seelischen Schaden in die psychiatrische Fachwerkstatt zu pilgern. 

Das Modell der qualitätslosen Inflation des Umsatzes von Müll ist tot. Man kann nicht so schnell in den Umlauf gehen, wie das nötig wäre um die Steigerung der Umsatzfrequenz noch zu steigern, selbst China schafft das nicht. Die Verbrauchsfrequenz ist in dem letzten Teil ihrer Übertragbarkeit angekommen, die Dämpfungsverluste durch die Entwertung fraßen die letztlichen Produktionsüberhänge restlos. 

Jetzt kommt Corona als Sinnstifter für eine Beschreibung genau dieses Zustandes. Gesät wurde der in den 80ern, er wird heute bloß geerntet. 

Es mußte sich etwas ändern, es muß sich etwas ändern, nicht weil es wünschenswert ist, sondern weil es die Eulersche Zahl gibt. 

Die Windelschlacht im Altersheim

 Joe Biden, 78, Nancy Pelosi, 80, Donald Trump, 74. Wenn man es auf die Psychologie bringt, dann ist Trump in der Geriatrie schlicht der fitteste Narzisst mit dem größten Erfolg. Und was machen alte Menschen, die langsam wieder in infantile Maßstäbe ante mortem fallen ? Sie werfen mit vollen Windeln um sich. 

Wer mit 80 noch die moralische Nonna abgibt hat doch wohl keine Hobbies, keine Interessen und wer im Zustand der einsetzenden geistigen Zerfälle nichts besseres zu tun hat, als eine Galionsfigur der Moral abzugeben, der muß wohl auch im Leben den Zugang zu sich selbst nicht bekommen haben, sonst geht man seinen Interessen nach und ließt Bücher oder nutzt die verbleibende Zeit für etwas, was der inneren Person entspricht. 

Und Trump, der flüchtet vor seiner Depressivität, er ist der klassische Business - Man mit dem Whiskyglas, JR Ewing mit Erfolg, Intriganz und einem Anlaß für den Whiskey. 

Allen Beteiligten ist gemein, daß sie höchste persönliche Probleme haben, nur der eine, der sie am narzisstischsten mit dem Hang zur Groteske offenbart, noch der gesündeste sein muß, denn er ist fähig sich selbst die Karikatur darein zu geben.

Die junge Welt regt sich nun über das Theater im Altersheim auf, die junge Welt stellt aber kein Personal von Reife. 

Die Gesellschaft teilt sich in zwei Windellager: Babies und Greise. Kita hier - und Aktivierungsgruppe dort. 

Alete bei Facebook, Windelweisheit, Super - Mutties und Hirse - Daddies. Auf der anderen Seite tobt das geballte Potential der unsterblichen Atomkraftopas a la Charles Montgomery Burns. 

Ich habe mir überlegt, ob man mit Biden, Pelosi und Trump nicht Dallas neu verfilmen sollte, so eine Mischung aus diesem und den golden Girls mit etwas behaarter Italo - unsterblicher Giftspritze und Trump als notorisch ungeliebtem Ex mit Geld und Erfolg und Joe als der Cocktail Biden, der stets an der Bar die bessere Figur macht und manchmal. einen Lacher einspielt, wenn ihm das Gebiss aus dem Mund fliegt. 

The golden Boys - with aged girls and spicy Nonna. 

Wo bleibt der gute neutrale politische Comic, die scharfe Abrechnung mit dem Prädikat unpolitisch scharf zu sein, wo sind die die Schreiberlinge der scharfen Worte, wo die Zeichner, die allen die Hose in Gleichheit vor der Verfassung herunterlassen um die Sache in der Tiefe der Psyche nur besser zu beschreiben ?#

Die Satire liegt im Koma, in dem Moment, wo man um sie ein Buffet an Themen veranstaltet. 


Donnerstag, 7. Januar 2021

Die Welt ist nicht zu retten, der Wahnsinn tobt, ich mach mal einen Ausflug in eine andere Themenwelt

 Ich stelle die Frage nach dem Chip, bzw was er kann, was nicht, ich lege ihn auf die Couch frage ihn nach seiner Kindheit und denke bei mir: Was kann ich mir mit diesen Biesterchen so vorstellen, daß man könnte, wenn man nicht die Deppen aus der offenen Anstalt um sich hätte. 

Nun, ich bin kein Feind der E- Mobilität. Wer lange an Verbrennern geschraubt hat, der hat irgendwann die Nase voll von diesen Gefährten aus der Retorte verwester Dinosaurier. Gut, eine Batterie kommt nicht CO² frei zur Welt, aber immerhin, für den Pendelverkehr reicht das und es macht schon einen Unterschied, ob man ein Volumen einmal verbrennt, oder es immer wieder laden kann. Welcher Modellflieger im Bereich bis 2 Meter Spannweite hat heute noch Lust auf dieses Fettgesaue ? Wer meint, daß Diesel - Loks wirtschaftlicher sind als solche mit E- Antrieben ?

Für den Wahnsinn, täglich zur Arbeit und zurück, 60 km, dafür reicht ein Elektrokocher vollkommen aus. 

Geht es mir ums Klima ?

Mit Nichten und Neffen !

Technik ist nicht ideologisch, oder hat schon einmal jemand ein Windrad gesehen, daß zur Urne wankt und die Grünen wählt, für die es jeden Tag durchdrehen darf ?

Windräder sind Schwachsinn, sie kosten mehr Energie in der Herstellung als jedes KKW. Als Nebennutzlast ok, aber im Regelversorgungsbetrieb unbrauchbar. ABER: Wasserkraft und intermodale Optimierung, das ist etwas realistischer und die Schweizer machen es mit den Pumpspeicherwerken im Hochgebirge vor. 

Weniger ist mehr: Keine Kinder zur Kita mit dem SUV, statt dessen: Sammelbus, das gleiche gilt für den Flötenunterricht und in der Pubertät für alle anderen blasenden Tätigkeiten. 

UND: Die Gofen dürfen auch mal Fahrrad fahren, soll für die verdummten Anhängsel narzisstischer Eltern sogar förderlich für Körper und Geist sein. 

Wer hätte in den 80er die Idee verschmäht sein BMX mit einem Akku zu betreiben, hätte es 1985 den LiPO - Akku schon gegeben, es wären etliche Fahrräde damit über die Feldwege getrieben worden. Heute zählt motzen und moralisieren, hüben wie drüben. 

Ich habe noch irgendwo ein altes E - Board rumfahren, mal sehen, was ich damit anstelle.....

Montag, 4. Januar 2021

Train your baby like a dog - Deutschland wird Blondi

Ab jetzt bekommen wir wohl deutsche Kinder zu sehen, über die sich der Geist des im Bunker Verschiedenen (verschieden heißt divers) sich darüber freuen kann, wenn der Köter, pardon das Gör, nun zwei Zentimeter höher springen kann (vgl. Wiki: Blondi). 

Eine Nation, die ihre Kinder mit einem Tier gleichsetzt und meint ein Mensch hätte das Naturell wie eine befehlswillige Töle, die hat doch ihre Ausrichtung offenbart, oder ?!

"Jetzt also nimmt sich Hundetrainerin Verebes des Kindes an und versucht Pia unter fachlichem Feedback des Kinderpsychologen Niko Hüllemann ans Alleinschlafen zu gewöhnen. Dazu etabliert sie eine neue "unbelastete" Decke, auf der "nur tolle Dinge passieren". Irgendwann kommt die Decke dann ins Bett, das damit nicht mehr negativ belegt ist."

Quelle: Web.de

Immerhin finden wir das große Sprachrohr der Nazi - Erziehung:Johanna Haarer in diesen Worten aus dem Schattenreich des kollektiven Unterbewußten wieder, das Kind abzuhärten, alleine zu lassen und es an Objekte zu koppeln und nicht an die Emotionalität der Mutter, die schließlich durch die Reitpeitsche einer Hundetrainerin ersetzt wird. 

""Am besten ist das Kind in einem eigenen Zimmer untergebracht, in dem es dann alleine bleibt", schrieb auch Johanna Haarer in ihrem 1934 veröffentlichten Ratgeber Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind. Beginnt das Kind zu schreien oder zu weinen, solle man es ignorieren: "Fange nur ja nicht an, das Kind aus dem Bett herauszunehmen, es zu tragen, zu wiegen, zu fahren oder auf dem Schoß zu halten, es gar zu stillen. Das Kind begreift unglaublich rasch, dass es nur zu schreien braucht, um eine mitleidige Seele herbeizurufen und Gegenstand solcher Fürsorge zu werden. Nach kurzer Zeit fordert es diese Beschäftigung mit ihm als ein Recht, gibt keine Ruhe mehr, bis es wieder getragen, gewiegt oder gefahren wird – und der kleine, aber unerbittliche Haustyrann ist fertig!"

Das Baby als ein Quälgeist, dessen Wille es zu brechen gilt – so sah Johanna Haarer Kinder. Die Folgen dieser Sichtweise könnten auch heute noch spürbar sein. Ob es um die geringe Geburtenrate geht, die vielen Menschen, die geschieden sind oder allein leben, die starke Verbreitung von Burn-outDepressionen oder psychischen Erkrankungen im Allgemeinen – manche Forscherinnen, Ärzte oder Psychologen spekulieren darüber, dass eine ganze Reihe von Phänomenen mit der antrainierten Bindungs- und Gefühlslosigkeit in Verbindung stehen könnte."

(Quelle: Anne Kratzer, - Die Zeit - 12.09.2018)

Das Alleinschlafen war ein Hauptmerkmal Haarers, es sollte die Kinder emotional in der Entkopplung abtöten um aus ihnen SS - Leute, und Soldaten zu machen, die es gewohnt waren sowenig umsorgt zu sein , daß man sie widerspruchslos in Russland frieren und in den Lagern Kinder erschießen lassen konnte, weil der, der fror und schoss selbst nichts anderes kannte als die Objektsbetrachtung auf sich (vgl. hier: Goldhagen). 

"Eine neue, unbelastete Decke", das ist eine ziemlich starke Metaphorik, so platt und offensichtlich, wie die Vorgeblichkeit der deutschen Geschichtsbelehrtheit. 

Wenn der Deutsche nun seine Kinder zum Tier erklärt, und die Krise wird aszendieren, wie wird er die übrige Welt betrachten, wenn er in sich schon die Erniedrigung als Normalfall der billigen Unterhaltung akzeptiert ? Wie will man mit einem Volk hündischer Eigenschaften arrivierte und reflektierte Lösungen finden und komplexe Probleme zu lösen, die hohe emotionale Fähigkeiten voraussetzen ? 

Das Baby ist für den hirnlosen deutschen Ramschfunk ein Köter, und mit Methoden einfachster Konditionierung wird aus ihm ein artiger Deutscher, der mit einem Klickfrosch lernt in  den Lockdown zu springen, wenn es die deutsche Mutti bei ihrem Kinde so will. Jetzt kommt wohl auch der seelische Lockdown als Maß aller Dinge. 

Kritiklos in den Untergang, das sind die Schatten Mordors über Europa, es kann, es muß nicht, aber es hat Potential ganz große Geschichte zu werden.

Viva Germania !

Kritik: Solche Formate können und wollen Kritik evozieren , - ich liefere sie bitter und mit Chili gewürzt, aber auch die Frage der Kritik ist ein Inhalt des Rahmens. Aber keine Kritik ist ein Elementsein im Rahmen, ein Konsentieren, so muß folgen, was folgen muß um das Ziel, daß sich die Kritk setzt besser zu erreichen. 






Samstag, 2. Januar 2021

Corona, das letzte Tamagotchi der Marshmallows

 Der Westen hat gemeint mit Geschwätz und verbalen Erfindungen holographisch Geschäfte machen zu können, China hat mit konkreter Produktion darauf geantwortet.

Corona ist das letzte moralische Tamagotchi der farblosen Marshmallows ohne Zucker und Geschmack. 

Die Seifenoper zu dem Thema "Weltschmerz" und "Weltrettung" und danach sind wir alle Lego - Friends und ficken jeweils den Partner des anderen, sie wird keine neue Ära der Maulafferei eröffnen, sie wird das Ende des Modells der 90er werden. 

Man macht keine Wirtschaft mit Sozialpädagogen, mit Streetworkern, die pickelige Jugendliche betreuen, die nach Schweiß, Ejakulat und Überdruß riechen und keinerlei Fähigkeit erwerben, wenn sie von den Eltern ungeliebt auf einem Skateboard stehen und ihre Strähnen aus dem Gesicht zentrifugieren, hilflos an einem kleinen Computer hängend um auf den nächsten Input in einem Geflecht aus Reziprozität zu warten. 

Auch macht man keine Wirtschaft mit der passenden Klamotte zu diesen sozialen Überdrußerscheinungen, mit dem Merchandising zu solchen Zoten aus einem windelschorfigen Scheitern an der Übersattheit, die schon fast interstellare Gravitationsschwankungen verursacht. 

Wirtschaft bedeutet, daß man nicht den Rumänen holen muß, weil man selbst in der Lage ist ein Badezimmer zu renovieren, Wirtschaft heißt, daß man in die Fabrik geht und die Glasfaser für die Leiterplatte herstellt und den Harz und die Bedämpfung, den Urkristall für den Chip, die Belichtungsvorlage für das Layout usw., daß man diese Dinge verkauft, handelt und sich über die Bedingung aller Einflüsse kybernetisch im Klaren ist. 

Und um die Bildung dafür zu erhalten, muß man investieren, - Zeit- viel Zeit, - es ist eine große Entbehrung mit viel Schweiß, wenig Ejakulat und keiner Zeit für den Überdruß auch nur eines unwichtigen Blickes auf das Smartphone. 

Wirtschaft ist eine Gegenforderung gegen die windelnasse Langeweile des aus Gläschen abgefütterten Mittelmaßes. 

Wir scheitern nicht an der Nachfrage, oder an der Technologie, sondern an der infantilen Regression derer, die sich abgesättigt in eine Scheinwelt begeben, die letztlich nur auf Kosten der Substanz ein Defizit beinhaltet. 

Keine Facebook - Stunde ist produktiv, keine Netflix - Einheit macht irgendetwas außer sexuelle Experimente, frühe Schwangerschaften, eine Entwertung der Beziehung und letztlich kommen aus der Folge leidiger Couch - Experimente noch Kinder und Psychosen heraus, die ihrerseits nur kosten und nichts als Defizite nach sich ziehen. 

Am Ende steht ein dynastisches Modell von geschmacklosen, zuckerfreien Marshmallows, die nur eines produzieren: Verpackungsabfall.

Gut, ich habe nichts gegen frühe sexuelle Experimente auf der Couch, noch stört mich das Herumlungern mit einem höchsten Maß an Faulheit, ich habe übertrieben um etwas besser zu zeigen, denn man arbeitet um zu leben und lebt nicht für den toten Mehrwert von Arbeit, ABER Faulheit ist Arbeit: 

Warum: Wenn ich nicht träume, dann brauche ich zu meiner Faulheit Wissen um die Technik entwickeln und halten zu können, faul zu sein aus vollem Herzen. Wer faul sein will muß fleißig sein und ohne Defizit faul sein zu können. 

Faulsein heißt ja nicht verkommen sein, und verkommen sein in Maßen bedeutet nur, daß man ein Gegengewicht zur Tugend in der Seele akzeptiert, wie man ist, ABER tugendlos verkommen sein und faul und alles ohne sein Komplementär, daß ist widerliche Eitelkeit und unmenschlich, weil an die Stelle des Lebens die Verwaltung des nutzlosen Körpers tritt. 

Ich freue mich auf den Müßiggang nach der Arbeit, die mich aus ihm holt, damit ich mich an ihm freuen kann. Faulheit nach einem Fleiß an Analyse, es ist ein Fest am Sabbat nichts zu tun, wenn man vor ihm das Mal richtet, ABER es ist kein Sabbat, wenn man jeden Tag Sabbat hat, denn dann ist jeder Tag nur eine Groteske und eine Anfechtung von etwas - nenne ich es halt einmal : Heiligem. 

Denn nicht der Sabbat ist heilig, sondern die Gesinnung, die ihn wahrt und hält. Ein liebloser Sabbat ist eine Lüge wie der Sex ohne Liebe. Und wenn ich die ganze Woche Shabbes halte, dann ist mir der Sabbat doch egal, er ist nur eine Perle unter Perlen und nicht die Ausnahme von den täglichen Muscheln, aus denen die eine Perle nur mehr herausticht. 

Für die Variation eines jüdischen Themas in der christlichen Verzerrung: Das Salz der Erde, es ist auch im Schweiß, wenn man aber nurmehr schwitzt aus der Moral heraus in der Unzucht,- der Moral den Grund ihrer, der letztgenannten Herrschaft zu verschaffen (was schon eine gehörige Bigotterie ist), dann hat man nichts anderes als die Moral über die eigene Widermoral geschaffen, aber das Werk ist narrativ, es ist kein Kelch, kein Gewandt und kein Schmuck, es ist kein Geschäft, es ist nichts was der Familie mehr bleibt als die Errungenschaft einer holographischen Identität im Rahmen derjenigen Untugend, die nur alle erfüllen um tugendreich in ihrem Werte zu sein. 

Der Mensch agiert gegen sich nur mit der Bequemlichkeit einer unbequemen Untugend als Maß der Zeit. 

Jeshua hat ja nicht zu den Römern gesagt: "Ihr seit das Salz der Erde...", er hat es Juden gepredigt. Dieser kleine Unterschied macht übrigens den Sinn.

Aus der ganzen Sache, kein Salz zu sein, kein Leben zu leben, sondern alles by proxy zu tun, kommt der Tod der Person als Übergangszustand von einem nihilistischen Terminus zum nächsten. Man wird aus dem Nichts geboren, lebt ein Nichts und wird ein Nichts. 

Das ist der Kehrwert, der immer wieder oszilliert zwischen sich und seinem Komplementär als Wechsel des Begründungszustandes. 

Und nun spielt die nichtig gewordene Welt die "Rettung vor der unsichtbaren Gefahr". 

Das Kind schafft sich seinen Dämon unter dem Bett, damit es ruhig schlafen kann, wenn es sich am Abend selber die Bücher vor die Nase hält, die es über den Kampf und den Sieg über den Dämon geschrieben hat. Über allen Kinderbetten herrscht die seelige Welt der  besseren Erkennbarkeit, aber es ist ein Narrativ. 

Nun ist es aber ein Unterschied, ob ein Kind einen Dämon besiegt und darüber Bücher schreibt, oder ob der pickelige Jugendliche mit einem narrativen Dämon seinen Müßigkeit zu veredeln sucht. Das Kind ist bei allem begabt und sein Schreiben ist Fleiß und das Buch ist eine Bereicherung, es ist eine Leistung vor Gott, aber bitte eine hohe, gute und vielleicht sogar brillante !

Nur der halb - Erwachsene, der als Kind so unbegabt war, daß er weder Dämonen besiegte, noch darüber Bücher zu schreiben vermochte, er wird sich, kurz bevor er erwachsen sein will - auf das Kind zurückverlegen und eine sehr schlampige Geschichte von seinem Sieg über den Dämon ausdenken. 

Das Kind, daß die Dämonen unter dem Bett schon als Kind besiegt hat, es ist erwachsen geworden und steht vor einem neuen - alten Dämon: Dem falschen Narrativ im falschen Lebensalter am falschen Platz. 

Nun ist der Dämon erwachsen geworden und der Erwachsene, auf die Geschichte von der Rettung geschmackt, er macht alles zur Groteske, das Kindsein und die Vernunft. 

Der Sieg der unreifen Erwachsenen in ihrem Kinderzimmer hilfloser Eitelkeiten. 

Und dieses gewindelte Format wird die Welt solange beschäftigen, bis der Dämon über allem steht und dieser Dämon kennt nur einen Namen: "Das falsche Ich". Der Kampf gegen den eigenen Überdruß führt man im Rahmen von Narrativen und Geschichten, die letztlich eine Krise formen, die dem Reizmangel entgegen wirkt: 

Wer alles hat, will alles verlieren, wer alles gewinnen will - will untergehen, denn nur wer nichts hat wird noch etwas gewinnen und wer einmal untergegangen ist, der ist entweder erlöst oder will neu geboren werden, was aus einem falschen Ich nun einmal nicht geht und aus dem Zustand schlicht tot zu sein auch nicht.

Hoffnung aus der Hoffnungslosigkeit und der Tod als Krone aller Reizlosigkeit, das ist ein Verhängnis, das sich narrativ kleidet, erkennt man es, kann man es ohne das Extrem in jeder Forderung ändern. 

Selbst wenn eine Gefahr real ist, kann man sie zu einem Dämon machen: Jeder kann Krebs bekommen und dennoch lebt man mit diesem Bewußtsein. Jeder kann an allem Möglichen sterben, doch keiner regt sich über mehr auf als einen narrativen Dämon ?!

Das Kind erlebt nicht die Gefahr, es erlebt einen Reiz einer Gefahr, die es isoliert um ein Thema zu haben, einen narrativen Faden. 

Corona kann man auch übersetzen als: "Das Integral aller Schreie über die Zeit windelnaß und reizlos zu sein", die Menschen schreien ungeboren im Überdruß nach ihrer Entbindung um endlich ein Mensch sein zu können, die Krise als Geburtsvorgang und Befreiung vom falschen Ich. 

Gut, die Summe der Selbstlügen, das ist ja im Wesentlichen Sodom, die Flucht in die Aberwelt schizoider Identität in einer Dissoziation zwischen Leben und seinem virtuellen Gehalt in einer unbedingt gewordenen Reziprozität von - um hier mal die intellektuelle Welle der Worte zu brechen - Schwachsinn und Krankheit. 

"Der Mensch, das hirngefickte Schwein und sein Staat."

Der Text oben, der hat soetwas von Schwere bekommen, die mir nicht passt und deshalb komme ich in einer gewollten Niveaulosigkeit zum Schluß. Denn keiner, der morgen noch etwas messen will beläßt doch sein Oszilloskop in der Werkstatt, wenn auf dem Eingang noch Hochspannung anliegt, oder ? 

Eine anständige Masse macht immer noch die beste Spannung, wenn alles unter Spannung steht macht das Referenzpotential gleich Null.

Das Buch endete spannend, der Leser beim Osteopathen. Ruhe macht auch hier nur Sinn in der Spannung, die nicht sein will. 

Das nennt man auch die Feldenkrais - Methode. 

 



Freitag, 1. Januar 2021

Geschiedenes Zusammenleben

 Ich rege mich nicht mehr auf, d.h. nur noch, soweit es mich betrifft, ich bekomme eine Objektsbetrachtung, ich lasse die Leute mit ihren Wahn leben, das ist eine Scheidung ohne Zusammenleben, ich lebe neben den Ereignissen in ihrem Wirken, aber ich höre auf in ihnen wirken zu wollen. 

Wollte ich wirken ? Ja sicher, ich wollte eine minimale soziale Möglichkeit der Kommunikation unterhalten, ich merke, daß diese Kraft in mir erstirbt. Ich sehe nicht mehr die mir bekannte Verkäuferin, sondern in ihr irgendeine x - beliebige Deutsche, ich fange an mit den Menschen zu reden, wie mit Puppen. Ein einsetztendes "Ich" und "Die" ist meisthin ein Zeichen daß ich entweder eine gezwungene Brücke aufgebe und die Kraft ihres Geschlagenseins einspare und mein altes Ich nur wieder klarer wird, oder daß ich eine Konvention verlasse, oder etwas aus beidem. 

Wie dem auch sei, es passiert eine Entfremdung tieferer Art, oder eine Näherung an mein Ich, - es ist das Eine immer im Anderen und umgekehrt. Komme ich auf die Konvention verliere ich am Ich, komme ich auf das Ich verliere ich die Konvention. Teilhabe ist immer die Schwester der Abgabe, es ist ein nicht - totaler Regelkreis an gezwungenen Bedingungen, ob man teilnimmt und sich abgibt, oder ob man sich zurücknimmt und in sich um einen Faktor Alleinsein gewinnt, mit dem Verlust an Interaktion. 

Wenn ich weiß, daß ein Kraftwerk einen Baufehler hat, hilft es am Vorabend des Unfalls nicht, gegen eine Masse an Idioten zu schreien, man nimmt eine tragische Rolle ein, man sollte auch um das Wissen der Idiotie seine Sachen packen, seine Liebsten in Einsicht - und gehen. Wurde Sodom belehrt, war es der Menschlichkeit erreichbar und zugänglich, oder mußte eine andere Macht den entlaufenen Wahnsinn eindämmen, nachdem der Mensch dem Menschen gegenüber taub geworden war in der Einfalt aller Konvention im Wahnsinn kein einziges Ich - belassen zu haben ?

Wenn alle nur noch eine Konvention sind, dann braucht es Schwefel und Feuer und einen Himmel und in der Geschichte steht der Untergang dieser Konvention - bis zur nächsten, die etwas über dem Menschlichen entstehen läßt. Wenn der Mensch sich verliert, dann will er die Bedingung menschlich zu werden und wenn er nur noch im Tode menschlich werden kann, dann hat sich die Konvention die letzte Bedingung ihrer Absichten erkoren. 

Was soll man dagegen haben, wenn man zu ohnmächtig ist, etwas dagegen zu haben, man ist zurückgeworfen auf das Ich - unmittelbar und die Hilfe aus einem Gott, der nicht konventionell - religös ist, sondern eine Instanz für das Ich, daß sich aus der Bedingung des Untergehens der Gesellschaft an sich - löst ?

"Sie sind so, und nichts von einem Menschen allein wird auch nur einen Stein ihrer Abart des Geformtseins ändern". Mit diesem Satz bekommt man in Deutschland metaphysische Einkaufserklebnisse, die mehr belehren als jede Ausführung über die Schriften und die Geschichte ihrer. Es ist kein Abstraktum, daß eine Konvention sich ad absurdum führt, es ist ein unglaubbares Erlebnis, wenn man in der Betrachtung scheitert, daß man irrt, wenn man annimmt, man sei kraft einer nur technischen Errungenschaft zeitlich besser geworden als alle Modell von Verfall zuvor.

Ist das Gleichgültigkeit ? Nein, denn man steht nicht "als ohne" neben dem nunmehr exsoziierten Menschen, sondern mit einer anderen Selbsteinordnung zu diesem. Ist es Gleichgültigkeit: Ja, denn es gilt nicht mehr der Mensch, sondern seine Objekthaftigkeit in der Konvention, der er gleichgültig gegen das eigene Ich beigetreten ist um zu vergehen, weil er an seinem Ich in der Aufgabe in der Konvention zuvor - häßlich gescheitert ist. 

Wer bei den Eltern nicht sein durfte, als Mensch, der wird sich in der Konvention von Staat in einem Krieg oder einer Krise vernichten wollen, ganz unmerklich und latent, damit man aus dem Pferch der Bedingung findet. Und wenn der Mensch nur noch das eine als Prinzip erkennt, als gesellschaftliches, was er bei den Eltern als Fessel empfand, er wird alles vernichten, letztlich sich selbst um aus der einen als falsch empfundenen Haut schlüpfen zu können - belehrt im Exodus - konsequent bis in den Tod als letztem persönlichen Akt von Macht gegen die eigene Ohnmacht. 

Das ist der Wert von Sodom als Konvention gegen das Ich. 


Die Deutschen und der halb - ewige Schatten des Ersten Weltkrieges.

Die Krise ist ein deutsches Identitätsmerkmal und eine geschichtliche Konstante. Hintergrund ist unschwer zu erahnen die Folge aus dem Jahr ...