Mittwoch, 12. Juni 2024

Das Paradoxon psychologischer Behauptungen

 Behauptung: Autisten können sich nicht in andere hineinversetzen. 

Pradoxon: Wenn andere sich angeblich so gut in andere hineinversetzen können, warum können "Normale" dann die Position eines Autisten nicht in der Positionsübernahme verstehen und brauchen - - diagnostische Kriterien - - als Krücke ? 

Wenn ein "Normaler" ein "diagnostisches Werkzeug" braucht, bedeutet dies doch nur, daß er sich selber ohne dieses Hilfsmittel eben nicht in den anderen versetzen kann und auch mit dem Werkzeug nur ein Abbild synthetisiert. 


Soziale Kompetenz: Werden Kriege von Autisten oder von Gruppenwesen geführt ? 

Sind Mitläufer gefährlich oder Eigenbrötler ? 

Emotional, einfühlsam oder narzisstisch berechnend und nach Schwachstellen abscannend ? 

Soziopathen in sozialen Berufen sind nicht selten und gelten als "sozial kompetent" wie ein Niels Högel. 

Wenn 100 000 Leute auf einem Parteitag, der Kriege und Völkermord einschließt, - "Heil" -schreien und eine "Gemeinschaft" ausbilden, und einer tut es nicht, wer ist krank und wer gesund ? 

Sitzen zwei Autisten stundenlang am Tisch und debattieren über elektronische Bauteile und Schaltungen. Kommt einer an den Tisch und sagt: Ihr könnt Euch nur nicht in andere hinein versetzen ! 

Wer merkt den Fehler ?! 

Ich werde den Verdacht nicht los, daß die Psychologie in weiten Feldern nur Narrative ohne jeden tatsächlichen Innenwert schafft um in weiten Teilen objektiv krankes Verhalten zu rechtfertigen, was auch die Teilhabe der Psychologie an Morden erklären würde. 

Ich stelle hier die Behauptung auf, daß wo das Aas ist, sich die Geier sammeln und die Dichte an Soziopathen unter Psychologen höher sein dürfte als in anderen Vergleichsfeldern, wo sich weniger Objekte zur Steigerung der eigenen Geltung finden lassen (wo Fische sind, da wird geangelt). 

Der Psychologe ist die Zecke am Seelenleid der Menschen: Wirklich an der Systematik der Probleme interessiert sind nur die Wenigsten und die sind dann angenehm neurotisch und Analytiker. 

Die Ökonomie des Kranken in den Heilberufen ist ein ganz heißes Feld. 

Anders gesagt: Wer zwischen 1933 und 1980 die Psychologie mit Normbegriffen errichtete, der konnte nur als normal erachten, was die fertige Größe der (kollektiven) Suprastörung einpreiste. 

Soviel mal zur Validität von Normalbegriffen. 

Die Psychologie ist keine Wissenschaft, sie ist eine Ansammlung von Hilfsbegriffen, die aus dem normopathischen Spektrum heraus geformt werden. 

Der Autist, der mit seinem Teddybär und seiner Sammlung an Haarfönen glücklich ist wird pathologisiert und die symbiotische Männergruppe, die nach dem Fußball in den Puff geht um sich an Zwangsprostituierten abzureagieren ist angeblich normal.

Das halte ich auch bei Hans Asperger für den Kardinalfehler: Er beschreib ein Syndrom, von dem keine Gefahr ausgeht als Krankheit, derweil er für normal erachtet, was in den Konzentrationslagern mordete und hirnverbrannt einem Führer hinterher saftete. 

Das zum Massenmord fähige Gruppenwesen soll normal, das zufriedene Einzelwesen "krank" sein. 

Das Problem ist aber beileibe kein urtümlich oder eigenschaftlich deutsches, oder ein geschichtlich deutsches, das Problem daß die Gruppe zur Götze wird und das Thema zu einer Währung ist universell.

Allen Folgern aus dem Schoße Abrahams ist beispielsweise ein Fehler zu eigen: Zu glauben, daß die religiösen Gebote aus einer Gruppe heraus definiert werden, oder sich christlicherseits an Erlöserfiguren festmachen. 

Das G-ttliche gilt als verschlossen, soweit sich die Gruppe die Auslegung dieses Wesens kollektiv vorbehält. 

Abraham jedoch lebte seinen Glauben für sich aus sich heraus, Mose tat ein Gleiches. Die Erkenntnis setzt immer ein Mindestmaß von Autismus voraus, - einen Dialogos. Keine einzige Erkenntnisgröße kommt aus einer Gruppe und das Gottesbild aus den Geboten entgeht immer der Erfassung des Menschen für die Dinge, und ob diese Physik heißen, oder Medizin: Jede Erfindung ist eine intime Erkenntnis und ein Selbst - Sein mit dieser Erkenntnis. 

Die Ermächtigung über das dialoge Wesen durch eine Gruppe ist nie natürlich. 

Wenn einer sagt: "Wir beten für...." heißt es für den Einzelnen: "Ich habe keinen Zugang, ich brauche jetzt das Wir....".


Das Einstein - Paradoxon: 

Das berühmteste Pradoxon des Guten in den Händen der Masse ist die Entwicklung der Atombombe: 

Um dem Massenmord der Deutschen an Minderheiten eine Macht entgegen zu setzen entwickelte Einstein maßgeblich die Grundlage für die Atombombe und er erschuf in der Kindlichkeit seiner Seele eine Macht der Zerstörung, die so g-ttliche Erkenntnis erhält, daß diese Eigenschaft mit unvorstellbarer Vernichtungsgewalt einhergeht.

Um das Grauen zu beenden muß man eine Meisterschaft über dem Maß seiner Meister einnehmen. 

Das autistische Kind Einstein hatte das Zeitalter der Massenvernichtungswaffe begründet. 

Was Einstein aber damit tat: Er hat an die Stelle der faktischen Massenvernichtung den Begriff der Abschreckung gesetzt. Aus der Realität der Vernichtung wurde nur noch das politische Potential und ein mit Fallout bezuckertes Las Vegas. Die USA haben die Welt dadurch beherrscht bei sich selber die Bomben gezündet zu haben. Die Demonstration der Macht trat an die Stelle der Auswirkungen von Macht auf Menschen. 

Massenvernichtungswaffen haben durchaus eine vital humane Kenngröße: Sie verhindern, - in den richtigen und verantwortungsvollen Händen durchaus Tod und die Zerstörung konventioneller Kriege. Stellvertreterkriege sind an die Stelle von Großkriegen getreten. 

Die Blöcke sind schon in der Drohung ökonomischer und vitaler Auslöschung förmlich dazu gezwungen sich selbst auf dem Maß des Vernünftigen zu beherrschen. 


Ich mache keinen Hehl daraus, daß ich die Psychologie in weiten Feldern für ein Fach halte, indem eine kleine Gruppe Scharlatane sich mittels Begriffen und Scheinbegründungen ein Auskommen auf der Grundlage hoch eigentümlicher Krankhaftigkeit verschafft und damit ur-eigenschaftliche psychopathische Züge nur "fachlich" ökonomisiert werden. 

Hätte Hans Asperger etwa sagen sollen: "Ich bin, wie viele ein krankhafter Mitläufer", der für als kleine Spende an die herrschende Meinung Kinder in die Vernichtungsanstalt überweist"??

Jo mei, ein kleiner Beihelfer unter vielen Gewissenlosen, und damit es nicht ruchbar wird, erkläre ich alles für krank, was im Selbst von diesem Patho - Normalen abweicht.

Man könnte auch sagen, daß einer Diagnose aus einem pathologischen Massen - Normativ heraus  immer etwas von einem faschistoiden Witz anhaftet. 



















Die Schallmauer des Schwachsinns.

 Die Schallmauer ist ein Phänomen aufgeschobener Wellen und ihrer komprimierten Energie - Bilanz. 

Man kann das Phänomen auch als Eigengeräusch - Erhitzung beschreiben. 

Der Knall ist die auftreffende Wellensumme des Körperschalls. 

Das, was hier für den Flug in Mach - /Zahlen gilt, gilt auch für die Wellensumme von Schwachsinn. 

... wenn das Selbstbild wichtiger wird als die Faktoren. 

... wenn das Konzept der Identität wichtiger wird als die Relation der Verhältnisgrößen. 

Wenn das soziale Rauschen die Signale der Aufgabenstellung übertönt. 

Der Taschenrechner besiegt jede soziale Strategie. 

Aber: Der Taschenrechner gibt auch soziale Strategien aus. Die Abhängigkeiten von Operationen und Operatoren kann sich jeder bei den Rindviechern aus dem öffentlichen Nahverkehr betrachten, wenn sich der Mensch nur noch als Adapter des Smartphones begreift. 

Ich kenne keinen Autisten, der einem Smartphone seine Interessen opfern täte. Soviel mal zu dem Paradoxon, daß normale Menschen an sich "sozial" seien und "kommunikativ". 

Nein, sind sie nicht ! 

Sie sind symbiotisch und hierin in Hörigkeit verfangen. 

Nun kommt ein Problem X: Statt zu summieren, wird jedes Item isoliert und kommunikativ verhandelt. 

Die Lösung ist dann ein Zufall aus der Wertung über dem Transport von Items. 

Der eigentliche Horizont der Lösungen geht verloren, es bleibt das chaotische Rauschen, die Krise steigert sich.


Montag, 10. Juni 2024

Politik ist wie ein Vergnügungspark: Jeder wählt Attraktionen, die Antriebe liefert eine Firma

 Wer wissen will, was Politik ist, der gehe auf den Jahrmarkt: 

Jeder kann zwischen der Wirkung der Attraktionen wählen: Die Antriebe kommen aus Fabriken und die irgendeiner baut die Schaltschränke. 

Wer betreibt die Politik ? 

Genau, die Hersteller der Antriebe und Schaltschränke. 

Schon als Kind hatten mich die Drehkränze und Hydrauliken interessiert, die man im Karussell während der Fahrt in ihrer Arbeit zu beobachten vermochte, wenn das Öl sonor in die Zylinder quitscht und die Pumpen in der Kavitation zu singen beginnen. 

Ich kann das Spektakel auf meine Weise "genießen", ich weiß, der Drehkranz kommt vom Baggerhersteller, der Schaltschrank von ABB. 

UND: Die Steuerung an sich folgt dem gleichen Prinzip wie ein Fertigungsroboter, ODER wie ein Raketenwerfer oder eine Geschützsteuerung. 

Zwischen einem Fahrgeschäft mit 3 Achsen und einem Schiffsgeschütz liegen nur äußere Unterschiede. Teilweise sind die Bauteile noch die gleichen. 

Kräne, Rüstungstechnik und Bagger sind das Gerüst für den Jahrmarkt. 

Und so ist es in der Politik auch, es ist eine Geisterbahn, deren Antriebe aus dem monetär - industriellen Komplex stammen und für eine zappelnde Truppe von Lachfiguren als "Automation" umgebaut wurden. Die "Schalttechnik" liefert der berüchtigt gut autistisch aufgestelle Sektor der Big - Tech - Branche. 

Die Industrie liefert die Hardware, die Rüstung die Interessen und Big - Tech schreibt die sozialen Programme. 

Da sitzt eine lächerliche Schreihenne auf einer Drehlafette und macht Werbung für Hühnersuppe oder eben eine Partei. 

That´s it. 

Man kann in einer Geisterbahn fahren und sich erschrecken, man kann aber auch darin eine Ansammlung von GfK - Harzpuppen und Scharnieren sehen und sich während der Fahrt über die Fettnase an einem Schmiernippel aufregen, der zu den Aggregaten der Fahrgondel gehört. 

Den einzigen "Horror", den ich auf einer Achterbahn habe, ist jener, der von Kugellagern, Verbindungsmitteln und der Organisation der Wartung herrührt... und der Irrationalität der gläubigen Mitfahrer, die sich dem Schrecken vollkommen der Technik vergessen hingeben als gäbe es nur sie und die Wirkung der Sache an sich. 


Und hier kann jeder Leser selber urteilen: Wenn ein Autist sich über das Tragwerk Gedanken macht und jeder andere Mitfahrer sich autistisch in seiner Innenwelt der Wirkungen dissoziiert, wer ist dann "selbstbezogen"?

Wer in einer sozialen Gruppen aufblüht, der dissoziiert sich von den objektiven Dingen. 

Ausflug in die Evolutionstheorie: 


Gruppenjäger versus Einzeljäger: Derjenige, der in der Gruppe jagt kann seine Defizite auslagern. Der Einzeljäger muß sich intelligente Lösungen suchen, die die Gruppe entbehrlich machen, aber zum gleichen Ergebnis führen. 

Ich stelle hier mal off topic die laxe These auf, daß das heute modehafte Asperger - Syndrom vielleicht auf eine "Normalverteilung" von Gruppen - oder Einzeljägern zurück zu führen ist, oder auf Gruppenhirten oder Einzelhirten als Verteilung im Habitat als solchem. 


Abgeleitet könnte man Politik als "Konglomerat in den Strategien der Alimentation" bezeichnen, wo ein Antrieb die Fahrt besorgt und ein anderer die Zuckerwatte. 

Die Welt ist ein einzige Videospiel und dieses geht solange von Statten, bis auf der Hardware ein Tantal - Elko meint, einen Kurzschluß produzieren zu müssen, oder bis ein Programm die Stammsequenz korrumpiert, oder eben der Mann mit dem Koffer auf dem Jahrmarkt einen Schaltschrank öffnet. 

Und noch eine Frage hieraus: Was ist normal ? 

Wenn der Rausch wichtiger wird als die Wartung, dann ist auch der Unfall "normal", weil sein Umstand aus dem Normalbetrieb herrührt. 

Die Welt ist nie verrückter als wie sie sich aus ihrer Forderung nach Normierung errichtet. Allerdings ist sie damit immer verrückt im Maßstab des gehandelt - "Normalen". 

Die einen spinnen und die Pumpe hat Kavitation. 


Das Wunder heißt Radar und Software. 

Daß Isreal keine Rakete aus dem Iran abbekam ist das ein Wunder ? 

Nein ! 

Es ist allerdings ein Wunder, daß der Mensch Systeme bauen kann, die Wunder wirken ! 

Das der Mensch intelligent sein kann ist ein Wunder, es ist Mysterium, wenn er sich seine Dummheit züchtet, was allerdings auch dem Intelligentesten unterkommen kann, zumeist dann, wenn er sich auf seinen Verstand hin bewußt wird, dann wird der intelligente Mensch besonders dumm. 

Glaubt der Intelligente dumm zu sein, vollbringt er Wunderbares: Vertraut er seinem Können, passieren die Fehler. 


So what, - that´s life ! 









Autismus vertreibt die Leser wie das Lavendelöl die Motten.

 Ich finde es immer wieder paradox Autisten nach zu sagen, sie hätten "soziale Schwierigkeiten". 

Sobald man nämlich fahren läßt selber in einer milden Form autistisch zu sein, geht ein Gemeide los, das man mit dem Wort asozial oder soziopathisch eher sanft beschreibt. 

Wenn es auf die Frage rausläuft, wie "normal" sich "Normale" gegenüber "Unnormalen" verhalten, kippt der ganze Normalitätsbegriff jäh und man sieht schnell, daß "sozial" nicht selten eher eine "Übereinkunft auf die schmierigen Verhältnisse bedeutet" und zwischen einer normalen Klassengemeinschaft etwa und einer unteren Charge der organisierten Kriminalität eher geringe Unterschiede bestehen. 


Milgram und Asch sind hier bezeichnend für die "Normalität der Masse". 


Die Massenvernichtung wird von der Masse betrieben, die als Masse die andere Masse vernichtet. 

Und dieses Prinzip, das soll eine "soziale Normalität" sein. 

Die Mehrheit als die Gesundheit zu verkaufen, wo aus ihr das schlicht Abgründige entgeht, ist eine Ausdruck förmlich schizoider Normalitätsbegriffe. 

Ich kenne keinen Autisten, dessen Spezialinteresse jemals "Krieg durch Gemeinschaft" oder "Zusammenhalt gegen einen "Weltvergifter"" geheißen hätte. 

Selbst wenn man gewissen Despoten der Geschichte nachsagen kann, sie wären autistisch gewesen, so gilt das Gleiche wie bei einer Greta Thunberg: Die Masse folgt der einen fixen Idee und jeder ist die Kopie der fixen Idee. 


Ist es sozial normal hirnlos einer fixen Idee zu folgen um sie in Symbiose zur Katastrophe zu steigern, in der Ausrede auf einen einzigen, den man im ganzen Konzept kopiert ? 

Wenn der Mitläufer normal ist und derjenige, der aus dem Konzept fällt, unnormal, warum soll man über einen Umstand des Normalen mehr Worte verlieren als daß es eben so ist, wie es ist ? 

Es gibt keine Moral für die Masse, es gibt keine aus ihr, über ihr und für sie. Alles soziale ist in Wirklichkeit eine grauenhafte Wechselabhängigkeit, deren einziger Aufhänger des "Sozialen" letztlich darin mündet, daß man einen Wahn erzeugt, der im schlimmsten Fall an einem Stellvertreterobjekt abgearbeitet wird. 

Die Masse braucht sich selbst ohne den Einzelnen. 

Der Einzelne braucht sich selbst ohne die Masse. 

Wer von beiden ist sozial instabiler ?

Die normale Welt folgt Worten und Begriffen, weniger als einer Ratio und einem abstrakten Verhältnis reproduzierbarer Verhältnisanordnungen. 

Man kann es von Erich Fromm abwandeln: Wenn das Gesunde das Kranke und das Kranke das Gesunde ist, so ist das Soziale das in Wahrheit Asoziale und das Asoziale in Wahrheit eine zutiefst soziale Kontribution des Ichs aus dem vollen Selbst. 

Autistische Künstler und Wissenschaftler liefern der Menschheit mehr Gutes als die Masse aus ihrer trägen Bewegung. 

Wenn das Selbst das Kranke sein soll und das unfertige Ich im Wir das Gesunde, so ist der Defekt des Menschen eine ins Positive hinein erzählt - Verzerrte. 

Damit ist die Masse der Halb - Ichs eine einzige Ansammlung von Verzerrung nach Asch: Jeder behauptet ein Ich zu haben und jeder muß sich im Ich des anderen etwas borgen um die Defektstelle zu komplettieren. 

Autisten sind Edelgase, sie haben volle Schalen, der Rest reagiert mal positiv nährend, mal radikal verheerend. 

Aber es gilt auch: Das Edelgas ist die Verhießung, die leuchtet und das ist destruktive Macht des Edelgases: Es kann Verheißungen ausstrahlen, die die Massen durch die nächtlichen Straßen der Metropolen bewegen.

Die Motten, die das Licht so sehr verachten, wie sie seine Wirkung umschwärmen. 





Sonntag, 9. Juni 2024

Nachtrag: Mediziner aus Osteuropa

 Auf die Frage, warum er mir das Medikament X nicht verschreiben wolle, antwortete der Arzt in gebrochenem Deutsch: 


"Ich habe meine Richtlinien". 


Oh ja, das hatten die Dienste im Osten stets, "ihre Richtlinien", allerdings auch die Vereine Preußens und seines berufsmäßig mordenden Nachfolgers in der Gestalt der Firma Goebbels. 

Was zeichnet das Banale des Bösen aus ? : Es herrscht kein Gewissen, sondern "Richtlinien". 


Es spricht die Stimme des NKWD. 


Wenn ich mir die Zeit der 1980er und 1990er in Erinnerung rufe, so habe ich derlei Phrasen damals nicht memoriert, es wird sie nicht gegeben haben, man bekam, was indiziert war, nicht dasjenige, was einer ZK - "Richtlinie" entnommen wurde. 

Das ist das Apparat - Deutsch, wie es sich im Satz "Wir schaffen das" ... mit dem real existierenden Sozialismus  süffig summiert. 

Mensch tot, Richtlinie eingehalten: Der Mikro - Stalinismus der Gegenwart, er erscheint in den belanglosesten Nebenbemerkungen und wirkt als "vernichtende Wirkung durch Entziehung" oder als "Erfolg des Unterlassens". 

Wenn man einen kaltblütigen Mörder von der Grenzanlage fragt, was er gegen den Schuß seines Kollegen tat, so lautet die Antwort "vorschriftsmäßig nichts". 


Der Beihelfer tut nichts und raucht Zigarette, er hat seine Richtlinien. 


Andrej Platanov: Die Baugrube


Heute gab es: Richtlinien mit Hühnerbeinen, zu Gast in der Küche. 


Vergesst alle Agenten der Stasi, die Topas finden sich heute im Schmuck des Alltags, es ist nichts desto trotz: Kommunismus im Gewand der ökonomischen Verrottung. 






Medizinerschwemme aus Osteuropa

 Wer am Sonntag einen Arzt braucht, dem kann es passieren, daß man Radio Erivan - Gespräche führt. 

"Man muß machen Labor". 

Eine Bronchitis, die jeder dahergelaufene Dorfarzt am Wochenende mit dem Stethoskop  diagnostizieren kann führt zu Diskussionen mit einem Narzissten, der ganz stolz darauf ist, fünf mal das Wort "Labor" zu verwenden. 

Das Abitur aus einer ehemaligen Bildungs - Kolchose, die Ausbildung auf dem Kozloduj - Stand und eine westliche Armbanduhr. 

Fertig ist der Nachrücker auf dem Posten eines ins Ausland geflüchteten, - soliden Mediziners. 

Wobei auch in der Schweiz aus gewissen international bejammerten östlichen Gebieten mittlerweile "Ärzte" auftauchen, wo Ludschmilla Komruffoffsoffa mehr mit dem Lippenstift als mit der fachlichen Diktion vertraut ist. 


Kurz: Es gibt eine pandemische Verbreitung eines abgrundtiefen, - kommunistisch dotierten Bildungsniveaus unter Ärzten aus dem ehemaligen Warschauer Pakt. 

... die Ausnahmen bestätigen die Regel. 


Es gibt auch gute Ärzte aus dem Ostblock, und auch ganz pragmatische und insofern gute Handwerker, aber die sind seeehr selten. 

Vorsicht: Wenn die Turnschuhe neu sind, die Uhr auffällig und ein nichtssagendes "... es ist", ... "man sagt...." losgeht, dann feuert der Narzisst sein Programm an Geltungssprache ab und man hat es mit einem Arzt im Dunning - Kruger - Effekt zu tun. 

Den gibt es auch unter deutschen Medizinern, den Heroismus auf Mount Stupid: ABER es geht halt auch um die Bildungssubstanz und Bildung im AKW Philippsburg und im AKW Kozloduj sind zwei verschiedene Welten. 

Wenn ich einen auf europäische Technik ausgebildeten Schnösel vor mir habe, dann hat der Schnösel aber wenigstens Grundbegriffe westlicher Technik drauf. 

Mit dem anderen diskutiere ich "Klebeband und Blumendraht". 

Es gibt einen Grund, warum auch 30 Jahre nach der Wende aus dem Osten nie ein wirklich bahnbrechendes Produkt kam oder sich Spzialitätenindustrie ansiedelte: Es liegt an den Überhängen aus der DDR. 

Dieser ganze Moskwitsch - Intellekt. 

Der Ostblock ging nicht pleite, weil seine Substanz was taugte, sondern weil sie schlicht B- Ware zum Programm errichtete. 

Für ein paar Devisen für IKEA - Aufträge hatte es gereicht, für billige Netzgeräte für die üblichen Elektronik - Händler. Die DDR war das China vor 1989: Billig und gut für solide Schätzeisen. 

Ein westliches Messgerät in der Hand macht noch keinen Nasa- Ingenieur. 

Vom Siemens  TransRapid hin zum schmissigen Techniker der mit Ach und Krach seine Fahrradbremse reparieren kann. 

In der Medizin ist das keines Falls anders. 

Da kommen Leute mit Lehrsätzen aus der Steinzeit des letzten Jahrhunderts. 

Aber eine Kosmetikschicht auf dem Gesicht als hätte man die A5 neu geteert. 


Aber zur Ehrenrettung des allerseits geliebten "König Schiefzahns" muß man sagen, daß die Misere sich schon unter Brandt abgezeichnet hat und Schröder Formel: "kein Qualifikationsschutz" hat dem System den Rest gegeben. Big "M" mußte nur noch die Putzfrau spielen und alles mit dem Satz "Wir schaffen das...." überkleistern. 












Samstag, 8. Juni 2024

Israels Tatik ist besser als die westliche Moral

 Die Befreiung der Geiseln zeigt eines deutlich: Es ist wichtig den Feuerdruck aufrecht zu erhalten um dem Terror keine Spielräume zu geben, sich formieren und optimieren zu können. We

Was die Befreiung der Geiseln auch zeigt, daß der Westen mit seiner Politik bereit ist das Leiden zu verlängern und Anlässe für Konflikte zu erhalten, statt Forderungen zu stellen, sie dem Anlaß nach zu beenden. 

Ginge es nach der katholischen Python aus dem Weißen Haus, so würde man noch Jahre mit Vergewaltigern und Mördern über Modalitäten verhandeln, wie Kennedy mit NS - Größen zur Eroberung des Weltraums. 

Vor allem darf man auch nicht den Fehler machen, der in Deutschland nach 1945 aus Opportunität gegenüber der Blockanordnung gemacht wurde: Man darf die sozialen Kodierungen nicht machen lassen, wie in Deutschland, wo die Deutschen sich ihre "Nazi - Rohlinge" in Verschickungsheimen und mit Büchern wie "Die Mutter und ihr erstes Kind" bis weit in die 1990er zusammenbastelten und sich in den Kinderzimmern eine seelische formatierte Wehrmacht erschufen, kalt genug gemacht für jeden Gehorsam und stumpf genug für jede Seelenlosigkeit. 

Man hat den Deutschen die Aggression nie abgewöhnt und das "Weltauto" war eine Erscheinung von vielen, die zeigen, daß das Dritte Reich sich "transformierte", seine tieferen sozialen Strukturen aber erhalten blieben. 

Der Bunker - Kult ist etwas, was es zu beachten gilt, denn das Untergründige ist auch das seelisch vergrabene. 

Völker, die ihre Macht unter die Erde verlegen sind Machtkulturen und diese haben eine erdene Identität wie der Kain. 

Die Frage nach der Ordnung danach ist eine Frage der sozialen Wissenschaft und ihrer Prinzipien ohne Narrative. 




Die Deutschen und der halb - ewige Schatten des Ersten Weltkrieges.

Die Krise ist ein deutsches Identitätsmerkmal und eine geschichtliche Konstante. Hintergrund ist unschwer zu erahnen die Folge aus dem Jahr ...