Donnerstag, 6. Oktober 2022

Die EUdSSR und der Prager Pakt

Wenn man sich die Entwicklung der EU ansieht, dann könnte man meinen, man wäre in verkehrten Verhältnissen der 1950er Jahre gelandet: Nicht die UdSSR etwa schafft ein Kollektiv "gegen" den Westen, sondern der Westen, namentlich die EU schafft ein Kollektiv gegen das ehemalige Sowjetrussland. 

Von der Gesundheitspolitik (Impfpflicht nach Jahrespland) über die "politische Gemeinschaft", bis hin zur Planwirtschaft, die selbst in der Schweiz zu 15 - Jahresplänen für die Gasabschaltung führt: Die EU formt in Prag eine Art Kopie des Warschauer Paktes. 

Europa ist eine modifizierte Kopie der ehemaligen Sowjetunion geworden und Putin bekommt es mit dem Gespenst zu tun, was die Gruppe "Lutsz" einstmals installieren sollte, was eine einigermaßen zynische Anordnung und eine kleine Groteske der Geschichte ist. 

Ein Ex- KGB - Agent und Verbindungsmann der Staatssicherheit bekommt es mit einem Haufen hoch idealisierter Sozialisten zu tun, die Russland für eine woke Wunderwelt der Möglichkeiten "besiegen" wollen.

Das ist ein Aberwitz und ein Kniff, wie ihn nur die Dinge selbst, nicht aber Mensch bewerkstelligen können. 

Das neue Kollektiv: Vegan, klimaneutral und vor allem - - viel Papier - -  und Gesetzen, wonach, sich praktisch handwerken soll, was nur mit einem Wort auf das Papier gedruckt wird. 

Liebe Europäer, die ihr unter der Decke mit einander wärmer werden wollt: Die Idee, aus Verfügungen ein Ergebnis auf der Drehbank zu erzielen hat noch in KEINEM einzigen politischen System jemals funktioniert. 

Wenn ein studierter Rechtsanwalt oder ein Ökonom "beschließen", daß ein technisches Wunderding sein soll, und die Sache scheitert an der Physik oder den Gegebenheiten, dann ist es eine psycho - pathologische Verrückung zu glauben, daß: 

Der Wille auf dem Papier- das Werk des praktischen Materialismus der Herstellung verkörpere. 

Wer meint, daß ein Gesetz die Werkshalle betreibt, der hat nicht alle Tassen im Schrank. 

Es wird eine "Beschlussunion", die bald nicht mehr über die rudimentärste industrielle Autonomie verfügen wird auch nur eine Infrastrutkur zu erhalten und solche aus der Realität abgereisten Regenten meinen jetzt, daß wenn sie nur warm und kuschlig mit einander körperlich ihre Identität ergründen, würde der Stahlofen von alleine gewärmt und die Zerspanung würde von Geisterhänden des Willens gedreht. 

Sie meinen doch aller ernstens, daß nur "der politische" Wille und eine "gemeinschaftliche Zusammenarbeit" Schaltschränke entwirft, oder Kabel verlegt, Kupferlack hergestellt werden kann aus Telechemie, oder Lösungsmittel ohne Gas aus Apfelsaft gewonnen werden kann. Sie glauben, daß der Funke des Geistes Alu schmelzen kann und daß aus dem Willen, den man nur am Mikrophon äußert ein Microchip wird, oder aus der politischen Ladung aus Einvernehmen man einen Elektrolyt - Kondensator fertigen kann. 

Der Irrsinn geht soweit zu glauben, daß ein, in industriellen Dingen vollkommen dummer Herrscher in der Lage wäre kraft seiner von ihm gehörten Stimmchen der Weißheit eine Welt aus den Angeln zu heben. 

Was sich hier zuträgt ist albern und gaga, es fehlt an den elementarsten elektronischen und industriellen Bauteilen, es gehen die Firmen, die eine Leistung fahren könnten, kaputt wie die Fliegen am Elektrodraht, es steht eine Schülerschar mit Bildungslücken auf der Straße, daß man von einer dritten Welt - Bildung sprechen muß und aus dieser, - gefälligst selbst fabrizierten Misere soll nun das goldene Zeitalter kommen, nachdem man endlich, nach Napoleon und Hitler im nächsten Versuch den Wirtschaftsraum im Osten zum Schluß doch noch "eingenommen" haben will. 

Am besten noch an jeder Ecke ein staatich bezahltes "Gender - Design - Zentrum" und überall patschen die Leute "innovativ" mit den Kinderhänden im Salzteig herum, alles grün, klimaneutral und mit viel "Haltung" und "Werten", - halb pädophil, halb verrückt, entindustrialisiert aber mit viel Hightech und "künstlicher Intelligenz" aus "nachhaltigen, neuen Fabriken", mit einer eigenen Salatgärtnerei und Kinderbüchern in der Kantine. 

Alle heißen >>Kevin, Malte, Lasse und Schlumpf<<, und die Bildung kommt von Netflix, dazu etwas Sexualität und viel Streit darum, wer in der Bruchbuden - WG, der als "home - office" gelabelten Arbeitslosen den Müll raus bringt, derweil im Keller die Scheiße schwimmt, weil keiner mehr in der Lage ist einen Bagger zu fahren und die Rohre in der Straße schon seit Jahren marode sind. 










Sonntag, 2. Oktober 2022

Klarstellung: Ich befinde mich mit nichts und niemandem im Krieg ! Ich bin neutral wie Verkehrsweiß

Der Gesundheitsminister spricht NICHT in meinem Namen ! Ich, technisch gesehen im Moment ein Teil Deutschlands befinde mich mit nichts und niemand im Krieg und ich habe nicht nur keine Absicht, sondern auch keinerlei irgendwie geartete Gefühlslage mit irgendjemand in einen Krieg einzutreten. 

Dieser Minister redet gefährliches Zeug, was man tatsächlich als Kriegserklärung im rechtlichen Sinne auslegen könnte. 

Dieser Minister ist für meine Person nicht legitimiert irgend eine auswärtige Stellungnahme abzugeben, die meine Person durch den Ausdruck in der Staatsform mit abdecken könnte. 

Ich habe weder mit Russland, noch mit irgend einem anderen Staat dieser Erde einen Streitstand, daß das klar ist !

Haltet diesen Minister bitte fern von allen roten Knöpfen, es könnte übler ausgehen als bei Ronald Reagan !

Zynismus bei Seite: 


Wenn der Gesundheitsminister, der ein Mitglied der Regierung ist, davon spricht "Deutschland befinde sich in einem Krieg mit Putin", so könnte man das ohne weiteres in Moskau völkerrechtlich als Kriegserklärung auslegen. 

Das Wort "Krieg" in der Beschreibung eines bilateralen Zustandes nimmt man gefälligst genau so wenig in den Mund, wie im Cockpit das Wort "Mayday":  Nicht zum Spaß, nicht aus Versehen und schon gar nicht leichtfertig: Ohne daß der Zustand besteht darf man dieses Wort nicht irgendwie in seinen Sprachschatz bekommen. 

Nie, niemals behauptet man einen Kriegszustand, denn dieser bedeutet faktisch die Erklärung desselben im rechtlichen Sinne. 

Ich habe auf diesem Blog ein inneres Gesetz mich nicht konkret über Personen in der Politik auszulassen. In Pointen vielleicht, wohlfeil für Metaphern und den zynisch - galligen Kunstausdruck, von mir aus. Hier breche ich mit meinem inneren Gesetz für mal: 

Dieser Minister ist so gefährlich in seinem unüberlegten Geseier, daß er wegen Fremdgefährung und etwaigen Irrungen gegen das Grundgesetz zumindest SOFORT suspendiert gehört, mindestens ! Russland zu erklären, man befände sich mit ihm aktiv in einem Krieg ist genau so wenig lustig, wie mit 5 Promille gegen die Fahrtrichtung auf der Autobahn unterwegs zu sein. 

Im schlimmsten Fall kann Russland den 2+4 Vertrag einseitig für nichtig erklären und seine Besatzungsrechte fordern. 

Der Minister weiß nicht im Ansatz, welche Tragweite sein verwirrtes Gerede haben könnte. Die Welt braucht keine zweite Emser Depesche !





Das Gesetz der Dekadenz: Der Freiheitssatz.

  1. Dekadenz aus angewandter Intelligenz ist Freiheit.
  2. Dekadenz als Abbild ist KEINE Freiheit. 
Ergo: 

  • Wenn man frei ist sich das Leben mühelos zu verschaffen und dabei Intelligenz die Voraussetzung ist, ist Dekadenz eine Möglichkeit den Freiraum zu füllen. 
  • Wenn man dekadent tut und so spielt als hätte man die Intelligenz gehabt und synthetisiert die Fälschung in einem Schauspiel, ist das UNFREIHEIT. 
Denn

Verstehen macht frei von der Sorge um die Existenz.
Das Schauspiel bindet in der Garderobe und zeugt von Gefangenschaft in sich selbst. 

Beispiel: 

Ich fliege mit einem Privatflugzeug und optimiere die Abrisseigenschaft mit Turbolatoren (vortex generators). Ich verbrauche dekadent Treibstoff und vergeude Ressourcen. 

Das ist Freiheit etwas intelligent aus einem Verstehen heraus zu tun. 

Ich fliege mit dem Flugzeug um allen zu zeigen, daß ich eines habe: Das ist in der Tat dekadente Dummheit bei gleichem Verbrauch. 

Wenn Autismus dekadent wird, ist es Wissenschaft: Wenn einer nach Freiheit im Minirock schreit ist es ein Komplex. Wenn einer Wissenschaft betreibt um sich darzustellen ist er dekadent, wenn er die Sache darstellt für den Gewinn einer Erkenntnis ist es Dekadenz in ihrer besten und höchsten Form und aus dem, was fällt wird eine Frucht. 

Ob etwas damit frommt oder verkommt liegt am Charakter. 

Und jetzt kommt das abschließende Gesetz über die Dekadenz: Das Ob hängt am Menschen und um welcher Sache willen er etwas tut, - und man hüte sich vor denen, die betont "an der Sache arbeiten" ohne auch albern und naiv für sie zu brennen, das sind die schlimmsten Lügner und ihnen fehlt es sogar an der nötigen Dekadenz zu einem wenigstens ehrlichen Komplex. 

Freiheit kann dekadent sein. 
Dekadenz ist aber nie Freiheit. 


Samstag, 1. Oktober 2022

Dekadenz ist ein Privileg von Fortschritt und Sorglosigkeit, - und ein Anlaß für das Ende dieser Privilegien

Habe ich etwas gegen eine satte Transvestitenshow ? 

ABER SICHER NICHT !

Ich schreibe mal 
gerne klassisch, - banal, 
primitiv, 
hochgezogen und abgrundtief. 

Ich schreibe in Dur und Moll
Was der Sinn 
und die Albernheit 
für einen Zweck
ach so keck 
beschicken soll. 

Dichte hier 
und schreibe bald 
in Plattitüden
in einem depressiv 
schummrig 
durchrauchten Nebelwald 
was der Sinn so sendet 
an höchster Kunstform spendet
und das Mittel gegen sie
die Schnulze 
bald zum Stoße mit dem Dolch
entgegenwendet
und alles schändet
was zuvor verziert
wird bald 
mit Kot und Wichse zugeschmiert. 
Alles ist in Hast 
ein Bordell
und bald darauf 
in diesem Lauf 
ein goldener Palast. 

Alles will ich geigen
jede Färbung schreiben
alles von Knochen und Gebein
zu Mehl zerreiben 
und die Bilder malen, 
in Linol gekerbt 
und in Plutonium gestochen. 
Alles ein Ragout
von aufgekochtem Leim. 
ausgekotzt in einen alten Schuh
und zur Mode getragen
der Inhalt, 
die Ge- stalt
aus der Tiefe der Seele
aus einem sauer angefüllten Magen.
Ich schnitze und schäle
und kiese und wähle
und füge 
und lüge 
und destilliere 
und studiere
was sich fügt 
und was den Leser trügt,
was ihn belehrt 
und mit Ekelhaftigkeit beschwert.

Er bekommt alles, 
mal atonal 
in der Gestalt von einer Fuge
mal halb genial
mit einem Hauch von Glück
Dann wieder lad ich ihn in die Gelehrtenstube 
und vermittle ihm etwas von der Psyche Logos 
kleinem Wissensstück. 

Dann verführe ich die Leserin 
und zeige ihr der schönen Geste
schmuddeligen Widersinn. 
Füge Eros und die Gosse recht zu einem Paar
und zerschlage das Bild
wie gewillt 
zu einem Scherbenmeer 
und verdrehe abermals das was gelogen
in den Wert dessen
was man verkauft 
erwirbt als wie versessen 
als das, was da sei von Gänze"wahr". 
und auf einmal ist das Bild 
trefflich gut gezogen. 

Ich dekliniere 
und gebrauche für die Tiefe 
reichlich viele Konjunktive 
so schlüge
was betrüge
die Lüge 
in das was flöge
und sich zöge
in weiten Bögen 
zu einem Sund 
zu einem Prospekt 
Damit man erklimme
was sich bestimme
was sich ergösse
in weiche Schöße
wo der Mensch die Sünde als Königreich entdeckt. 
Was nicht passte 
wie man die Dirne bei der Hüfte faßte
wie man spräche 
über die Liebe, 
und die Flüsse und die Bäche
aus den Worten an allen 
für die Liebe 
wohl verborgenen Orten
im Indikativ nun spricht
ein Mensch wahr 
in des anderen Menschen 
unverfälscht Gesicht. 

Und was ist der Sinne hinter dieser Dichtung ?
Nichts auf Erden 
ist im Sein und Werden
von einer zementierten Schichtung ! 

Auch Kunst ist Dekadenz, auch das Schreiben ist dekadent und wie in jeder Oper die Dekadenz das Drama treibt und die Geschichte schreibt, ist auch die Dekadenz im Leben ein Stoff des Lebens selbst. 

Ich kann auch dekadent werden, und das Sachliche verlassen um mich zu beugen, um niedrig zu werden, endlich befreit von der Sucht nach dem Geist für sich selbst, der Dekadenz des Denkens um eines Moments von Licht willen. 

Und man steht auf und ist froh um das Primitive, was einen befreit vom Triebe zu einem Gott eilen zu wollen. Wer hoch steigen will muß die Täler lieben, Wer aber die Täler liebt wird auf den Gipfel wollen, sonst ist das Tal eine sinnlose Bedeutung. 

Also ist wieder alles in allem 
und der Mensch ist Mensch 
in seinem Streben und Verfallen
in seinem Schmachten 
und seinen Trieben
im geistigen Umnachten. 

So richtet sich der Mensch empor und will über sich und kommt über seine Sorglosigkeit und beläd sich mit Sorgen seiner Nachlässigkeit selbst. 

Und so geht die Zeit und auf Reichtum folgt bald Not 
und auf das Festmal folgt im Abort die Krönung des ganzen Unterfangens 
in dem Geruch einer Weihnachtsgans, 
gewandelt in frischen Kot. 

Das eine ist lecker 
das andere ist schauderbar 
beide Zustände waren jedoch 
in ihrem Sein 
von sich aus 
perzeptiv erkennbar: wahr. 

Auf die Kadenz folgt die Dekadenz auf den Aufstieg der Verfall
auf das Wachsen eines Baumes folgt der Hieb und die Wärme 
und viele Sommer vergehen in Rausch und Schall 
von prasselndem Feuer 

Liebe Leser, es ist die Vergänglichkeit
die Zeit selbst 
ist dem Menschen 
aufgebürdet Ungeheuer !

Wer Moral für eine Ewigkeit sich sucht
ist der
der sich die Loge in der Hölle bucht. 












 



Freitag, 30. September 2022

Die Deutschen, das Attribut, die Krise und ihre Herkunft in einem nationalen Psychogramm

 Warum kann man den Deutschen immer wieder einen Reset verpassen, ob im ersten, im zweiten oder nun in einem anderen Krieg der Welten ?

Warum sind sie so opferfreudig und geben alles hin, was sie haben ?

Nun, eigentlich ist die deutsche Seele ein simpler Viertakt.

Mutter - Kälte, Angst - Gehorsam. 

Staat - Dienst - Räson - Gewalt. 


Und um das defizitäre Ich zu stabilisieren brauchen die Deutschen Attribute. 

Diese brauchen sie, wie ein Süchtiger das Rauschgift, leiden jedoch gleichzeitig unter der Abhängigkeit. 

Irgendwann ist der Leidensdruck zu groß und wie beginnen alles zu verspielen. 

Wenn man dem Süchtigen - Hörigen die Spritze wegnimmt, zürnt sein eines Ich gegen den Entzug und frohlockt das andere Ich ob der Enthebung von der drückenden Last. 


Den Deutschen kann man alles wegnehmen, denn alles, was sie besitzen und kultivieren ist ein Komplex. 


Man muß nur den Zeitpunkt ihrer Übersättigung am Falschen kennen und an diesem sie "entheben", dann sind sie glücklich beim Gang in den Niedergang. 

Dann kommen die Kinderseelen zum Vorschein und aus der Industrienation wird ein Kindergarten. Man muß nur wissen, wann sie das Falsche im Falschen spüren und beginnen, dem Attribut gegenüber eine Abneigung zu entwickeln. 

Das ist der Moment, in dem man Deutschland ohne Rumpeln entwerten kann.  Wie die Kinder rennen sie hinter ihren Führern her und wenn dieser sie ins Feuer führt lieben sie ihn für die Befreiung aus dem falschen Leben - und sei es durch den Heldentod. 

Das deutsche Kriegshandwerk in Frieden oder dem ehrlichen Ausdruck des Krieges ist das Ergebnis pathoform geprägter Kinderseelen: Das Ende Preußens ist mit dem Anspruch Preußens bereits angelegt. Alles andere ist >>nur<< eine Zwangsläufigkeit und so unausweichlich wie die Offenbarung über das Ich in der Stunde seiner Selbsterkenntnis. 

Wenn der Roboter, der Diener merkt ein Mensch zu sein, richtet sich alles gegen ihn selbst und gegen seine erschaffene Welt. 

Deutsche Unternehmerfamilien sind so berechenbare psychologische Gefäßlichkeiten, daß es unheimlich, beängstigend leicht ist, mit diesen Vasen aus Defekten und Defiziten Politik zu machen. Man muß nur das Seelenleid derer Kinder abgreifen und schon zerbricht das fragile Konstrukt des Erfolges in seine Bestandteile der psychologisch zutage tretenden Verlogenheit. 

Hier macht eine Nation nicht den Abgang in einer Krise, sie, die Nation offenbart ihre massenhaft verkörperte Psychose, die sie selbst als "Identität" verklärt. 

An der Krankheit scheitert die Erhaltbarkeit und das, was ist, wie unbewußt abgelehnt. 

Aus dieser Spaltungsenergie kommt der Zerfall, so logisch wie die Sache nur ausfallen kann. 


Warum soll man als Krise bezeichnen, was aus sich selbst zu jeder Zeit nichts anderes war, als dasjenige, was jetzt nur zutage kommt ? 






Donnerstag, 29. September 2022

Das Jüdische und das Deutsche: Die Hoheit und Macht der Reue

Sie gedenken der toten Juden und zeigen nicht die Täter, sie suchen die Namen der Opfer, nicht diejenigen der Mörder: Gedenken in Deutschland. 

Ich frage mich oft, ob die Deutschen, wenn sie die Opfer der preußischen Räson des Mordens betrachten, Reue empfinden, oder doch nicht heimlich vielmehr eine verkappte Genugtuung über das Bild des Opfers, was ja den Täter immer mit einer Macht erfüllt. 

Man zeigt ja nicht die Mörder, sonder ihre Opfer, man zeigt nicht den gewöhnlichen Deutschen, der seine jüdischen Nachbarn in den Tod denunzierte, sondern nur den Tod als Größe, als Stellvertreter des Größenselbst etwa ?

Läd man einen Juden zu sich ein, weil man ihn als Mensch mag, oder weil man ihn als Opfer an der Hand nimmt um ihm die Reue aus dem Machtwinkel heraus zu erleuchten ? 

Schaut man auf die Lager mit Abscheu, oder mit erlerntem Verhalten ?

Geht das Verständnis für das Staatliche des Mordens in die Tiefe, oder bleibt es bei einem narrativen Ausdruck von Reue ?

Wer sich die Urbedingung für den Völkermord an den Juden und Sinti und Roma ansieht, und mit dieser auseinandersetzt, wer die Frage beantworten will, warum der Mord und Tod eine deutsche Staatsoption waren, der kommt unweigerlich auf die Erziehung des deutschen Kindes zu, welche erklärt, warum der Soldat, der Totmacher für die Macht des Staates eine deutsche Allgemeinerscheinung des Tötens überhaupt war. 

Es kommt auf die Kodierung zu, was einen Soldaten ausmacht, und wie man ein Kind zu einem Soldaten erzieht. 

Und wenn man dann eine Linie zieht, zwischen der Erziehung zum Totmacher und dem Überdauern dieser Erziehung in der Gestalt von Buchauflagen, der kann sich ausrechnen, daß die forensischen Elemente, die das Morden betrieben auch nach 1945 reproduziert wurden. 


Johanna Haarer: "Die Mutter und ihr erstes Kind". 


Wer dieses Buch bei sich in den Hinterlassenschaften der Mutter findet wurde mit Inhalten zu einem Menschen gemacht, der ursprünglich als "Baureihe" bestimmt war den nationalsozialistischen Staat zu formen. 

Der Bundesbürger und seine Prägung als NS - Rohling bis in die 1980er Jahre hinein. 


Wenn das deutsche Wesen also seine Mörder der Vergangenheit ignoriert, oder ausklammert oder ihre Größenordnung verdrängt, hat das einen Grund: Die Verdrängung einer Prägung, die man in der eigenen Familie wiedererkennen müsste, vielleicht sogar an sich selber. 

Es ist grauenhaft sagen zu müssen; daß man es in einem seelischen Defizit auf einen Willi Herold brächte, auch wenn man "nur" Versicherungsvertreter ist und vollkommen unauffällig lebt (Hannah Arendt über Eichmann: "erschreckend normal"...). 

Das Böse ist tatsächlich so banal wie der Mensch von nebenan: Allein die Erziehung und die Prägung geben Aufschluß über Soziopathie und/oder Narzissmus. Ob der unauffällige Angstellte von nebenan es zu einem SS - Mörder brächte oder nicht, das ist eine Frage von Gelegenheit und Funktionserblühen. Wenn der Staat den Mörder nicht in die legitime Funktion erhebt ist der Mörder keiner und wie ein Fels, er steht bedrohlich aber stabil und tut über seine Zeit keinem etwas Böses: 

Kommt die Legitimation zur Prädestiniertheit, und findet sich für die Seelenlosigkeit ein Komplementär, so wird aus der unscheinbaren Gestalt ein kindermordendes Monstrum. 

Wie hätte sich die deutsche Wirklichkeit nach 1945 anders ertragen können, - und wichtiger; wie hätte sich überhaupt dieses Land begründen sollen, hätte es sich nicht  - auf die andere Weise kontinuierlich auf seinem Wesen gehalten ?


"Wir gedenken der toten Juden und sehen ihren Tod als unsere Macht, wir beweinen unsere Tat an der wir mächtig wurden, wir verdrängen die Macht nur und haben sie ohnmächtig im Bild vor Augen, welches wir zur Reue tragen". 


Zeigt ein Jude an einer Gedenkstätte dem Deutschen die Tat, oder nimmt der Deutsche den Juden überväterlich an der Hand und zeigt ihm die Macht der Reue ? 

Diese Rollenverteilung unterliegt eine sehr unscharfen Verschiebbarkeit. Der forensische Machtaspirant wird sicherlich verstehen, da in ihm die Räson des Staates einerzogen wurde, die Macht der Situation zum Vorteil des Staates zu "gestalten" und aus der Einsicht wird "der Staatsakt". 

Das staatliche Gedenken an die toten des Völkermordes ist eine kodierte Form staatlicher Macht über die Opfer, diese sind damit nur ein Teil eines übergeordneten Machtausdrucks, der sich speist aus dem originären Machtanspruch. 


>>Wenn Hitler die "Juden als Staat im Staate" bezeichnete war das eine, als unerlaubt und zu vernichtende Konkurrenz verstanden Anordnung, die Preußen in sich außer seiner Räson nicht duldete und "rein" eine einzige und monopolistische Räson aus sich - und nur sich - sein wollte. <<

Das Gedenken ist eine Art Macht über das eigene Handwerk des Todes. Es ist die letzte Usurpation in der Reue jene moralische Größe zu bekommen, die man - eigentlich - mit der Tat an und für sich selbst hätte erklimmen wollen


Man erreicht das Ziel der Macht - über  - den Toten auf anderem Wege mit einer anderen, - auch gegen sich selbst gerichteten Suggestion. 

Einsicht und die Gefolgschaft hinter einer angeordneten Einsicht aus dem Umstand einer Kapitulation heraus, das sind zweierlei Dinge. Wenn man sich fragt, was ohne die Kapitulation für eine Einsicht wäre, dann kommt man auf eine wahre Antwort. 


Bereut eine Mutter in Deutschland öffentlich, ihr Kind mit der Erziehung kalt gemacht zu haben, aus ihm den Menschen ausgetrieben zu haben, die Fabrik des Staatsbürgers gewesen zu sein , - mit der trauernden und verzweifelten Einsicht, daß solches nie wieder sein darf  ?

Geht ein Deutscher gegen die eigene Familie an in der Einsicht über die tieferen, frühkindlichen Ursachen forensischer Gefühlskälte ?


Der Kern des NS - Staates und des preußischen Militarismus ist die Familie. 


Diese ist der Garant für die Reproduktion des Staates: Den Umstand aus dem Staatlichen zu bejammern ist eine - operative Möglichkeit - mit einer Niederlage umzugehen: 

Die Familie als Garant für das Fortbestehen des Soldatenstaates Preußen wird NIEMALS angegangen, sondern mit der Reue tätig geschützt. 

Und deshalb sind die Toten wichtiger als die Offenbarung über den Umstand der forensischen Täter, denn diese sind das Inventar ganz gewöhnlicher - auf Haarer - Format zugeschnittener deutscher Familien mit deren eigener Räson als Quasi - Staat im Kleinen. Jaule draußen und sei innen Du selbst: Deutschlands inneres Programm als Ewigkeitsgarantie. 


Preußen und nenne man es das Europa unter deutscher Vorherrschaft kennt nur ein Ziel: 

Macht um jeden Preis und in jeder Gestalt und in jeder List und Tücke: Alles dient dem Staat und seinem Anspruch auf eine, in einem Narrativ der Anmaßung erzählte, so beanspruchte Gott-gleiche Moral als Mittel der Herrschaft... "über alles in der Welt": Zu richten die Toten und zu belehren die Lebenden.

Alles ist ein Anspruch von Macht und Räson, nichts ist Aufrichtigkeit und nichts ist ein authentisches Gefühl: Alles ist Staat, nichts ist Seele, ... alles ist ein Dienen, nichts von alledem ist ein Leben. 

Der Drang zu dieser Macht ist nicht abschließend, er ist eine Konvention des Alltags, es ist das Programm, was in Kindern bleibt, wenn sie nie Liebe erfahren, sie kennen die Angenommenheit nicht, sondern nur das, was ihre Mütter auf ihnen ausübten: GEWALT und MACHT als Folge und Wirkung von Gewalt. 

Wer immer auf die Tradition der Familie abhebt, der hebt auch auf der Kontinuität der Tradition von Macht und Gewalt als ihre Bedingung ab. Das ist das Wesen des Staates in seinem Ursprung. 

Wer aus der psychologischen Falle hinaus will, der muß alles verwerfen, dem der Anschein von Macht anhaftet und sich authentisch begründen, ohne den dynastischen Zusammenhang. 


Keine Tradition ist heiliger als die Erkenntnis und Einsicht über ihren Umstand. 



 















Mittwoch, 28. September 2022

Die Grünen als letzter Versuch eines ideologischen Deutschlands ?

Was passiert wenn man eine Anode so aufläd, daß eine Ladung in ihr "saturiert" werden kann, dem Drang nach ? Die Elektronen lernen im Vakuum zu fliegen um zu saturieren.

Um Deutschland zu entkernen braucht man nur grüne Politik: Die Industrie wird in die USA abwandern und in jede andere Region, vielleicht sogar gen Osten. 

Die Verarmung an Energie bedeutet Abwanderungsdruck. 

Und das Investment von außen steuert den Standort, friedlich nach jedem Idealismus und erschöpft an sich selbst. 

Das Regime des Totalen in der Coronazeit und die grüne Ewigkeitspolitik des Zustandes nach der Entdeckung des werklosen Paradieses haben gezeigt, daß die Deutschen immer noch als Träger totaler Ideale taugen und das ohne Verfälschung. 

Nun nimmt sich das Totale die materielle Grundlage selbst und bewerkstelligt die Gegenkopplung im großen Stil: Mit dem Fall der Industrie fällt der Arbeiterkult und die Klassenfrage wird obsolet. Damit tritt erst einmal ein Versorgungsfrieden oder Versorgungskampf auf gleicher Grundlage ein. 

Sobald die Industrie zerfallen ist, fehlt das Geld für Jugendclubs und den ganzen pseudokulturellen Schwachsinn in den Subkulturen. Danach tritt wirkliche Gleichheit der Mittellosigkeit ein und daraus kommen nur noch praktische und pragmatische Fragen. 

Ideologie wird unbezahlbar und die Grundlage für eine materielle Ausgestaltung von Ideologie wäre aufgelöst. 


Der Friede in Europa, der in einem auf das Mindestmaß reduzierten Deutschland besteht, das sich von unten definieren muß, nicht von oben definieren kann. 


Das Scheitern in Europa ist die Geburtsstunde der USA gewesen, in ihr sammelte sich aller Willen, der sich in der Moral des alten Kontinents krank gewirtschaftet hatte. 

Man wird eine neue Sinfonie der neuen Welt schreiben können, nach allen Idealen im Siphon der europäischen Geschichte und vor der neuen Welt als Anode aller Kräfte, die mehr sein wollen als Moral und Werte. 

Das Leben ist wie die Schöpfung ein Materialismus und zwar einer mit Klassen und Unterschieden, klassenfrei und frei von Unterschieden in der Freiheit ohne Bedingung. 

Die EU als Konkurrenzmodell zu den USA ist nicht gescheitert, sie ist er Humus für neue Impulse in den USA. Die Fäulnis des Euro - Raumes ist wie eine Einladung es besser zu machen. 

Das Ende des römischen Reiches begann in Rom, vielleicht beginnt das Ende des neuen römischen Reiches deutscher Nation jetzt abermals in Rom. 

Nichts is schlimm oder zu bedauern, alles ist zwangsläufig aus den Bedingungen von dem, was ist...







Windkraftanlagen als Wirbelstrombremse für Luftmassen.

 Verteilung der Windkraftanlagen in Europa.    Der Wind wird verbremst.  Es kommen keine adiabatischen Luftmassen mehr an.  Adiabatische Luf...