Mittwoch, 9. September 2020

Lawinenentladung bei Insolvenz kritischer Unternehmen

Es gibt sie, die deutschen Unternehmen, die eine Pipeline in das Gestern unterhalten und gut sind, sogar exzellent und von mir hoch geschätzt werden.

Bisher ist Rohde und Schwarz eines dieser Unternehmen und die Dresdner VacuTec.

VacuTec zeigt, daß nicht ganz Deutschland verblödet ist (jedenfalls nicht technisch), wieviel China mittlerweile bei R&S werkelt weiß ich nicht. Die Zukunft wird es zeigen, ob sich das Prinzip Chips nur nach dem Preis einzukaufen lohnen wird. Ich sage daß es sich nicht lohnt.

Exkurs:
Deutschland hat seine hohen Lohn - und Arbeits - Nebenkosten aus zwei Umständen: Aus dem Krieg und der Wiedervereinigung - und heute der EU als dem Kind dieser Umstände.

Wenn Deutschland nicht größenwahnsinnige Menschenmassen und eine Meisterschaftssucht hegen täte, es wäre konkurrenzfähig und könnte auf dem Chipmarkt durchaus mithalten. Wenn man halt immer seine Rechtsstreitigkeiten, seine Rechthaberei, seine Streitsucht und Kriege und gesponnenen Projekte unterhält, dann saugt man sich selber aus und kann sich nicht mehr richtig aufstellen.

Die Deutschen zahlen einen hohen Preis für ihre psychische Staatsveranlagung.

Nun stellt VacuTec Zählrohre her und diese sind - ich habe eines in einem Prototyp einer Bodensonde selbst in den Entwurf der Zählelektronik genommen und getestet - wirklich schöne Arbeit, auch wenn - ich muß hier motzen - die Elektrodenabgriffe anders als mit losen Kabeln ausführen würde Schraubkontakte wären mir persönlich lieber.

Aber was man bei Zählrohren an Effekt beobachten kann, läßt sich nahtlos auf die Wirtschaft übertragen:

DIE LAWINENENTLADUNG

Wenn eine Ionisation beginnt eine nicht induzierte Kette von labilen Ladungsträgern zu mobilisieren und sich ein geketteter Kippeffekt ergibt, der sich als rotierendes Domino besser in ein Bild fügen läßt.

Dabei gelten die Merkmale:


  • Das System ist prinzipiell instabil
  • Die Gasladung ist kritisch 
  • Eine Ionisation triggert autonom die nächste
  • Die Ableitung der Gesamtladung senkt die Spannung
  • Diese Gegenkopplung erschöpft die Ionisationsfähigkeit.
  • Das System wird wieder gespannt. 
  • Dynamische Stabilität deltaV 

An Zählrohren finde ich dann noch interessant, daß sie eine Unschärfe offenbaren, man kann nie sagen, ob die Entladung einem Impuls folgt oder eine Folgeentladung ist, oder ein innerer Vorgang. Diese Bewertung geht nur durch eine Kompensation anhand einer Beobachtung zwischen der Reaktion auf Strahlung und der isolierten Null - Zählrate in einer Interpolation aus der Linarität der Strahlung und der Aberration in der parasitären Entladung des gasförmigen ansonsten bistabilen "Halb- Leiters" im Zuge des Impulsmaßes durch Ionisation. 

In der Wirtschaft besteht eine labile kritische Situation der Überladung mit toten Krediten in Sättigung. 

Corona ist der Impuls und trifft auf eine labile Gasmasse. 

Industrie 4.0: Das totale kybernetische System, daß sich auf Sättigung gefahren hat und n - variable Anschlußbedingungen kennt. Verliert in einer kritischen Kette ein quantisierter Träger seine Validität (Kreditsättigung bei Stagnation), dann wird die "Lieferkette" in einem Punkt invertiert - gepolt. Die übrigen Kettenglieder können nicht , - weil auch in Sättigung befunden - nach oben kompensieren, sie können nicht mehr ableiten und geben ihre Dotierung einer quantitativen Größe in einer unkontrollierten Entwertung ab (Insolvenz). 

Das ist das, was man auch mit der Schonfrist der Erklärungspflicht zur Insolvenz auch nicht beseitigen kann, denn die Invertierung ist faktisch schon geschehen, sie läßt sich nicht verschleppen, denn die Sättigung ist die absolute Obergrenze, die sich nicht abändert (c). 

Die Wirtschaft kann - wie die Wertstellung im Zählrohr - nur noch nach unten korrigieren und schrumpfen. 

Das wäre nicht weiter problematisch, weil eine Gegenkopplung nur einen Zustand real einrichtet. Problematisch ist das Dogma, daß ein Rückgang der Aufträge auf ein Vorniveau problematisch ist. Das ist es nur und dann auch objektiv, wenn der Mehrwert der Produktion mit einer Effizienz einhergeht und die Menge an Arbeitseinheiten sinkt. Denn dann fällt man auf ein nachfragegestütztes Soll zurück, für das die Nachfrage durch die Arbeitseinheiten als Lohneinheit nicht mehr gegeben ist. 

D.h. je optimaler die Automatisierung voranschreitet, desto mehr mehr muß man in die Sättigung fahren um die Arbeitseinheiten zu erhalten, die die Nachfrage ermöglichen. Erkennbar kann dieses Prinzip auf Dauer nicht ohne Entwertung funktionieren. 

Und um es mit Günter Schabowski zu halten: Diese Entwertung passiert: JETZT, ab sofort. 

Die Eurozone kann sich nur noch mit einer Kapitalvervielfachung antworten, weil sie in der Sättigung keinen Realwert steigern kann. Das gilt auch für die USA, aber es geht hier um den eigenen Teller, nicht um die Tatsache, daß auch an anderen Tafeln der Welt gereihert wird. 
Man kann nur noch einen Dummy - Wert erzeugen um die bistabile Kipprate auf dem Niveau einer virtuellen Spannung zu halten. 
Der Ripple bei steigendem ESR und konstanter Kapazität in Sättigung (eine gespannte Anoden - Kathoden - Strecke ist auch nur eine Kapazität C der Ladung auf den Platten). 
Die Inflation ist der massenhaft nachgespeiste Flug von Elektronen, der Steuerwert der Einheit der Ladungsträger wird um den Betrag ihrer Vervielfachung gesenkt, die Sättigungserhaltung wird durch die Verarmung auf der Speiserseite bezahlt. 
Das Volk veramt, das ruhende Kapital wird um den Betrag der Zunahme des flüchtigen Kapitals gesenkt, die Sättigung beginnt sich zu zerstören und der Konfliktverlust beginnt das Realprodukt zu zersetzten. 

Finanzen sind - wie Physik und Technik als ihr Ausdruck einer Wirklichkeit auch nur Mathematik und diese verheißt auf der Grundlage der Eulerschen Zahl als Offenbarung von Sättigung eine Konsequenz, von der ich gespannt bin, mit welcher Identität man diese inkonsequent auflösen will. 

Vielleicht ist auch die Krise nur die Gegenkopplung des Seins, das als Forderung gegen das Haben durchbricht um makropsychologische Phänomene aufzulösen. 

Ich kann nur koppeln und totes Rechnen betreiben, ich kann mit ein Modell überlegen, aber ob es so sein wird, kann ich nicht sagen, dagegen steht die Zeit und ihre fehlende Aussage einer Zukunft, die an einer Zeit hängt, die noch nicht entstanden ist. 















Montag, 7. September 2020

Ein Weltraumbahnhof in der Nordsee ?


Daß die Deutschen restlos übergeschnappt sind ist nichts sonderlich Neues. Daß sie früher gute Techniker und Erfinder waren auch nichts. Aber daß sie nun wie Kinder einer Phantasie frönen, die technisch schlicht Unfug ist, das ist neu.

KORROSION !

Warum war Peenemünde so ideal ? Es lag an der OSTSEE, weniger Salz und weniger launisches Wetter.

Und überhaupt Hauptstadtflugplatz und Stuttgart 21 und das Niveau an den Schulen.

Da kommt so ein Minister, ohne Pour le Merite, ohne jede Erfahrung macht mal eine Studie und das soll, mitten in einer Krise "neue Impulse" bringen.

Die Deutschen sollen sich doch erst einmal ihrer Wohnungsnot, ihren überforderten Sozialgerichten, ihrer Verrennung in der Migration und sämtlichen anderen Strukturproblemen zuwenden, als überwertige Ideen mit einem Schuß größenwahnsinniger Pathologie zu entwickeln.
Man steht hier jeden Tag auf und dem nicht zu übersehenden Verfall eilt ein größenwahnsinniger kleiner Kaiser Wilhelm der 999ste zur Seite um dem Niedergang der Kulturtechnik wenigstens ein Liedchen der Phantasie zu spielen.

Völlig losgelöst von der Wirklichkeit.

Dann noch die deutsche Industrie. Die meint doch als Hinkender Verein von Hoppe und Söhne sie könnte ein wenig Werher v. Braun nachplappern und aller Welt die dicke Hose und den warmen Bollen darin zeigen.
VW holt seine Getriebe von Jatco, die Lufthansa flog im Übrigen weit bis in den Krieg DC 2 (mal soviel zu der "arischen" deutschen Produktion) und ließ sie in Dübendorf warten, weil nämlich das Alu hinten und vorne nicht langte flog das Hakenkreuz amerikanische Flugzeuge (!), man stieg ja zwischenzeitlich bei der eigenen Produktion auf Holz und Mischbauweise um, weil der "Arier" sich in seinem Größenwahn an den Fronten restlos verrannt hatte und - wie 1917 f den Wahn von der Substanz unterhielt.

Und jetzt kommt der Deutsche auf die Idee: Wir sind alle im Team kein Genie, aber alle Werher  von Braun.

Was soll das geben: Die vegane, gendergerecht betitelte Waldorf - pädagogische Weltraumzigarre mit Salzkorrosion ?, die gibt es schon beim Bäcker !

Wobei bei der Qualität deutscher Industrie 4.0 bis 100.0 Weltraumherrschaft über alle Baphalethen aus dem Sternbild Raute ist die Idee mit der Startrampe im Wasser keine schlechte Idee, denn wenn die Idee baden geht und fischig wird, ist die Gefahr für Leib und Leben wenigstens geringer als wenn man sowas in Berlin zur Integration Kalkuttas im Schulhof betriebe.

Greatest God, ist dieses Land fertig.






Flying V von KLM - Airbus und der TU Delft.

Keine Systeme heute, keine abstrakten, sondern etwas, was mich spontan heute aufgeregt hat, daß der Pudding wackelt:

Das Projekt "Flying - V".

Hochintelligent, very smart, such amazing engineering  what so ever.

Da ich von Flugzeugen einiges verstehe und auch sagen kann schon welche und nicht wenige im Modellformat selber entworfen - gebaut und geflogen zu haben, einschließlich CAD - Entwürfen, komme ich aus dem Schäumen nicht mehr raus.

Erstens leiden Nurflügler generell an gewissen Krankheiten, insbesondere einer Empfindlichkeit bei der Lage des Schwerpunktes.

Dieser Entwurf der TU - Delft ist nicht neu, er ist Horten. Fliegende Vs gibt es im Modellflug schon seit Jahrzehnten als Hangfräse mit allen Vor - und Nachteilen einer Flugstabilität, die ohne Leitwerk und Dämpfungsfläche auskommt.

Jetzt mal zu dem Entwurf aus Delft genauer:

Die Vorderkante des Rumpf- Flügelteils ist groß, sie ist ein Fänger für Vogelschlag und Eisbildung, sie ist eine Hagelkante und alle Fenster müssten gepanzert sein um überhaupt durch die Zulassung kommen zu können. Wer selber einmal im Cockpit saß und geflogen ist, weiß wie sich Starkregen anhört, wie Metallkugeln, die auf ein Blechdach prasseln.
Und jetzt das ganze als Hagel auf einer Nasenleiste, die nichts anderes ist, als ein gespaltener Rumpf.

Druckkabine: Um eine Tragfläche als Druckkabine zu gestalten muß die Konstruktion auf den flachen Zügen des Profils enorme Festigkeiten aufweisen, das entspricht einem auf die Länge gezogenen Problem, wie es der Eierrumpf der 747 mit sich bringt.
Dazu kommen die dynamischen Lasten und die Schwingung auf der durchgehenden Fläche. Die Wahrscheinlichkeit von Materialermüdung wäre nicht gering.

Flugstabilität: Ein Wing ist nicht in den stall zu kriegen, denn wenn die Strömung nachläßt, verringert sich die Ruderwirkung und koppelt dem Abriß durch das nachlassende Moment entgegen. Das Ding sackt, aber es ist aus dem Gleiten nicht raus zu kriegen, wie etwa ein Flugzeug mit Schwanz, bei dem idealerweise der Auftrieb beim Aufsetzen wegfällt. Die schwache Ruderwirkung im Landeanflug erfordert höhere Anfluggeschwindigkeiten als bei einem Flieger mit Schwanz.

Schwerpunkt: Wenn in einem Wing der Akku nach hinten rutscht, dann ist man als Pilot gefordert. Der Schwerpunkt zu weit vorne und das Teil zieht mit der Trimmung seht sturr durch die Luft, wenn auch sehr stabil. Die Schränkung und/oder der S- Schlag erstellen ja einen Sollwert für eine CG - Konfiguration. Das Moment des Kantenabtriebs ist ein Fixmoment und kann nur durch die Erhöhung des Ruderausschlages kompensiert werden, nicht durch einen Hebel in der Gestalt des Rumpfes.

Ein normales Verkehrsflugzeug ist ja ein "Nurflügel" mit Tragflächenmoment und Schwanz. Das Leitwerk und das Tragwerk sind ja getrennte Kraftsysteme - beim Wing ist es ein System mit gewissen permanenten Gegenforderungen.

Was die Aufnahmen aus Delft auf Youtube nicht so sehr zeigten war der Landeanflug. -X- Wind ?!

Gut, ein Shuttle oder die Concord sind Delta - Nurflügel, die sehr stabil anfliegen. Das ist aber dem Delta und seinem Flüchen - Ruderverhältnis geschuldet und der Geometrie an sich und überhaupt.

Bei der MIG 15 und überhaupt vielen russischen Modellen sind Grenzschichtzäune notwendig um das Wandern dieser Massen zu unterbinden. Wenn die Grenzschicht bei einem Wing zu wandern beginnt wird es höchst amüsant, vor allem, wenn sich der Konvergenzpunkt der Grenzschicht in die zweite Hälfte der Tragfläche verzieht und der Nurflügler als asymmetrisches Gebilde der momentanen Vektorsumme endet. Curling auf der Grenzschicht gefällig ?

Wenn es blöd anfängt und der Wing baut beim Gieren keinen ausreichenden Differenzwiderstand der Flächenhälften auf - er hat kein Leitwerk - dann zieht er die eine Fläche, die dringen auftreiben müsste in den Abriss durch Querströmung  entgegen der Grenzschichttendenz auf der nachgeschleppten Fläche. Die vorauseilende - noch nicht ausreichend widerstehende Fläche bekommt dafür in dem Moment noch mehr Auftrieb und es wird richtig heikel mit Heike.

Wenn ich also ein V - als eingeschnittenes Delta betrachte und dieses ohne zentrales Seitenleitwerk ins Gieren bringe, und das bei geringer Geschwindigkeit, und das Gieren nicht zu einer Widerstandsdifferenz der Flüchen führt, und das im Bodeneffekt, endet das im Acker.
Aufsetzen und Rollstabilität: Ein Flügel ohne Rumpf hat keine Dämpfung um die Hochachse. Wer einmal einen Nurflügel auf einem Feld gelandet hat, das nur minimal uneben ist, der kennt die Drehneigung dieser Auslegung sehr gut. Ein Tandem - Fahrwerk ist der einzige Ausweg, oder ein Bordcomputer, der nicht ausfallen darf.

Ohne die Rudderons an den Flächen hätte man dann überhaupt keine Richtungsstabilität.

Wenn man zwei Seitenleitwerke an den Flächenenden führt, dann wirken diese nicht als Richtungsgeber, sondern als Parallelogramm. D.h. es kommt zu einem Parallelversatz und nicht primär zu einem Gieren.

Das Ding wird über die Centerline verschoben, aber nicht primär in den Wind gestellt.

Über FL 100: Unterschallbereiche an den Flächen und Überschall - Übergänge werden wohl zu einigen Vibrationserscheinungen führen müssen, die sich nicht in eine Zelle ableiten und nicht in der Zellentorsion aufgenommen und in die Dämpfung gleitet werden können.
Das flying V ist prädestiniert in gewissen harmonsischen Bereichen zu singen wie eine Stimmgabe.
Elastomer - Matten und Gummistöße im Alu oder an den Verbundübergängen werden die Nutzlast unschön drücken.
Nurflügel - mit der Ausnahme des Delta in gewisser Weise sind - wie der Entwurf aus Delft - brillant - in einer gewissen spezifizierten Konfiguation und im Flug bei hohen und mittleren Geschwindigkeiten, da können sie in der Luft liegen wie eine Lokomotive auf den Schienen. Angenehm zu fliegen und sehr präzise zu steuern. In der Marschgeschwindigkeit sind sie weniger windanfällig und fliegen sich um Längen stressfreier als ihre beschwanzten Vettern. Das träge Hineinziehen in die Landekurve, das einsetzende Abkippverhalten verheißt die Probleme (Druckpunktresultierende).

Der Entwurf aus Delft ist Modellbau vom Feinsten, es ist ein wirklich schöner Flieger und eine tolle Leistung der PhDs. NUR: der Entwurf hat über die experimentelle Aussage und ihren Wert keine praktische Relevanz. Er wird uns nicht über Lippisch und Horten hinausbringen und er ist nicht neu, sondern eine alte Idee.

Wofür mir aber jedes Verständnis fehlt: Daß für so einen Aufguß von WK II - Entwürfen Gelder verkocht werden, die man besser in die Jugend, ein paar Laubsägen und logarithmische Rechenschieber stecken täte um bei den Leuten die Physik in die Knochen zu bringen, in das Gefühl für den Wind und den Blick für die Strömung und die daraus entstehenden Problemstellungen.
Nicht das Ergebnis an sich ist es, aber im Verhältnis zu den Geldern und der Erwähltheit der Studenten ist das Ergebnis in der Gestalt eines Modellflugzeuges, was man in dieser Qualität auf jeder guten Modellflugschau von einem alten Knacker herstellt bewundern kann - schwach bis erbärmlich.
Da gibt es manchen - nicht studierten Opa, der kann in seinem Keller mit Epoxyd - Harz ein Ähnliches und es ist ehrliches Handwerk aus Erfahrung, was dann auch noch ebenbürtig fliegt.

Die Genies verkommen in den Kellern und die Eitelkeit der nur mit Geld Besseren und Schöneren geilt sich an ihrem relativen Mittelmaß auf und usurpiert ein Fach, daß anstudiert und vielfach nicht begriffen wird. Das ist Überheblichkeit gegenüber den Leuten, die es im Bescheidenen besser  können und vergessen werden, denn wenn so ein Opa mit dem Nurflügel soviel Mittel hätte, wie die Herren guter Familien in Delft, dann wäre die Zukunft kein aussageloses Modell, sondern die Wahrheit auf dem Rollfeld.

So ist unsere Zeit und Gesellschaft: Gesponnen, Usurpation, gespielt, geblendet, digital und am Ende steht kein Können über das Maß dessen, was die Zeit nicht auch schon vor bald 100 Jahren wußte.

Ich hätte nichts dagegen, wenn man sagte: Wir sind Kinder mit Bärten und Freundin, wir spielen mit Wissen, wir wollen etwas erbauen und uns beweisen: ABER wir wissen, daß das Ergebnis nicht unbedingt real ist und daß uns viele Schritte und das Wissen fehlt die Zukunft überhaupt berufen zu dürfen.
Narzissmus ist ein segensreicher Antrieb, wenn er in Geltungssucht umschlägt, in Verdrängung, oder in das Format der Leistungsclownerei, dann steht hinter dem verletzen Ich noch das verletzte Fach.


Diesen Text widme ich allen, die mit einer Laubsäge die Welt der Aerodynamik einst weiter brachten, auch wenn sie Mitläufer und schwache Charaktere waren, oder Gefangene ihrer Konzessionen für das Interesse.  Wir tadeln den Krieg und nutzen seine Technik jeden Tag, wir sollten nicht konsequent sein, sonst werden wir in der Bigotterie bei aller Tugend grotesk.











Samstag, 5. September 2020

Was ist Normalität ?

Zunächst einmal ist das, was normal sei, ein Zustand, den es nicht gibt. Gestört ist alles, jeder und jede Zeit, in einem Maß von Gestörtheit und das ist Normalität als auch.

Nüchternheit würde besser passen. Und was ist also um dieser Nüchternheit willen nun normal ?:

Man sieht auf die Zahlen und zieht seine Schlüsse. Man sieht das Umfeld in dem sie erscheinen und bewertet dieses kühl und wahrheitsgemäß.

Corona ist nicht gefährlicher als ein Schwumm im Freibad bei Gewitter - und ich weiß wovon ich spreche, denn bei einem Gewitter ist mal in den Sprungturm der Blitz eingeschlagen, als ich in der Umkleidekabienen - Unterstellhalle, Schutz vor den Erdbeeren - großen Hagelkörnern suchte.

Die Wirtschaft liegt danieder, es gibt eine kolossale Schulden - und Kreditkrise, die sich mit ihren Effekten meldet und darauf hinweist, daß die geballte Intelligenz der Universitäten versagt.

Das sind einmal zwei Faktoren, die greifbarer sind als der existenzielle Krieg der Mächte China - Russland und Amerika, wobei alle drei auch derart von einander abhängig sind, daß es zugeht wie in Bartertown innerhalb der Donnerkuppel. Jeder will die Vormacht, und jeder kann sie nur mit der Rolle des anderen halten, das ist im Dreieck eine ziemlich undankbare Spielanordnung.
Die Probleme sind nicht Corona, dieses ist für viele Probleme eine wohlfeile und nichts desto trotz um den Betrag der Wohlfeilheit um so falschere narrative Darstellung anstatt.
Die Nullzinsen und ihre Wirkung auf virtuelle Anteile der Wirtschaft sind ein Problem, ein gewaltiges Problem, daß (sic) wirkt wie ein Kurzschluß und eine Anleitung für die Entwertung.

Corona ist der Blitzableiter für die Kräfte, die sich in Unfähigkeit vor den wirklichen Problemen beweisen wollen um sich im Selbstbild der Größe noch irgendwie selber stabilisieren zu können.

Auch diese Reflexion gehört zur Normalität, zu einer Ebene, die man glättet und einfach auf die Waagschalen legt, was man an Würfeln zur Kalkulation hat.

Das ist jedoch ein innerer Vorgang, der dem Umstand Rechnung tragen muß, daß die Menschen selbst nicht normal sind, sondern in einer großen Masse hysterisch und übersättigt - man kann auch sagen normopathisch oder schlicht degeneriert.
Würde man eine Wahrheit als Behauptung in eine Hysterie geben, man würde die Wahrheit selber verfälscht wiederfinden und die Hysterie und Pathologie müsste sich steigern.
Wenn man aber einem hysterischen Hypochonder eine falsche Krankheit gibt, an die er glauben kann, so wird er be- friedigt. Gebe den Leuten auf dem Weg in den Niedergang einen Sinn und sie werden den Gang der Dinge hinnehmen, gebe ihnen das Vertrauen auf die Größe des Unterfangens und sie werden es anbeten.

Wehe wenn das aber umschlägt und die Narrative als Lüge de -kodiert in die Hysterie und Übersättigtheit zurückgespiesen werden. Dann wird die Wahrheit ein gefährlicher Feuerteufel, der das ganze Haus in Brand steckt.

Deshalb sollten sich die Politiker dieser Erde in der Gunst des Spiels mit der Krankheit überlegen, wie lange sie noch auf diese Zahl im Casino setzen wollen und ob es nicht angebracht wäre, langsam mal wieder auf die realen Probleme, - sachte und narrativ gut tariert umzugleisen.

Die Stärke des Gegners ist die Stärke des Käufers und jene ist ebendiese, die die eigene Stärke ausmacht.

Das ist die Normalität zwischen China und der Welt des Westens, von der es lebt. China kann kein Interesse an einem toten amerikanischen Markt haben und Russland wird die Kaufkraft nicht ersetzen. Russland braucht den Westen für seine vom Kommunismus gezeichnete - und vernarbte Ökonomie. Alle brauchen sich gegenseitig als Begründung und in gehörigem Maße brauchen sich alle drei Prokontrahenten als politische Begründung.

Auch das ist Normalität.

Selbst der Irrsinn von Kriegen ist normal, wenn man eine Funktion zugrundelegt, die den Krieg als normale Folge einer Anlage von Ereignissen im Vorfeld erklärt oder sogar zwangsläufig begründet.

Es gibt auch keine "neue Normalität", denn diese wäre immer das Ergebnis einer Funktion der alten solchen.

Normalität ist ein Kompressor des Verstandes, ein Trigger der Entscheidungen in einem bestimmten Maß der Spannung in den Verhältnissen zueinander, aber sie ist ein Prädikat von einer nur möglichen Richtigkeit von Entscheidungen, - aber auch nicht weniger.







Freitag, 4. September 2020

Die erkaufte Größe, Deutschland als Scheinriese


Was muß ich heute in der "Welt" lesen ? 

"Das Geheimnis der deutschen „Wunderheilung“"

Wunderwaffen, Wunderheilung, Wunder und Überlegenheit, der Herrenmensch hat gesprochen, gut, das ist Deutschland und seine eigentümliche Sprache, die immer darauf hinausläuft, daß dem Deutschsein das Attribut irgendeiner Besonderheit außerhalb der Reihe beitreten möge.

Das nennt man auch die Offenbarung von Minderwertigkeitskomplexen.

Aber das ist die Psychologie, sie ist der Motor hinter allem, aber darum soll es nicht gehen.

Geheilt ist hier mal gar nichts, ein Wunder schon gar nichts und überlegen nur die Phantasie des blonden Kindes, das alt geworden nicht heranwachsen will, sondern alles ist mit Schuldscheinen bei der EZB und auf Pump bezahlt. Man hat die Blase ab 2008 im letzten halben Jahr wohl fast um ihre Größe verdoppelt, wenn ich auf den vorherigen Artikel und den "Tetris - Effekt" verweise und annehme, daß die "Wunderheilung" auf Geld - Anleihen und ein Anwachsen der Target2 Salden beruht.

Das ist keine Heilung, sondern eine Erhöhung des Risikos um ein n - Vielfaches, der Kranke hat Luft in den Adern.

Was da erzählt wird ist Propaganda für eine Schicht von Leuten, die die Saugfähigkeit von recyceltem Klopapier haben, sie nehmen alles auf, was flüssig und gerade dünn genug ist.

Das ist wie im Flim "Women of Straw", zu deutsch: Die Strohpuppe. Hier wird eine tote Wirtschaft mit Geld aufgepumpt und im Rollstuhl durch die Gegend gefahren (man muß aufpassen, daß es nicht zu warn wird, wegen dem Geruch) und den Leuten Glauben gemacht, es wäre alles in bester Butter.
Das hat schon etwas Komisches, und wenn man es verfilmen täte, und Hitchcock die Regie führte, es wäre ein klasse Thriller. Wobei Basil Dearden sich auch nicht schlecht wäre, wenn ihm auch etwas die Theatralik des Trautoniums fehlen würde.

Das Problem wird gigantisch und nicht kleiner.

DENN: Wenn man keine Nachfrage hat, und einen Umsatz als einen inflationäres Ripple betreibt, ist jedes Anwachsen der Geldmenge ein Wachstum, aber jedes Wachstum in dieser Hinsicht in ein Rückgang der Realnachfrage, denn diese scheitert letztlich an der Entwertung.
Man will ein Problem besiegen, in dem man es erbaut.

Das ist Watzlawick pur: Wenn die Lösung das Problem ist.

Wenn mich diese Dummheit nichts kosten würde und ich nicht auch verlöre, ich müsste mich jeden Tag über solche Zoten schimmelig lachen.

Es gab ja in den letzten Monaten keinen Verlust der Nachfrage, denn diese würde ja als Defektiv bestehen bleiben, Corona hin oder her. D.h. die Nachfrage ist schon vor Corona nicht da gewesen, real schon gar nicht und jetzt wird nur offenbar, was über Jahre hinweg überkleistert worden ist.
Beton ist die einzige Lösung der Politik, welcher Politik, mit welchem Effektivgewicht in den Vorgängen ?! Das einzige Gewicht in der Politik ist das welche auf die Hüfte gefressene.

Die Kurzarbeit killt die Nachfrage, diese wird nur noch künstlich durch Subventionen erhalten - und wenn die Kurzarbeit wegfällt und es Hartz4 nicht gäbe, nicht die Aufstockung und nicht diesen ganzen Zirkus des Kaschierens ?

Das Problem ist ein mathematisches und es liegt an der Menge der Menschen, die in Arbeit drängen. Man schafft da keine Abhilfe, wenn man sich Afrika importiert und die sozialen Probleme dieses wirklich schönen Kontinents dazu.
Außerdem stellt sich ja die Frage überhaupt der Aussage von Produktivität. Wenn wir jeden Tag eine Welt erschaffen könnten, würde das vielleicht manchem in die Gottesanmaßung passen, aber mit dem Leben an sich hat das Haben weiland Fromms großer und einfacher Erkenntnis nichts gemein.

Der Mensch lebt nicht in den Problemen des Geldes, sondern in den Problemen der Habsucht im Kleinen. Man kann die Macht des Geldes anstreben, es geht um Zahlen, allein die Habsucht des nicht die Zahlen Trümenden macht demjenigen, der die Zahlen türmen will die Möglichkeit gerade dies zu tun.
Der Banker ist nur so mächtig wie die Gier, die ihm die Kreditnachfrage beschert, der Bankier tut gar nichts, es ist der Mensch, der alles tut.
Ich habe wahrlich noch keinen Banker gesehen, der mit der Pistole hinter einem Kunden steht um diesem einen Fernseher auf Pump zu verkaufen.

Die Macht des Einen ist die Gier des Anderen.

Damit ist das Geld an sich nicht im Geringsten böse, oder negativ, es ist nur der Spiegel seiner Ursächlichkeit und diese ist gierig und von kleinem Geist.

Deutschland zahlt für seinen Anspruch groß zu sein seine eigenen Produkte um sich groß fühlen zu können - das Gefühl aus zwei verlorenen Kriegen zu stabilisieren und sich selber eine Achtung zu verschaffen, die man sich in der deutschen Sozialisation sonst zu gerne aberzieht um den Motor des Wahns gleich mit geschaffen zu haben.
Deutschland als ein Mitspieler in der Welt ist so grotesk wie der Zusammenfall von Joachim von Ribbentrop mit Johnnie Walker und Pommery - Champagner. Es geht gut, man wird reich und spart sich die Katastrophe für eine bessere Gelegenheit auf, damit sie größer werde und vollkommener. Auch das Mittelmaß kennt eine Brillanz.

Wahn - Wahrheit - und Wiederkehr des Prinzips.

Das ist eine sozial - psychologische Falle eines falschen Ichs im falschen Ich des falschen Ichs als Grundlage aller anderen Ichs als einer Form von Ich und einer Form von Stellvertretenheit immer und bei den Gelegenheiten kontemporär.

Die erkaufte Größe, das Kind, das die Welt bezahlt, damit sie es beachtet, das ist ein Drama ohne daß man es zynisch beizeichnen könnte, wenngleich es zynisch sich selber als Karikatur abbildet.

Das Wunder passiert in den Köpfen, das Phantastische, das Über dem Ich - Große über allen Größen des Größenklein im Größenselbst in seiner kleinsten Wiederkunft der höchsten Tugend eines Untertans.

Mittwoch, 2. September 2020

Die step - up Logik - und der Tetris - Effekt

Alles, was sich jetzt "erholt" wurde bezahlt, damit es sich künstlich erholt.

Die "Verluste durch Corona" sind durch Geldflutungen kompensiert worden, nicht durch eine Generation. 
Was auswächst ist eine gigantische zweite Blase, die sich im Ripple auf die erste solche, die seit 2008 anwuchs addiert. 

Das muß man sich vorstellen wie ein Integral, das sich unter dem Graphen einer Summe ausbildet, die aber selbst - eben weil sie nur ein Kurvenpunkt ist, keine Leistung darstellt, als dies die Fläche unterhalb der Kurve hingegen tut. 

Die Leistungsfläche der Blase seit 2008 wurde durch "Corona" - bzw. durch sein Ergreifen als Anlaß nur um den Fixsummenanteil der ersten Blase erleichtert, die Graphik ist wie bei Tetris nach unten gerutscht, der Leistungsanteil der Blase zuvor ist damit aber nicht etwa verschwunden, sondern als Konstante in einer Ableitung nur entfallen. Man hat schlicht mit Corona die nächste Blase angelegt und den Graphen der Steigerung mit den Hilfsgeldern neu definiert, das bildet eine neue Leistungssumme aus, - gut, die ist neu, aber sie baut sich auf dem sukzessiven Anteil aus, der jetzt nur nicht mehr prominent erscheint. 

Das ist eine Step - Up - Logik mit der man den virtuellen Anteil jederzeit erhöhen kann um in jedem Schritt ein Wachstum zu erzeugen, was auf den nächsten Ripple folgt und dieser folgt der simulierten Leistung nach jedem Speisungszyklus. 

Für Leute wie mich, die es technisch mögen: Man streicht den DC - Anteil und schafft ein Kapital als Ergebnis einer monetären Hysterese, auf die immer wieder der Zusammenbruch der Kapitalisierung folgt. 

Wenn ich aber mit jedem Zyklus eine neue Kreditlast erzeuge, dann entspricht das einer Greinacher - Kaskade, in der jeder Kondensator immer nur in der Differenz geladen wird, die sich zu dem Ladungs - und Spannungsniveau seines Vorgängers ergibt. Gefühlt ist jeder Kondensator nicht in einer außergewöhnlichen Spannungslage, er pumpt in einer Relation und diese ist in der Kaskade für jeden Schritt dann stabil, wenn ich einen Kondensator oben anfüge, d.h. den Kredit mit Kredit bezahle und einen Spiegel im Spiegel fabriziere. 
Gegen Masse entsteht in der Kaskade eine Summenspannung, die das Zeug hat, die ganze Schaltung in Brand zu stecken und Millionen an Volt frei zu setzen. 

Der Impulsanteil wird - bei jeder Hebung durch die Diode (Rückflußstopper) zum nächsten DC Anteil und fällt aus der dynamischen Betrachtung. 

Es ist übrigens auch so, daß Inflation einer physikalischen Modellanordnung folgt: 

Wenn der Strom seinen höchsten Wert annimmt, dann ist die Spannung gleich null und umgekehrt. D.h. die Entwertung des wirtschaftlichen Potentials aus Angebot - und Nachfrage erschließt sich im Zustand, daß die Menge der Währungsträger (Geldscheine) theoretisch gegen Unendlich anwächst und so die Gültigkeit der Spannung aus Nachfrage - und Angebot entwertet - oder besser gesagt - transformiert. 

Exkurs: R=U/I Ohms Law: U kann kapazitiv jeden Wert (n) annehmen: Für den Fall, daß I=0 wäre, wäre der Widerstand nicht mehr definiert, denn es läge für U/I vor: n/0. D.h. die Unendlichkeit eines Widerstandes ist dann gegeben - wenn der Widerstand nicht mehr definiert ist und die Spannung nur noch ein ruhendes Potential. 
Wenn der Widerstand unendlich hoch ist, dann ist die Abwesenheit überhaupt einer Resistenz ein absoluter Fakt von Isolation. Isolation ist eine Nichtigkeitsbetrachtung von Interaktion. Die Unendlichkeit des möglichen Stromes ist hingegen die Kehrung der Unendlichkeit der Spannung (induktiv im Spannungsknoten), der Widerstand wird unendlich klein (U gegen 0 und I gegen Unendlich): D.h. Die Abwesenheit einer Resistenz führt zum Kehrwert der Unendlichkeit: 0. Es kommt zur binären Betrachtung aus "Ja" oder "Nein". Die 1 ist Gegenstand der Null und die Unendlichkeit dadurch defniniert, daß sie nicht mehr definiert ist. 
In dieser Betrachtung finde ich immer wieder spannend, daß es in einem Leistungssinus, der ja aus zwei Wellen, jenen der Spannung und des Stroms besteht immer einen Moment gibt, der als Widerstand nicht mehr definiert wäre und damit das Ohmsche Gesetz zusammenbricht, immer dann, wenn der Stromknoten praktisch auf der Nullinie lagert. Damit ist nämlich auf dem Scheitelpunkt des Spannungsbauches keine Leistung mehr definierbar. Das Gleiche gilt zwar für das Produkt im Spannungsknoten, wenn alle Energie im Strom aufgenommen wurde, nur hier ist eben ein Widerstand eine Frage, was er im kapazitiv gespeicherten Fall des bloßen Spannungspotentials nicht ist. 

Man erhält zwei vollkommen gegensätzliche Aussagen in ein und dem selben Prinzip. 

Wer hier nicht irgendwie gläubig wird, ist mit dem Zustand vollendet zufrieden, ich finde ihn zu erstaunlich und so bar jeder rationalen Vorstellbarkeit - bei aller offenbaren und einfachen Ratio, daß es mir zur Zufriedenheit nicht reicht und zur Größe übrigens auch nicht. Daß der physikalisch mögliche Kehrwert nicht mehr definiert wird, es ist der Schlüssel zur Identität, die alles erklären kann, was sich der Regel als folge ihrer entzieht. 
Der Spiegel im Spiegel kann keinen Gegenstand mehr abbilden, denn jeder Gegenstand in einem absolut parallelen Spiegel könnte weder sich in mehr als der Simplizität selber betrachten noch von außen in der unendlichen Vervielfachung betrachtet werden, denn jeder Winkel der Betrachtung verfälscht die Anordnung. 
Der Zustand der Unendlichkeit entzieht sich damit auf eine sichere Weise dem Zugriff der Einsicht und Vorstellbarkeit, es sei denn jener der Abstraktion, die nichts vorstellt, sondern folgerichtig eine Unter - Stellung sein und bleiben muß. 

Wo war ich stehen geblieben ?

Nun bei der Frage dessen, was die Leistungskurve der Krise ausmacht, die man immer wieder um den virtuellen Anteil der konstanten Mengen abstreicht.

Das Abstreichen des bereits summierten Anteils ist in Wahrheit die Steigerung einer Ladung (sic) und damit nur die Steigerung des unechten Anteils, der gleich dem Inhalt im Exkurs in den Bereich fehlender Definitionen und ihrer möglichen Kehrung übergehen kann, oder sich solchen Zuständen annähert.

Die Kraft, die die Spannung umgekehrt aus der induktiven Speicherung ihrer Energie im Strom und damit seiner zum ruhenden Potential der Spannung äquivalenten Trägheit wachsen läßt ist ja im Strom und seiner Kraft zur Umkehrung der Verhältnisse gebunden und enthalten. So erklärt sich auch überhaupt das Innenleben einer Wechselstrom - Leistung und im Übrigen auch der Effektivwert als eine Art "Kompromiss" von Wirklichkeiten, die sich bei ihrem nur logischen Versatz von Sein immer an einem Punkt auch als Wirklichkeit treffen können.

Wie man aber auch erkennen kann, bricht die Spannung der Wirtschaft künstlich dann zusammen, wenn man den Strom und damit die fließende Geldmenge anhebt. Die Zinsen sind der Widerstand der den Fluss definiert.

Wenn ich die Zinsen bei Null halte, dann ziehe ich jedes Potential ab und verursache einen Leistungskurzschluß gegen Masse, der Strom muß ins Unendliche steigen, es kommt zu einer Differenzverstärkung der Forderung gegen unendlich, d.h. der Strom müsste unendlich wachsen können um der Forderung nach einem mindesten Widerstand zu entsprechen, der wiederum mit einem Wert 0 befordert ist.
Die Flanke wird steil, ich bekomme einen praktischen Phasenabschnitt und die Folge zwischen Speisung und Verlust wird ein Rechteck und ein binärer Zustand aus Leistungszufuhr und - Entwertung.

Ich glaube nicht, daß etwas, das physikalisch und mathematisch absolut  ausgeschlossen ist, im Wirtschaftsleben funktionieren kann.


Ohne den Widerstand der Zinsen wird sich nichts einstellen lassen, es wird ein ewiges Tetris der versteckten Aufsummierungen werden. 















Dienstag, 1. September 2020

Der demokratische Aufbruch ?

Die Demonstrationen, die Proteste gegen die "Corona - Politik", das alles ist ein Aufstand der Kleinkinder im Trotz, keine erwachsene Aufführung von Demokratie.

Wer sich nämlich die Demonstranten und die Protestler - von den staatlich engagierten Reichsfahnen - Diskreditierungskräften einmal abgesehen - in ihrem familiären Umfeld besieht bekommt schnell ein realistisches Bild über die "demokratische" Gesinnung.

Da johlen durchweg Leute, die sich in ihrem Leben gefügt haben, von der Wiege an, in der Schule, im Sportverein, im Arbeitsleben. Das sind Füglinge, oder Untertanen, die nicht etwa nach ihrer Souveränität rufen, sondern nur nach einem passenderen Despoten für ihre soziale Kontinuität, oder greifbarer: Nach einem besseren Elterntyp.
Sie wollen eine andere Mutti und mucken pubertär gegen den Vater auf, aber selber denken, meinen, Reife tragen die Demonstranten mit ihrem Vergnügungspark nicht ein. Sie schreien nicht gegen Corona, sondern im Kindergartenformat gegen Mama. Sie stürmen eben nicht den Reichstag, sondern sind so ungefährlich, daß man den Reichstag aus den Erkenntnissen zur Sicherheit nicht einmal besonders sichern mußte.

Reichsbürger sind nämlich im wesentlichen wilhelministisch aufgezogene Fahnenschwinger - die, wenn sie nicht engagiert wurden um die Fahne zu schwingen - so sehr an die deutsche Ordnung glauben, daß sie in sich den Staat anhimmeln und daher auch keinerlei "Demokratie" je fordern werden, sie wollen ja ihr Reich zurück, im Stechschritt und schön dumm.

Die Deutschen wissen aus dem Schoß ihrer Mütter her nicht, was es heißt sich selber zu bestimmen - das ist ein soziales Problem, eines aus dem Kreis der Keimzelle der Gesellschaft, kein politisches oder konstruktives oder adultes. Das Problem mit der Demokratie in Deutschland beginnt im engsten, intimen Kreis der Familien und solange dieser Kreis unangetastet bleibt, gibt es keine anderen Werte als die tradierten im Rahmen kollektiver Identitäten, die sich durchweg im Unbewußten der Normen bewegen und sich dem klaren Blick auf ihre Umstände regelmäßig entziehen.

Das beste Beispiel, daß Demokratie in Deutschland nicht funktioniert ist die ehemalige DDR. Sie hat - in der Gestalt der Kanzlerin  - als Beispiel nicht etwa einen unbändigen Willen nach Freiheit angestaut, sondern einen Willen zur Verpreußung. Die Bevölkerung der DDR kennt entweder den infantilen Protest oder den Gleichschritt des Größenklein in der unbedingten - dummen - Unterordnung.
Protest und Unterordnung sind dabei nicht dynamisch, sondern erscheinen als eine Art duty cycle binärer Art, - entweder Protest an - oder Untertan an. Aber beides wird in der einen gleichen Person getragen.
Auch der Rechtsradikalismus in der ehemaligen Sowjet - Zone zeigt nicht etwa einen Willen zur demokratischen Neuerung, sondern einen Willen zum Reich zurück zu kehren und das heißt in das preußische Prinzip in der Vollendung von Uniformität in der Gestalt der Erscheinung Mensch auf dem Zeppelinfeld, klein sein und in der Masse ein Scheinriese aus persönlicher Nichtigkeit.

Und wenn die Deutschen ihre Normalität zurückbekommen, also die Corona - Maßnahmen erfolgreich bekämpft hätten.

Nach drei Wochen sitzen sie wieder vor Gericht, weil der Nachbar angeblich falsch parkt oder falsch grillt oder falsch die Hecke schneidet, sie werden in die Vereine zurückkehren und wieder ein politisches Unding wachsen und gedeihen lassen bis der Schmerz dem Borderline - Patienten wieder den Input verpasst, daß er zu denken hat.
Eine On- Off -On - Aufmuckerei von Kindern, die ihr Format nicht verlassen - ist keine Demokratie, es ist ein pseudodemokratischer Spielstand, die Regel des Spiels selbst ist so deutsch und undemokratisch wie zu allen Zeiten auch.
"Wir sind das Volk" ist eine nicht nur saublöde - nichtssagende - ohnehin schon vollendet erfüllte Feststellung, sondern auch eine Offenbarung über das fehlende Ich, daß sich das Ich - Sein mit Sprechchören förmlich mit Zwang suggerieren muß um als Ich agieren zu können, und wenn das Ich aus einem instabilen Wir abgleitet werden muß und selbst nur in der gebetsmühlenartigen Autosuggestion bei einem Maß von Funktion gehalten werden kann.

Das hat mit einem mündigen Bürger, der sich über einen Sachverhalt erhebt nichts zu tun, das ist ein Aufstand im Sandkasten, das Werfen mit Förmchen und Weichplatik - Baggern.

Wenn sich die Deutschen so sehr von ihren Eltern emanzipieren würden, wie es ihnen nach Freiheit verlangte, so würden sie ein gleiches in Bezug auf den Vater - Staat tun. Und da sich die Deutschen in ihren Familien nie aus den Mustern der Herrschaft befreien werden und immer artig an den Tisch der Mutter zurückkehren um ihr bis ins hohe Alter zu dienen, auf daß sie die Position der Mutter funktionell übernehmen werden, solange werden sie ein Staat der ungefährlichen Unterordnung bleiben, die dann gefährlich wird, wenn das Dienen einem überpersönlichen Zweck zukommt.
Das seelenlose Ich im Dienste der Familie, das Kind, das erfüllt und nicht denkt und vor allem nicht fühlt ist eine Grundbedingung gewesen, mit der der Holocaust umgesetzt werden konnte. Die Bedingung, daß der Einzelne bei einem Mord im Verwaltungsformat schweigt, diese Bedingung ist von den deutschen  Müttern in der frühen Ontogenese geschaffen worden, in dem Aberziehen des Gewissens durch permanente Gefühlskälte und Strafe in der Räson einer Sippenerwartung als Stellvertreterin der staatlichen Erwartung.
Johanna Haarer hat nicht etwa eine Erziehung eingeführt, sondern die preußische Erziehung verstärkt, sie mußte nichts neu schaffen, sondern das Vorhandene systematisieren, sonst hätte sie mit ihrer Abart der edukatorischen Innovation sicher keinen Erfolg gehabt und wäre - in einer verständigen - gesunden Sozialordnung sofort der Kritik anheim gefallen.

Solange die Deutschen ihre innere soziale Ordnung nicht umbauen werden, - und das ist ein Unterfangen, daß sich gegen phylogenetische Größen stellen müsste um gleich hierin die schiere Unmöglichkeit zu offenbaren - solange werden sie nicht im engen oder weiteren Sinne "demokratisch". Denn nur das Kind, daß sich selber zu beherrschen und die Eltern zu kritisieren lernt, kann diese Muster später auf den Staat anwenden, den es verständig und mündig errichten wird um sein Ich in der Identität der Staatlichkeit ab zu bilden und abgebildet zu wissen.

Das ist nicht mehr als Syllogismus.

Wenn man von einem Problem in Europa sprechen muß, dann doch von der deutschen Familie als Grund und Beginn einer Ordnung, die sich als staatliches Problem und als ökonomisches solches beschreibt und greifbar wird in der Frage aller Wechselwirkungen von sozial kodierten Handlungen und ihren gewerteten - sozialen Ursprüngen.


















Die Deutschen und der halb - ewige Schatten des Ersten Weltkrieges.

Die Krise ist ein deutsches Identitätsmerkmal und eine geschichtliche Konstante. Hintergrund ist unschwer zu erahnen die Folge aus dem Jahr ...