Samstag, 6. Juni 2020

Moralsubstitution für Narzissten // die Greinacher - Entsprechung

Als es um Grundrechtseingriffe ging, war das Demonstrieren fast bei Strafe durch Ernießen verboten. 

Jetzt kommt der nächste globale Hype und auf einmal sind 10000 Leute auf einem Haufen kein Problem - Corona, - war da was ?

Wenn es schon eine Inflation gibt, dann die der Moral und der Moralsubstitution, einen moralischen Terminus des Besserseins nett - flix durch den nächsten zu ersetzen und das in Serie. 
Ich finde das Konzept nicht anrüchig, Schwarzkunst der Massenhypnose dürfte unter die Freiheit der Kunst fallen. Aber daß die Leute auf den billigsten Propagandatricks hängen wie spritzmittelbekiffte Stubenfliegen am Nikotin des Lampenschirms, das ist erstaunlich. 
Das sieht alles nicht nach einer Auflösung von Krise aus, sondern nach der Erhöhung ihrer Kadenz. 

Dabei ist das Phänomen ganz einfach erklärbar: 

Die Gesellschaft ist narzisstisch überkritisch und in einer Rezession, was einer Schrumpfung der Attributemenge entspricht, auf die sich der Narzissmus veranlagen kann. 

  • Narzisstische Labilität
  • Materielle Sättigung
  • Attributdifferenz
  • Dilemma

Der Ersatzstoff als Träger der Selbstbewunderung muß her und das ist die Moral als Eigenschaft (versus Gegenstand), die die Projektion des Ich - Defekts auf ein materielles Objekt nun übernimmt. 

Je geringer die Menge möglicher materieller Objektsverknüpfungen die ökonomische Krise beläßt um so mehr verlagern sich die Saturierungsstrategien des Narzissten auf die Ideologie. 

Der Marsch der Millionen, die an jedem Anlaß beweisen müssen, daß ihnen ihre Güte eine Art Arierausweis besonderer moralischer Reinheit verpasse.

Daß der Antisemitismus dabei anwachsen dürfte ist ebenso logisch:

  1. Je größer die Güte am moralischen Attribut fingiert wird, desto steiler baut die Differenz zu einem Konzept des Bösen in dem Verhältnis des narrativ Guten des eigenen Handelns zu dem Objekt an dem sich diese Güte bemessen soll.

  1. Der Narzisst kommt also nicht ohne ein Objekt aus, dem man das Attribut des Schlechten komplementär zuschreiben kann um das Konzept der eigenen Güte zu erfüllen.


Wenn die Dynamik der Masse ein Element der traditionellen Theorie des programmatischen Handelns ist, dann ist es äußerst wahrscheinlich, daß das Feindbild ebenfalls aus diesem Begründungszusammenhang abgeleitet wird.

Je mehr sich zwischen der narzisstisch überkritischen Masse und dem Angebot einer Saturierung eine Schwingung aufbaut, die aus der Übersättigung und ihrem Rückschlag auf die Bedürfnisinstanz entsteht, desto instabiler werden auch die Bedingungen der ökonomischen Ressourcen, weil diese nicht mehr einsichtig gepflegt werden.

D.h. der Narzissmus der Selbstbestätigung um jeden Preis frisst sich selber die Möglichkeit auf, sich in Attribute abfahren und errichten zu können.

Damit sinkt die Menge angespiesener - verfügbarer Attribute rapide.

Der Kehrwert ist die Inflation der Ideologie.

Am Tiefpunkt der ökonomischen Bestückbarkeit narzisstischer Momente steht die totale - menschenverachtende Ideologie der totalen Moral absoluter Besserheit.

Die Ideologie steigert sich logarithmisch, weil sie kein linearer (geldwerter) Objektsbezug ist, sondern einen nicht - linearen Konfirmismus des Besserseins enthält:
Jedes Item hat immer mindestens 2 Anknüpfungen an seine (fiktive) Bestätigung:




Beispiel:

Kopplung I (materiell):

Bezugslogik:

"Ich - und mein Auto" (1:1+1+1+(1n))


Kopplung II (ideologisch)


Bezugslogik:

"Wir demonstrieren für den Umweltschutz" (1:n^n(n)….)



Item 1: "Wir" - eröffnet zu einer n- fachen Verknüpfung der Menge aller wertigen Inhalte in dieser Gruppe (n- fach).

Item 2: "Umweltschutz" - infiniter Weltgeltungsanspruch - gewerteter Anknüpfungstatbestand:

  1. Umwelt
  2. -Schutz

konkludent - zwingend (äquivalent)

1.      Territorium
2.      Macht


Ideologien machen aus einem materiell ausgehungerten Narzissten eine Wasserstoffbombe strahlender Ideologiewerte. Es wird keiner gewinnen.


Daß die Gleichschaltung mit dem Konditionsmittel der Masken vorbereitet war kann angenommen werden, so werden Events als soziale Funktion inskünftig leichter installierbar.

Auch die Schwingung zwischen dem Attribut der Gleichschaltung und der aufgewechselten Erfüllungsbedingung (kollektives Erlebnis) ist aszendierend - wiederkehrend (Kaskadenanordnung).

Die Behauptung des Besserseins fungiert wie eine Diode, die verhindert, daß der energetische Zustand in dem folgend aufgeladenen Kondensator auf seinen Vorgänger wieder abgebautwerden kann.

à Greinacher - Äquivalent

Moral hopping

Corona ist totgelaufen, jetzt kommt nach dem Klimatod, der eingebildeten Pest - der Rassismus als Eventthema.

Hautfarbe als Trigger für geforderte Moral ist übrigens auch struktureller Rassismus (Rollenzuweisung) , vor allem, wenn man Schwarze wieder nur für weiße Zwecke vorschiebt, vom Corona - PR - Desaster jetzt ablenken zu wollen.

Wegen einem verprügelten Juden geht die Welt nicht auf die Straße, oder auf den Strich - der abstandsregelnden Bodenmarkierung. Wegen einem abgestochenen Weißen in den No-Go - Areas der Molochs vor Amerikas Metropolen auch nicht.

Wegen Greta und einem amerikanischen Problem mit den Einstellungsanforderungen an weiße Polizisten (die schließlich für den Job nicht zu intelligent sein dürfen) deswegen darf man auch getrost Corona - Regeln jetzt brechen. Maske ist indes Pflicht, damit entlastet man auch die Justiz, weil keine Zeugenaussage bei einem Ausbruch von Gewalt verwertbar wäre (... es war einer mit Maske - super).

Für Grundrechte demonstrieren - nein, eher nicht, aber gegen Rassismus auf Zuruf irgendeines Schirmständers politischer Bildung, da folgt das Volk - wie ein Mann, da stehen sie hinter der Führung durch die Themen, wie Divisionen, die da kommen mögen um dem Versagen des Moments die Blößen zu bedecken.

Die Inflation der gewillkürten Themen ist auch nur die Verschleppung der geistigen Insolvenz.



Freitag, 5. Juni 2020

Der Flug der Nornen

Je aussichtsloser der zweite Weltkrieg wurde, desto brutaler wurde das Vorgehen der deutschen Kampfverbände. Die Endlösung ging neben dem strategischen Verlieren her, bzw. sie ging ihm in einem gewissen schematischen Abstand eine handbreit voraus, als so zu sagen "taktischer Vorsprung" der Vernichtung, dem stellvertretenden Siegen in den Lagern im Verlieren des Krieges (Kompensation).

Daraus läßt sich ein Abstraktum deutschen Handelns ableiten: Die verwaltete Brutalität ist ein Maß in der aszendierenden Krise.

Ich bin gespannt, ab welchem Grad der wirtschaftlichen Niederlagen die deutsche Gesellschaft zu offenen destruktiven Forderungen nach innen und außen übergehen wird.

Ich bin gespannt, ob es zu der Situation kommen wird, daß wenn die Deutschen "Ihre" abbezahlte EU zu verlieren beginnen, sie in einem gigantischen Anfall von Trotz überhaupt die kooperativen Gefüge zerschmettern werden, wie ein Kind, daß um seinen Willen zur Größe betrogen die Decke mit samt dem Kuchen vom Tisch reißt.

Der kalte Flug der Nornen über die Gestade einstiger Blühte als Rache für den Verrat der Welt an Walhalla.
Unbändig ist der deutsche Drang nach Falschheit und Rache im Wunsche, in der Katastrophe selbst von diesem Drama innerlich erlöst zu werden - um im Weltenbrand gestählt erst der Herrenmensch zu werden, der man in der Welt vor dem Brand im Konflikt des Verrats nicht war.

"Treu beratener Verträge Runen schnitt Wotan in des Speeres Schaft: den hielt er als Haft der Welt. Ein kühner Held zerrieb im Kampfe den Speer; in Trümmer sprang der Verträge heiliger Haft."

[Götterdämmerung]

Vergesst Herr der Ringe, - wir haben die EU unter deutscher Fuchtel, Brüssel und die Welt ein grüner Hügel voller Spannung und göttlicher Weisen.

Deutschland ist nicht all zu schlecht vertreten, es hat eine vollbusige Brünnhilde, im steten Suchen nach wahrer Minne. Aber sie sollte daran denken:

Elend ist kein Opernabend. 




Das EU - Rezept für die Schweiz ?


Das Rezept ist ein deutsches und es stammt aus der Zeit des Mauerfalls: Privatisieren und Gläubiger werden.

Macht es Sinn in eine Rezession mit dem Umbau zum Kreditwesen hinein zu antworten und faule Kredite anzuhäufen ?

Wenn nämlich die Bestückung der Krise mit Billiggeld keinen Erfolg haben wird - woher soll denn die Nachfrage und die Refinanzierung kommen (?), dann wird der Schweizer Staat für die Ausfälle haften (müssen) - was einer Vergemeinschaftung der Zukunftsverschuldung auf Bundesebene entspricht.

Die Schweiz macht die EU im Kleinen.

Die Geschichte der Idee von der Privatisierung ist so alt wie die Ursachen der jetzigen Krise. Corona ist nur die Verpackung für alles - und nichts - aber sie wird exzessiv gebraucht um die Zustände der Wirtschaft auch nur irgendwie so zu vermitteln, daß die Panik gefälligst im Reagenzglas bleibt. So erklärt sich auch die hohe Mitmachambition der Schweiz und das schwulstige "ceterum censeo" bei SRF DRS wie toll doch alle brav und artig ihre Corona - Rolle spielen.

Die Schweiz war finanzpolitisch nie dumm, was nicht heißt, daß in dieser Tradition automatisch eine Garantie liegt, daß finanzielle Klugheit ohne Voraussetzung alleine schon mit der ID - Karte vergeben wird.
Die Schweiz hat zudem nicht die Option einer Währungsumstellung im Zuge einer Euro - Krise.

Ich unterstelle der Schweiz, daß sie die Opfer bringt, weil die Lage viel schlimmer ist, als sich dies in diesen Opfergängen ausdrückt. Das gilt für alle Wirtschafsräume: Sie haben alle Corona als Grund ergriffen, es war förmlich das Geschenk der Stunde, endlich die angestauten Probleme in einer therapeutischen Orgie endlich zugeben zu können, sauber mit "Corona - Rezession" gelabelt.
Jetzt können Maßnahmen durchgepaukt werden, die noch vor 3 Monaten politische Unwetter hätten folgen lassen. So hat man den Anlaß auf den sich die Einsicht erzählerisch vereinigen läßt.

Das wird aber die Folgen der angelagerten Probleme der Nullzinspolitik aber nicht beheben.

Bereits 2018 war die Lage mangelnder Refinanzierung auf dem Kapitalmarkt prekär. Das wollte keiner sagen und man wartete auf die Gunst der Stunde, die aus Drostens täglichen Wasserstandsmeldungen der eingebildeten Pest kam. Man hätte es auch sagen können, es wäre nur eine echte finanzielle Hysterie entstanden und nicht diese Umetikettierung, die besser verkäuflich ist.

Die Privatisierung der PostFinance als Mittel der Not überhaupt noch einen Umsatz zu fahren, zeigt wie verzweifelt die Lage sein muß.

Statt die nächsten Haftungsrisiken zu kreieren sollte man überhaupt einmal diskutieren, ob man die Zinsen nicht wieder anhebt und zwar im Rahmen einer kontrollierten Krise.

Kaputtmachen kann man mit dieser Maßnahme nicht mehr als an unfinanzierbaren Subventionsspritzen ohnehin in der Summe aufgebracht werden muß.

Gerade die Flutung der Finanzmärkte in den ersten Erdrutschen der Corona - ausgelösten (aber nicht verursachten) Kurseinbrüche durch die FED sind verpufft. Ein sicherer Hinweis, daß es im Ausmaß nicht mehr auf billige Mittel ankommen kann.

Spätestens mit einer akuten Verschärfung der Euro - Krise mit Ausritten von Staaten, versteckter kollektiver Haftung und massiver Verschuldung des Euro - Raumes wird diese vermeintliche Aberlogik für den Franken die einzige Möglichkeit sein, sich nicht am Euro angelehnt zu verramschen.

Denn wenn die Inflation selbst keinen Effekt bringt, was die nächste Zeit zeigen wird, also das Auflasen der Märkte mit Geld zu keinem Auftrieb führt, dann kann die Verteuerung der Kredite ein Mittel sein, gerade jenen virtuellen Teil der Wirtschaft endlich los zu werden, der mit seiner Zombifizierung überhaupt die Mittel auffrisst wie ein Holzwurm die Substanz am Klavier.

Die deutsche Bundesbank ist 1987 nicht mitgezogen, und hat die Zinsen nicht gesenkt, was sich als richtige Entscheidung herausstellte. Wenn die Schweiz sich in ihrer Anpassungsbesoffenheit nicht verausgaben will, sollte sie überlegen, ob der notorische Sonderweg nicht abermals der bessere wäre, als sich das Ei ins Nest zu legen, daß mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit faul werden wird.

Der somatoforme Gehorsam


Gehorsam ist natürlich eine neuronale Bedingung von stofflichen Verhältnissen, die stressfreie Realität von stabilisierter Sozialwirklichkeit innerhalb eines Wertezusammenhangs wird hirnorganisch (instabil) manifestiert.
D.h. die Ausschüttung von  Stresshormonen und deren Einregelung  werden an die Konditionierung gekoppelt, die den Erfüllungs - und Erwartungsschemata zugrunde liegen.

Ich gehe davon aus, daß diese Konditionierung die Aktivität von Genen beeinflußt und die erworbene Funktion biochemisch quasi standardisiert wird, schon um die Kondition ohne gesonderte Erregerzustände aus Anlässlichkeiten als Instant - Zustand abrufen zu können.

Deshalb ist Gehorsam auch über das Maß des bloß Erworbenen hinaus ein metalogischer Zustand, der sich dem aktiven Zugriff selbst bei Reflexion entzieht, was gegen eine bloß unterbewußte Veranlagung spräche.  

Eine andere Erklärung als genetische Prägemuster kann kaum verfangen, wenn es um die fortgeschrittene Stabilität von Befehlszeilen geht, die als Apriori funktionieren, also nicht einmal einer unterbewußten Bewertung a posteriori der Rezeption unterliegen.

Wichtig ist hierbei, daß es sich wohl um eine volatile Prägung handelt, die auch dekonditioniert werden kann. Damit ist der Effekt geprägt, aber wohl nicht RNA - solide.

Ich habe bei einer polnischen Familie, deren Sohn in Deutschland geboren wurde und auch dialektsprachlich sozialisiert ist - beobachtet, daß sich die Gebärdenkommunikation vollständig von jener der Eltern abhebt (Überintegration) und eine Diskrepanz zwischen mütterlicher Werteprägung und dem Erziehungsergebnis abbildet. Ich nehme an, daß der Stress der geforderten Anpassung dazu geführt hat, daß das Kind sich von der mütterlichen Sozialisation ablöste um dem Stress des Majoritätsbegriffs und der Aussonderung bei fehlender Adaption ansonsten - zu entgehen.

D.h. der Botenstoffhaushalt muß einen Ausdruck und eine Programmierung des Verhaltens konditioniert haben, daß es zu einer Übersteuerung der primären Sozialisation - und damit zu einer Überlagerung des Unterbewußten kommt - und zwar ohne den unterbewußt gewerteten Konflikt, der ja gerade nicht sublim und nicht offenbar ist. Das könnte mit der Größe von Stress zusammenhängen, der von der Umgebung ausgeht.

Das würde bedeuten, daß der pathologische Mehrheitsausdruck buchstäblich universell ist und sich nicht kulturell begrenzt (Außenforderung) und daß es sich bei dem Ausmaß an Anforderungsstress schon um eine neurologische Größenordnung somatischer Art handelt, die empirisch abbildbar sein muß.

Ich nehme auch an, daß die Kondition überhaupt Gensequenzen aktiviert, die für eine Pattern sorgen, daß selbst das Unterbewußtsein kein genaues Abbild mehr braucht [sic] und die Bedingung aus der rudimentären biochemischen Bedingung heraus gewährleistet wird.

Das korreliert auch mit der Annahme, daß Verhaltensweisen evolutiv ökonomisiert werden um einen verhaltensbiologischen Vorteil innerhalb der Interaktionsmuster zu erlangen (Eigenschaft versus Attribut).
Offenbar ist die Wirkung nicht unbedingt eindrücklich auf die Eigenschaft, d.h. die Adaption selbst ist kein Durchbruch durch das Muster einer Erfüllung als Stabilisation (versus autonomer Einsicht). Das bedeutet auch, das der Rückschluß valide ist, daß eben die Mehrheit das Prinzip von Gehorsam weiterträgt als daß dessen Gültigkeit staatliches Element der Werteforderung wäre.
Die 70er und 80er Jahre waren durchweg von amerikanischen Einflüssen der entwicklungspsychologischen Betrachtung geprägt, dennoch hat dieser Einfluß keine Änderung der Befolungsmuster veranlagt, wie sich nun bei Corona im Maß der Abwesenheit von Kritik erweist.
Der Einfluß von Appellen an die Erfüllung und deren Wirklichkeit in der folgsamen Leistung müssen also tiefer liegen als eine unterbewußte Konditionierung (Auslagerung von Programmen - Übergang - bewußt - unterbewußt).
Beim Pianisten ist eine falsche Anschlagstechnik behebbar, indem man den Fehler bewußt macht und sich seine Wirklichkeit schließlich unterbewußt - und gängig abrufen läßt. Ein Autofahrer kann ebenfalls bewußt Fehleingaben innerhalb der Handlungsmuster objektiviert bekommen - und veranlagt nach kurzer Zeit die Handlung anders.

D.h. die Kopplung der Übergänge - bewußt - unterbewußt - ist eine Realität und kann unmittelbar erkenntissprachlich auch realisiert werden.

Kritik:
Gegen die epigenetische Erklärung spricht, daß innerhalb der Familien die Urform der Antizipation von Gehorsam als Modus des Lebens (norma) gewahrt bleibt und es deshalb nicht zu einer Aufgabe des Musters führt, das frühkindlich veranlagt wurde.


Wie dem auch letztlich ist, was sei die operative Anforderung an den Diskurs ?

Es muß endlich auf den Tisch, daß an der sozial - psychologisch konditionierten Wirklichkeit in Deutschland etwas Begreifbares nicht stimmt, dieses Ursachen und Wirkungen hat und daß diese Zusammenhänge ganz entscheidend sind für Krisen und den Umgang mit deren Wirklichkeit. Diese Frage ist auch eine hochrangig ökonomische solche, denn von der komplexen Richtigkeit oder eben der solchwie ausstaffierten Fehlerhaftigkeit hängt eine Bestandsrealität ab.

Ob ein Unternehmen in einer Krise gut aufgestellt ist hängt nicht zuletzt von seiner Fähigkeit ab, die, dem Betrieb originär zugrunde liegende soziale Bedingung zu kennen und deren Risikohorizont in die Führungsstruktur bewußt in die Aufstellung einfließen zu lassen.

Komplexität ist übrigens nicht die Ausrede etwas zu ignorieren, man sollte es als Herausforderung werten und die Tatsächlichkeit dieser Zusammenhänge als ein Abbild von Wirklichkeit realisieren.

Die Alternative außerhalb von bloßen Antagonismen ist immer die Abweichung vom Normalfall der Krise ! Die Lösung ist keine Antwort auf eine Krise, sondern die dichotome Wirklichkeit einer unabhängig - kognitiv - geschaffenen Struktur - die sich bewußt von der Kondition der Krise ablöst und sich auch bewußt der Innenlogik des Falschen (falsch Gewordenen) entzieht !

Ein einmal Richtiges kann ein Falsches werden und umgekehrt. Das ist das Wesen von Erkenntnisimplikation und Einsicht und wenn die Einsicht auch darin besteht, sich überhaupt von ihrem Anlaß zu entbinden um eine Lösung nicht als Erbe des Problems zu verstehen.

Donnerstag, 4. Juni 2020

Psychoanalytische Überlegungen zu dem Virologen Drosten

Christian Drosten ist wohl anscheinend auf einem Bauernhof aufgewachsen, zwischen Dreck und Kot. Herr Drosten ist  wohl Vater eines Kindes und muß sich abermals mit Kot auseinandersetzten. Kot ist auch der Schlüssel in der Frage nach Corona - Viren. Tiere (Marderhunde) und deren Ausscheidungen spielen in der narrativen Darstellung von Herrn Drosten eine dominante Rolle.
Die Vorstellung in einer Welt aus Infektion zu leben kann sich aus diesen Erfahrungen herleiten. ggf. aus der elterlichen Fremdbestimmung und dem Ekel gegen die familiäre Wirklichkeit auf dem Lande als Identitätskonflikt.

Herr Drosten wird Virologe - einem Fach das gewährleistet, daß er sich ein Leben lang mit dem Anlaß des Ekels vor der elterlichen Wirklichkeit auseinandersetzen kann.

Die Aversion gegen die kindliche Erfahrung zwischen - Kot - könnte die treibende Kraft sein, mansisch davon auszugehen, daß die Welt überhaupt infektiös sei. Das Suchen nach der unsichtbaren Gefahr im Dreck wird zur Suggestion, Macht über die kindlichen Eindrücke (Gefühl der Ohnmacht vor Kot und Dreck) zu bekommen.

Es könnte sich eine globale Mysophobie auf dieser Grundlage ausgebildet haben, die mit dem Maß des erwachsenen Rollenkonflikts ebenfalls adult und komplex wurde.

Die Erfahrung der Vaterschaft könnte die Angst vor - Kot - abermals begründet haben (Trigger), dazu können Rollenkonflikte in diesem Rahmen gegeben sein.

... Überall sind Viren und alle sind sie bedrohlich...

Diese Überlegung beinhaltet auch die logische Konsequenz, daß Drosten von seiner Mission überzeugt ist und diese Überzeugung authentisch ist und die Ausführungen einer subjektiven Ehrlichkeit folgen.
Interessant ist auch, daß Drosten selbst anscheinend erkennen kann, daß er vielleicht übertreibt und Stellungnahmen relativiert, weil ihn auch seine Selbstanforderung (Anspruch) dazu förmlich zwingt.

Die endogene Begründung wäre noch nicht einmal klinisch relevant. Neurosen sind ein Menschenrecht.

Auch hier gilt, daß nicht der Mastermind hoher Intelligenz - die irren kann das pathologische Moment errichtet - sondern die Rezeption der Masse ist der Umstand, der krank ist und psychotische Züge trägt. Theoretische Fächer leben von Hypothesen und diese können auch mal schrullig und steil  sein (Schweinegrippe - Grunditem: Schwein - Dreck - Bauernhof).

Es irrt der Mensch, solang er strebt.....

ABER wenn die, die nicht streben, sondern nur ohne Intelligenz folgen die Position des Intelligenten in der Auslegung von Macht usurpieren (Stellvertreterausführung), dann ist es eine dramatische Dimension, die dem Wissenschaftler förmlich aus den Händen gerissen wird.
Die Kategorien Gut - und Böse funktionieren nicht und ein Mensch ist weder in seinem Tun noch seinem Irren eine Begründung und Rechtfertigung für die Masse das Tun und Irren sich anzueignen um in Einfalt eine Macht zu konstruieren, die das klägliche der Dependenz in der Anleihe verbrämen soll.

Deshalb lege ich wert darauf, daß die Überlegung pointiert ist, aber nichts wertet, was nicht ohnehin aus der sozialen Dynamik nur als Abstraktum daherkommen kann, denn auch hier ist Irren möglich - und menschlich.



Über die Natur und Herkunft des Gehorsams.



  • Gehorsam ist erstens eine Konditionierung eines Musters von Verhaltensweisen.
  • Gehorsam kann epigenetisch begründet sein, wenn er phylogenetisch kontinuierlich ist.
  • Gehorsam ist eine ausführende Ordnung und eine befangene Rezeption.


Das Programm der Gefühle, etwas zu erwarten, etwas zu leisten, etwas zu stabilisieren wird in den ersten 3 bis 4 Lebensjahren angelegt und bis zum 6. bis 7. Lebensjahr implementiert. Damit ist die gefühlte Ordnung und ihre Erfüllung eine erkennbare entwicklungspsychologische Veranlagung innerhalb der Entwicklung im Kindesalter.

Im Grunde ist die erste Prägung des Kindes die Einstellung der Eltern zum Geschlechtsverkehr als dessen Ergebnis das Kind bewertet wird. Ist Sex eine Usance, mit der man nichts verbindet ist die erste Störung in der Beziehung zum Kind bereits veranlagt. Ist Sex ein Ausdruck von Liebe und gefühlt authentischer Zuneigung, wird sich diese Haltung auf das Kind erweitern, es ist ein Prinzip.

Liebe und Funktion sind Antagonisten.

Sobald die Mutterschaft in einer Funktion interpretiert wird ist die Sat ausgebracht, daß das Kind in einen wesentlichen Mangel hineinwächst und in der Bewertung von Gefühlen ernsthaft geschädigt ist - es kennt ja schließlich keine unmittelbaren - echten Gefühle, es erwirbt dieses Farbsehen der kommunikativen Modi nicht richtig oder überhaupt nicht.

Das Kind bekommt handfeste Interpretationsfehler als Normativ suggeriert - es wird im Bereich der mehrheitlichen Konvention - pathologisch im Rahmen der übergeordneten Normalkrankhaftigkeit einer Summe gleichartiger Störung - bis in den Rahmen eine Volksausdruck von kollektiver Identität.

Der Mechanismus des Gehorsams:

Die Grundlage bildet eine infantile Stagnation im Reifeprozess mündigen Bewerten- Könnens.
Das Kind, daß bei einer kalten - oder empathisch gestörten Mutter (Funktionsmutter, so auch Kita, Berufserzieher u.ä.) aufwächst erfährt keine Annahme seiner selbst und erhält auf den Appell an die Mutter ob seiner selbst einen Imperativ als Reaktion aber keine Antwort auf das Verlangen. Als Liebe der Mutter wird die Fehlinterpretation geschrieben, daß die Abwesenheit von Strafe schon Liebe sei.  

Das Kind konditioniert, daß es die Mutter durch ein interpretiertes Verhalten von Gefälligkeit zu einer Reaktion bewegen kann, die als Stabilität des kommunikativen Zustandes wiederum eine Haltung der Mutter evoziert, die an sich vom Kind als "Liebe in Abwesenheit von negativer Verstärkung" in klaren reziproken Antizipationsmustern erwartet werden kann.

Es tritt eine dynamische Stabilität in der Reziprozität dieser Wechselwirkung ein.

Das Muster wird geschrieben, es wird universell.

Der vorauseilende Gehorsam:

Der Mangel an Liebe hat beim Kind ein Suchtverhalten veranlagt, dessen Ziel das Hervorrufen liebesähnlicher Reaktionen bei der Mutter ist [sic].

Das Kind verlangt die Liebe by proxy der nur wohlwollenden Duldung ohne Straft nicht nur in der unmittelbaren Anforderung durch die Mutter, es versucht auch gezielt die Mutter zu einem Wohlwollen aktiv zu bewegen und interpoliert (Gegensatz zur Interpretation (passiv)) deren Willen voraus- aus den bekannten und erlernten Schema der Reziprozität.

Das Kind will sich in die aktive Position des Gefallen - Erregers stellen und betreibt die Erfüllung bald ohne ausdrücklich Anforderung.

Dieses Verhalten kann der Staat später abrufen, er muß sich bloß in die Mutterrolle der sprachlich kodierten Reziprozität stellen (aut idem) und schon hat er das Uhrwerk eines tadellos funktionierenden Untertanen.

Daraus läßt sich schon unmittelbar die Feststellung ableiten:

Die deutsche Gesellschaft ist wesentlich ihrer Muster der Interaktion innerhalb der Familien aufwärts (sophistisch-strukturell) umfassend psychopathisch. Die Psychopathie ist ein gleichförmiges Regelnormal kommunikativer Ethik innerhalb der unausdrücklichen Wertemenge in der ausdrücklichen Gestalt der Werte in der Wirkung einschlägig kodierten Sozialverhaltens.

Die vollständige Abwesenheit eines für das Individuum fühlbaren Liebesbegriffs, in dem was Zuneigung und tiefe Annahme ansonsten wäre - undinglich, macht das Problem, daß nicht einmal die Reflexion über diesen Umstand diese erworbene Blindheit heilen kann.

Die verbrannte Seele - nicht fühlen zu können, das ist ein Drama dessen Ausmaß sich in Kriegen und dem Völkermord in den Lagern ergeht. Der Mord als gesellschaftliches Normal, die Moral des Gedenkens als bewußter Akt, all diese Dinge sind der Ausdruck nicht mehr zu fühlen was das Fühlen von Gewissen überhaupt bedeutet.

Die Moral der Deutschen, ihre gesamte Philosophie und das Denken in unbedingt bewußten Kategorien, all das sind originäre Abbilder des Surrogats, die Defektstellt des Herzens mit dem Kopf zu füllen.

Die gesamte deutsche Kultur ist eine summarische Aussage von Krankhaftigkeit mindestens seit der Reformation. Das Schöne der Kunst, es ist Eifer und Fleiß, alles ist Kognition, nichts ist Intuition oder spontan - alles ist erlernt - nichts aus dem Nichts nur gefühlt. Alles wird aus dem Denken geboren, aus dem Fühlen kaum auch nur mehr als wieder der Ausdruck irgendeiner Theorie, die erklären soll, was das Herz schon seit den Kindertagen nicht mehr spricht.

Mozart hat die schönste Musik auf Erden komponiert, seine Familie war psychotisch.
Bach hat die perfekteste Musik auf Erden komponiert, er tat es um des Systems willen.
Wagner hat die gewaltigste Musik auf Erden komponiert, er tat es immer einen Millimeter vor der Entwertung durch den Kitsch.

Mozart ist eine Ausnahme, er hat seine Seufzer, er hat das Gefühl der Verzweiflung in die Werke getragen, die mehr sind, als dasjenige, was er seinem grauenhaften Vater auf den Teller schiss um endlich Ruhe vor dessen Tyrannei zu haben.

Das ist ein Drama und dieses ist der Princeps vor der Genialität, diese tritt in der Frage nach der Ursächlichkeit hinter die verwüstete Seelenlandschaft.

Der Preis bei Mozart ist offensichtlich, er hat sich in den Tod durch die Syphilis gevögelt um endlich fühlen zu können, was ihm die Eltern in der Seele abhackten und er auch in der Musik nicht erlangen konnte - endlich wahr zu fühlen wie es Gott geben täte, hätte die Hölle nicht schlechte Eltern und kalte Mütter erfunden.

Deshalb haben die Deutschen im zweiten Weltkrieg auch ihre ganze Kultur aufs Spiel gesetzt, weil die Vollendung des Größenwahns im Selbstbild des Herrenmenschen, - die Buhlerei mit den Attributen der Kulturgüter am Ende dieser Pyramide unerfüllter Sehnsucht angekommen - ohne jede Erfüllungsinstanz bleiben mußte. Die Kultur wurde im Wunsch noch besser als sie selbst zu sein - im wahrsten Sinne der Geschichte - gegenstandslos.

Aus Schutt und Asche sollte die Entlastung der Seele kommen, endlich nicht mehr den Gefallen der Mutter in einem ganzen Leben des Strebens nach Höherem mit der Leistung vor dem Staat erkaufen zu müssen.

Die Selbstvernichtung ist immer die letzte Option einer Sucht in das Nichts des Unerfüllbaren hinein.

Das Wirtschaftswunder bescherte erstens nur den Ersatz für den verlorenen Krieg und die Wiedervereinigung zweitens warf erneut die Größenphantasie als Modalität der kollektiven Identität auf.

Die Krankheit ist nicht weg- sie ist nur transformiert.

Und wenn der Gehorsam heute wieder als unbedingte Größe auftritt, als Massenphänomen völkisch gelebter Staatserfüllung, dann ist dies ein ziemlich sicherer Hinweis darauf, daß die Kodierung der sozialen Ordnung innerhalb der Familien das Jahr 1945 schadlos überstanden hat.

Aller Vorgeblichkeit eines zur Gewissensberuhigung so objekthaft wie vorgeführten Judentums zum Trotz ist auch die Einsicht der Deutschen über ihre Geschichte - stets kognitiver Natur- in die Welt der unterbewußten Aktorik ist kein einziges Item jemals vorgedrungen - im Gegenteil:

Die Moral des Gedenkens ist eine Umschreibung des Eifers: Der Haß als Vektor wird nur in die veräußerte Einsicht überführt. Je stärker das Bejammern der Geschichte in der Gestalt der Moral betrieben wird, desto aggressiver ist die Moral als Stellvertreterin des Hasses.
Das ist - nebenbei auch eine Erklärung für das Phänomen, warum der Antisemitismus gerade in einem Verhältnis zu seiner kognitiven Bekämpfung faktisch wächst. Das Gedenken ist gewerteter Selbsthass für alles von Geschichte der mörderischen Moral vom Bessersein, das sich nicht erfüllte.

Das Gedenken ist aber auch wieder nur Gehorsam und das Grundgesetz ist nur Gehorsam und die Wirklichkeit der Demokratie ist nur Gehorsam vor den neuen Herren nach 1945 und der vorausinterpretierten neune Moral.

Nichts ist je aus einem Gefühl für die Auflösung der inneren psychologischen Konflikte jemals endogen entwickelt worden, nicht einmal in der kognitiven Funktionseinsicht.

Ich bin mit Dr. Hans - Joachim Maaz einer Meinung: Diese Probleme der deutschen Familie müssen auf die Agenda eines jeden Tages bis die Mütter lieben fühlen und es nicht mehr lernen müssen, was es heißt herzlich und wahrhaftig zu sein.

Ohne die Modalität die jede traditionelle Prägung erübrigt ist die Transformation bekannter Programme - und Signalabbilder eine geschichtliche Ausweglosigkeit.

Der Gehorsam ist ein Klon.



Die Deutschen und der halb - ewige Schatten des Ersten Weltkrieges.

Die Krise ist ein deutsches Identitätsmerkmal und eine geschichtliche Konstante. Hintergrund ist unschwer zu erahnen die Folge aus dem Jahr ...