Sonntag, 31. Juli 2022

Ausblicke für den Herbst.

 Affenpocken mit GoF - Tuning als neue Pandemie ? Denkbar, was anderes als sich selbst zu ruinieren und krank zu machen hat der Westen im Moment nicht drauf. 

Ukrainekrieg als Dauerzustand: Sicher 

Energiechaos und leere Regale: Sehr wahrscheinlich. 

Affenpocken: Lieferstörungen und "wie man sich den Rest gibt" ? Denkbar. 

Corona - Impfschäden und schillernde Effekte im Bereich gestörter Immunabwehr?: Denkbar. 

Affenpocken - Pandemie als Folge geschwächter Immunsysteme ? Steile These, nicht bewiesen aber durchaus denkbar. 

Kollaps des Westens infolge seines medizinischen Theaters ? Nichts ist unmöglich, das ist aber Spekulation.  

Und über allem thront die Inflation, die wohl nur noch durch medizinisch begründete Kryostase des Konsumumsatzes gebremst werden kann oder soll. 

Die Affenpocken als weiterer Umsatztreiber für die Schürfflucht in den Claim des Pharmageschäfts, Geld parken und mit den Gewinnen den erwarteten Entwertungsverlust ausgleichen um dann in der kommenden Kreditfäule nicht restlos vor die Hunde zu gehen ?: Auch das kann eine Symptombehandlung sein. 

Fix in the mix. 


Affenpocken

Aufstände

Hunger

Tafelladen

Wärmehallen (nur mit Affenpocken - Impfung)

Essenstreffs

Chaos pur ohne Zamomin

Wer genau hinsieht erkennt eine gewisse Parallele mit dem Jahr 1985. Aber dazu muß man um den Vorabend des Jahres 1987 wissen, dessen Folgen und einen DeLorean besitzen. Vor dem Crash 1987 gab es schon einmal eine sehr ähnliche Konstellation nur mit dem Unterschied einer noch nicht insuffizienten Wirtschaft und ohne die UdSSR und China im Rennen. 

Rezession der 80er reloaded ?

Jetzt ist Russland der Herr fremder Sanktionen und China hat die Gäule auf dem Konsumsektor im Rennen. 

Dazu kommt der Westen als eine einzige Rocky Horror Picture - Show OHNE noch irgendeine nennenswerte Industrie für den Konsumsektor. 

Daß Moskau die Öffnung gen Westen in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre so forcierte und Gorbatschow die Gunst der Stunde nutze könnte sich noch als sinnschlüssiger Schritt in Bezug auf die heutige Situation erweisen. Es war jedenfalls kein Zufall, daß 1988 in den Entscheidungen Moskaus auf 1987, dem Jahr des großen Crashs folgte, der ebenfalls unter dem Eindruck, damals von HIV und diversen Somalia - Effekten unterging. 

Vielleicht werden die Affenpocken das Argument sein dem Bargeld endlich unter dem Eindruck des großen Juckens an den Kragen zu gehen, - aus Solidarität mit allen Gender, love me tender. 

Das gibt Oceans 13 XXL bis das Casino rockt und sich die Pyramide des Wahnsinns restlos errichtet. 


Das sind alles Spekulationen und die Geschichte ist noch nicht geschrieben und immer noch etwas dasjenige, was man aus den Dingen macht. Ein paar Radarpunkte sollte man einmal koppeln, um zu erwägen in welches Streufeld die Summe des Irrsinns reinläuft. 



Samstag, 30. Juli 2022

Nuklearrisiko made by "Die Grünen" ?

Streckbetrieb bedeutet den Betrieb von Kernkraftwerken unter der Voraussetzung einer Wartung, die als Auslaufwartung betrieben wurde und man wichtige Grundrevisionen hinsichtlich der Abschaltung nicht mehr fuhr. 

D.h. dank Atomausstieg und "Energiewende" laufen die AKW mit einem weit höheren Risiko, als sie es täten, wäre es ein Regelbetrieb. 

Anders gesagt: Erst der Atomausstieg im Zusammenfall mit der scheiternden Energiewende macht die AKW richtig gefährlich. 

Um die AKW sicher in den Steckbetrieb zu fahren braucht es massive Investition in die Ruhestandskandidaten. 

Interessant für alle Versicherer und Risikoforscher.......






Mittwoch, 27. Juli 2022

War das Wirtschaftswunder und die EU die Weiterführung des deutschen Krieges von 1939 mit anderen Mitteln ?

 Überlegung: 

Wie ist der Wiederaufbau Deutschlands nach 1945 zu bewerten, wer trieb ihn voran und welche Ziele verfolgte die innerdeutsche Logik ? 

"Die Läden offenbaren uns wieder Luxuswaren

Die ersten Nazis schreiben fleißig ihre Memoiren

Denn den Verlegern fehlt es an Kritik

Ist ja kein Wunder nach dem verlorenen Krieg

Ist ja kein Wunder nach dem verlorenen Krieg

...
Wenn wir auch ein armes Land sind
Und so ziemlich abgebrannt sind
Zeigen wir, dass wir imposant sind
Weil wir etwas überspannt sind
Wieder hau'n wir auf die Pauke
Wir leben hoch hoch hoch hoch hoch höher hoch
Das ist das Wirtschaftswunder
Das ist das Wirtschaftswunder"

(Lied vom Wirtschaftswunder). 

Es ist ja eine rein rhetorische Frage und eine rein rhetorische Überlegung, denn es ist eine Tatsache, daß der deutsche Krieg von 1939 bis 1945 im Wirtschaftwunder wieder eine Gestalt bekam, noch mehr in der EWG, der EG und letzlich in der EU über die Schuldkette der Versklavung durch eine deutsche Vorschußkassen - Produktion. 

Wenn 2+4 das letzte Kapitel des Krieges war, und die EU das letzte Kapitel der deutschen Eroberungen nach 1945 ist, dann steht Europa aus dieser Erbschaft des zweiten Weltkrieges auf dem Himalaja einer gewaltigen Hypothek. 

Man muß die Vorstellung nur transformieren und sagen: 

"Das Wirtschaftswunder war der zweite Weltkrieg mit anderen Mitteln und die EU ist die Besetzung Europas durch die deutsche Wirtschaft mit den zivilen Panzern der Investition."

"Der Euro war der deutsche Wille eine europäischen Einheitsstaat zu bilden, als Angriffsmodell auf die USA. "

...UPS, der Krieg ist wieder da  und er spricht deutsch !

Die Deutschen hängen deshalb so am Euro, weil es das Werkzeug war für ihr neues heiliges Reich deutscher Nation. Die Deutschen verlören ja nicht bloß eine Währung, der Zusammenfall der Eurozone wäre wie der Verlust besetzter Gebiete. Daß der Euro eine Waffe Deutschlands werden könnte, über die Wirtschaft zu regeln, was früher die Legion Condor regelte, auf diese Idee sind die beglückten Mitgliedsstaaten wohl nie gekommen. 

Von Seat bis Skoda ist mehr Landgewinn als nur von der Maas bis an die Memel. 

Deutschland hat den Krieg nicht beendet, es hat ihn ökonomisch weitergeführt. Und dieser Krieg Deutschlands in Europa in der Gestalt von Machtzuwachs in der EU ist im Begriff zu scheitern. 

Und nun kommt der Selbstmord Deutschlands ja nicht taktisch als Dummheit daher, er ist ein weiteres Mittel negativer Macht. Deutschlands Wirken ist wie der Nero - Befehl: Erst soll Deutschland fallen, damit die EU fällt und aus den Ruinen der Krise soll das - bessere Deutschland entstehen und das mächtige Deutschland über Industrie 4.0 soll Deutschland ein Reich ohne Ausdruck werden, eine Macht über alle anderen Staaten Europas in der Gestalt einer nur noch wagen Verwaltung. 

Es sitzt nicht mehr die Wehrmacht in Paris, sondern eine deutsche Firma und ihre "Computer", diese aber ökonomisch auf das Gleiche regeln wollen, wie ehedem die Okkupation.

Wirtschaftliche Dominanz ist Okkupation und ob militärische oder zivile Macht, sobald es auf die Machtfrage kommt ist die Effektivität derjenige Umstand, der über den militärischen Erfolg im zivilen Gewandt entscheidet. 


Der Euro war nur das Trojanische Pferd, die EU ein Trugschloss: Deutschland führte Krieg, und die Bezüge in alte NS - Kader waren sogar im Beginn des Ganzen offenkundig. 

Woran der zweite Weltkrieg darbte, daran darbt heute das EU - Deutschland: 

Der zweite Weltkrieg warf unerfahrene Offiziere ins Feld, heute wirft Deutschland unreife Politiker ins Feld. Und so wie die Ostfront an den jungen, unerfahrenen Dilettanten zu welken begann, so welkt jetzt die Eurozone unter dem Wegfall der alten Garde dahin und die Deutschen verlieren die Kontrolle über ihre heimliche Okkupationszone - von Kreta bis an den Belt. 

Man muß die Betrachtungen nur um der historischen Wahrheit willen etwas verschieben: 

Deutschland führt wirtschaftliche Kriege und agiert im Frieden mit den Mitteln der Ökonomie militärisch äquivalent. 

Damit kann man die "grüne Revolution" durchaus als ökonomischen Vernichtungskrieg bezeichnen, der eine Nullstunde schaffen soll. 
Daß der "Great Reset" von Deutschland im Speziellen getragen wird erschließt sich anderes, wenn man ihn als "das Stunde - Null - Europa unter deutscher Führung" nennt. 

Die Deutschen führen nach wie vor Kriege, nur umschiffen sie mit Bedacht jeden Anschein von Macht und Hoheit. 
Die Japaner warfen Elektronik auf die USA als Rache für Hiroschima, die Deutschen schickten den USA, VW und BMW statt V3. Die Japaner führten in den 80ern den Krieg mit dem Lötkolben weiter und die Deutschen überrannten Europa statt in Uniform, so doch uniform mit Käfern und im Badeanzug. 

Welcher Idiot hat jemals in Geschichtsbüchern das Märchen verbreitet, die Menschheit hätten den zweiten Weltkrieg jemals beendet ? Der Krieg hat nie geendet, es ist der ewige - mal militärisch, mal zivile Krieg der Industrialisierung, es ist ein ewiger Krieg, welches Gesicht er auch annimmt und vielleicht gehen die Spannungen auch auf den Zerfall des römischen Reiches zurück, jene Spannungen mit Ostrom kann man ja in der Teilung der Welt zu Russland gerne erblicken. 

Der Frieden ist ein Trugbild, eines, das auf fatale Weise solange benebeln kann, bis sich der Nebel des Geistes lichtet und im fatalen Nebel des dann ausdrücklichen Krieges ein Konterfei malt. 

Deutschland wird es auf die Erpressung in der EU bringen: 

"Entweder alle Europäer leiden mit uns, oder wir reißen alle in den Abgrund unserer Doktrin". 

Hier geht es nicht mehr um eine Krise, es geht um allergrößte Fragen von Macht auf dem Ungetüm historischer Fundamente. 

























Dienstag, 26. Juli 2022

Der deutsche Frieden ist die Mutter aller Kriege: Die Realität von Migranten

Ich kannte einen Taliban, ich kenne immer noch einen irakischen Jesiden, beides Flüchtlinge. 

Nun bin ich nicht wenig neugierig und komme mit den Leuten ins Gespräch. Jetzt sollte man meinen, die würden einem früher oder später vom Krieg erzählen oder man triggerte irgendein Trauma. Das einzige Trauma, was man immer wieder zu hören bekommt ist: 

"Jobcenter,

Briefkasten

Briefe

Frau.... vom Ausländeramt hat gesagt und mein Pass und die brauchen noch eine Erklärung... "


Der ultimative Satz des irakischen Jesiden: 

"Schau mich an, ich bin psychisch kaputt, entweder Du arbeitest und hat seit 3 Jahren keinen freien Tag oder durch mußt zum Jobcenter und dann kriegst Du jeden Tag einen Brief. ... Ich kann nicht mehr, ich bin müde. Als ich hier her kam, war ich noch nicht so dünn und ich habe gedacht alles wird gut. (O-Ton): ... und dann kommen Jobcenter und schicken viele Briefe, jeden Tag und dann mußt Du in Maßnahme und immer Jobcenter".


Und so wie ich mir die Geschichte anhöre und ein paar alte Bilder gezeigt bekomme dämmert es mir im Ernst so grotesk dieser auch komisch wirken mag: 

Ein deutsches Jobcenter hinterläßt seelisch offenbar mehr Krater als die Verfolgung in Bürgerkriegen. 

In ein gleiches Horn bließ der Taliban, der mir einmal erklärte, "Krieg nicht so schlimm, wie jeden Tag Jobcenter und Papier, jeden Tag sitzen vor Computer und schreiben Brief, jeden Tag Post kommen und dann Du Jobcenter". 

Ich kann mich unterhalten wie ich will, statt der Krieg kommt immer nur "Jobcenter". 

Der Taliban erzählte mir von Toten in der Familie und seiner Sicht auf Amerika. Alles wurde auf einer bewältigbaren Ebene erzählt, auch wenn Trauer und Wut und sicher Haß tragend waren. Ermüdung und psychische Erschöpfung koppelten sich in den Gesprächen IMMER und wirklich systematisch stetig an den Begriff "Jobcenter". 

Und an dieser Stelle muß man eines überlegen: 


Wenn der Krieg in der subjektiven Belastungsinterpretation hinter die Wirkung eines Jobcenters tritt, welche Qualität hat die deutsche Verwaltung ? 

Nicht Tod und Verlust prägen die Gespräche sondern "Jobcenter" und "Ausländerbehörde". Und es geht um sattelfest installierte Angststrukturen vor Post und Hilflosigkeit, vor der Wortgewalt, die immer noch eine Gewalt darstellt und keine geringe solche. Das reicht bei Migranten bis zur Depression und Selbstaufgabe. 

Und da Deutschland der Weltmeister der Rüstungsentwicklung ist muß man eine Frage stellen: 

"Nutzen die Deutschen ihre Verwaltung als psychologisches Waffensystem" ?

In der Nation die preußisch zu 100% auf das Kriegshandwerk zugeschnitten wurde und sogar bewußt Kinder zum Soldaten formte (Johanna Haarer) muß die Frage auftauchen, wie der deutsche Frieden beschaffen ist und aus welchem militärischen Erbe sich der Drang zur Machtfrage im Frieden speist. 

Evaluierung bei ukrainischen Flüchtlingen

Es wäre eine neutrale - internationale Erhebung ohne deutsche Beteiligung und damit ohne Verfälschung in Befangenheit und Einfluß dieser wert, zu untersuchen, welchen psychologischen Faktoren ukrainische Flüchtlinge in Deutschland unterliegen und welche psychischen Belastungsmomente sich als dominant etablieren. 

Spätestens vor dem Tafelladen in der Schlange wird sich bald der deutsche Alltag vor jedes Kriegserlebnis stellen, oder vielleicht ist der Deutsche Alltag ein Kriegserlebnis, aus einer Nation mit der Identität von 1914 - 1918 und 1939 - 1945.

Aus der Bedingung durch den Krieg gezeugt zu sein, wird aus einem Land sicher keine zivile Güte und man muß bei Deutschland, so wie bei Laos, Myanmar oder anderen Kriegsnationen mit einem Völkermord in der Historie genau untersuchen wohin die kriegerische Gewaltsucht in die zivile Ordnung hineinvererbt wurde und welche tieferen Ressentiments oder revanchistische Gedanken sich in den zivilen Verwaltungen über Jahre und ggf. Jahrzehnte hielten und welche Machtausdrücke über den Menschen sogar Merkmale von Diktatur fortschreiben. 

Wer glaubt, daß die "Verwaltung über die Fremdarbeiter" ein Kapitel ist, das mit dem Jahre 1945 schloss, der irrt. 














 



Der banale Antisemitismus: Der Spannungsdurchschlag nach dem zweiten Bier

 Gestern war ich in einem Lokal und gab kurdischen Kindern spontan Sprachunterricht und kümmerte mich um den stimmlosen palatalen Frikativ, den "Ich - Laut". 

Und da kam ich auf die labiale Spannung zu sprechen und die Vorbereitung des Lautes durch den vorhergehenden Buchstaben. 

Und da Kurden, wie Türken alles zu einem "sch" machen, mußte ich erst einmal die Backenspannung erklären, die in Kombination mit dem Anpressen der Zunge an die Unterkiefer - Vorderzähne zu dem fraglichen Laut führt. 

Und da kam ich zu dialektischen Kompromissen und Verflachungen und aufs Jiddisch. 

Bü-cher ist schwieriger zu formen als "Bii-cher", weil das "ü" die Lippen spitzt und man fürs "ch" dann in die aktive Öffnung muß, was nicht der Fall ist, wenn der Vokal "i" bereits die seitliche Backenspannung vorgibt. 

Das "i" ist im Jiddischen ein, ökonomisierender Vokal, der alles mögliche an backengespannten Konsonanten folgen lassen kann und jeden Diphthong erlässlich macht. Analog wird im Jiddischen aus jedem "ö" ein e. 

a-e-i

a-o-u

ü-i (dritte Vokalstufe, Transformation)

ö-e (zweite Vokalstufe, Transformation). 

Anlaß der ganzen Misere war das Wort "Psychologie": 

Ps... - Druck, Wandlung in den s-Laut

ych... - Psilon - Frikativ - Folge 

ologie (Kombination). 

Würde man Psyche.. logie sagen, wäre das "o" die zweiten Zwangsfolge auf dem Weg vom e zu seinem dunklen Stufengeschwister. 

Und ich schloss den Vortrag über das Jiddisch als Beispiel für die Tranformation von Vokalen mit dem Satz: 

"Und hätten die Deutschen nicht 6 Millionen Juden umgebracht und wir hier noch eine jiddisch - sprechende Gemeinde, dann könnte ich Euch (gemeint waren die Kinder) anhand des gesprochenen Jiddisch auch zeigen, was ich in der praktischen Anwendung dieser Vokalverschiebung in der Sprachökonomie mit meiner Ausführung meine". 


In dieser Sekunde, wo ich den Satz schloß ließ ein Gast einen aus meiner Sicht schizoiden Gebärdenschrei fahren, der an einen urtümlichen Ausbruch eines Primaten erinnerte und er verließ wie ein Gespenst das Lokal und jeder der diesen Stammgast kannte, wunderte sich. 

Und dieser Brüll, der war wirklich so ein Getöse, wie von einer Haubitze oder das Grollen einer nicht zu weit entfernt einschlagenden Bombe, das war schon mehr als die Lautstärke eines Betrunkenen. Der Tonschlag erinnerte an die Artefakte, die schwer - schizophrene Patienten von sich geben können. 

Ich habe ein paar Sekunden gebraucht bis ich begriff, welche Kopplung es hatte, daß ich mich aufrichtig um die Kinder von Migranten "kümmerte" indem ich sie anwies einfach gut und richtig zu sprechen und dem Bewußtsein, was ein Deutscher entwickelt, der in einem wirklich lieben Moment vor die Summe seiner abartigen Verlogenheit und Bosheit gestellt ist.

Die Kinder hörten zu und waren konzentriert. Offenbar sind sie deutschen Lehrern nicht so viel wert (sind Migrantenkinder auch nicht, sie werden nicht gebildet, sondern durchgepumpt). 

Die Niedertracht des Kleinhaltens wurde offenbar und der geschichtliche Zusammenhang und das schlechthin Böse dieser deutschen Kultur sammelte sich wohl in diesem Gast und schlug durch wie ein Kurzschluß durch einen Hochspannungstrafo. 

So einen gebärdigen Brüller habe ich noch nie gehört, es war sehr eindrücklich, wie sich im besoffenen Zustand ein tieferes Bewußtsein fast seinen Weg schafft und nur noch Gewalt jeden weiteren Zugang zu diesem versprengt. 


Man kann aus Migranten mehr machen als die Rolle, die man ihnen perfiderweise auf den Leib sozialisiert. Mit aufrichtigem Unterricht zu guter Sprache, die es Migranten ermöglicht in höhere gesellschaftliche Schichten zu steigen, schafft man einen Zugang zu einander und damit kommt man weg von Stereotypen. Sprachliche Hoheit als Mittel der Beherrschung ist widerlich und gehört in den Bereich von Kolonialismus. Das Reinhalten der deutschen Verwaltung durch das Erhalten von sprachlichen Hürden ist sekundärer Rassismus. Würden Migranten genau so gut sprechen wie Deutsche ohne das unsichtbare Ghetto der narrativen Parallelgesellschaft, müssten die Deutschen eine zweisprachig hochkarätige Konkurrenz fürchten und diese halten sich die Deutschen von der Pelle indem sie Migranten klein halten und in dieser Position dann für niedrige Arbeiten zurichten. 

Die Kinder haben einen Anspruch aus sich als Mensch heraus auf gute Sprache und einen umfassenden Zugang. 

Und hier schließt sich etwas an den historischen Antisemitismus an und ich komme noch einmal auf das Jiddische zu sprechen: 


Wenn man Menschen keine Rolle in der eigenen Gesellschaft geben will und jede tatsächliche Partizipation untergräbt, schafft man sich parallele Gefäße innerhalb der Gesellschaft. Und so wie das Jiddisch eine Identität wurde, - züchtete die Exklusion ein Merkmal: Die Sprache als Ghetto - Grenze in der unausdrücklich getrennten Apartheidgesellschaft. 

Jüdische Kinder aus armen Familien hatten es mit dem Jiddisch in Deutschland ähnlich unmöglich, wie türkische Kinder mit dem "Batschaken - Deutsch". Und sowenig der Kaiser ein Interesse hatte, die ihm verhassten Juden zu integrieren, sowenig gibt es irgendeine aufrichtige Bemühung um die Sprachkompetenzen von Migranten in Deutschland heute: Der sekundäre Rassismus ist jene Form von Apartheid, die einen Umstand, der nur mittelbar wirkt zu unterhalten um eine Grenze innerhalb der Gesellschaft zu bewirken. 

Die Konkorporation von Migranten mit hoher Sprachbildung, also der Zwang in die deutsche Nomenklatur mit dem Verzicht auf Identität ist die zweite Form von sekundärem Rassismus: 

Ein Auslos des Dazugehörens um den Preis des Verrates an sich selbst: "Erschieße Deine Wurzeln und werde wie wir, mit alten Wurzeln gibt es keine teutsche Ehre auf Neue". 

Es wurde offenbar von einem deutschen Saufbold als Hochverrat empfunden, kurdischen Kindern das Rüstzeug zu geben mehr zu sein als die Rolle "Migrant". 


Integration ist kein adiabatisches Sein, es ist eine schattierte Implikation der Identität des jeweils anderen: Es gibt keine deutsche Deutungshoheit im Bereich des Unmenschlichen, es gibt nicht nur keine Legitimation hierzu, es ist eine Lüge zu behaupten, daß auch nur irgendetwas der Räson tauglich wäre eine Hoheit zu entfalten über auch nur irgendetwas vom Menschlichen eine Erklärung zu formulieren, über die Qualität von Identität. 















Montag, 25. Juli 2022

Geschichtliche Vergleiche

 Um es gleich zu sagen: Vergleiche sind Unfug, vergleichende Betrachtungen sind aufdringlich. 

Die Frage ist doch die: Welche Kultur kann aus ihrer Haut ? Können die Deutschen als Allzeit - Modell von Grauen ohne Vorstellbarkeit an mehr gemessen werden als an dieser Pyramide ? 

Wenn also einer eine Pyramide aus Leichen errichtet, an was mißt man ihn in jeder Handlung ?

Eine Knochenanstalt wird keine Umarmungsstätte. Und wo Lieblosigkeit vorherrscht und Sachlichkeit waltet ist immer noch etwas von diesem Umstande im Raum, der die Geschichte erklärt, auch wenn man sie in der Gestalt der Größe von Grauen ohnehin nicht begreift, oder doch ?

Ein Prinzip kann ja auf vielen Objekten wirken, es muß der Schraubenschlüssel nicht deshalb - kein Schraubenschlüssel sein, nur weil er jetzt einen Panzer und dann einen Kinderwagen gangbar hält. 

Preußen wird nicht zur Liebesoase weil man meint daß es so sei: Raider heißt jetzt Twix. 

Allein die unausgesprochene Kopplung von Begriffen und Sekundärbegriffen besorgt das Verhängnis: Wenn man sozial ist, es auf die Gemeinschaft abheben läßt, - in einer Prämisse also sozialistisch wird und damit einen Staat als Nation, eben national in Begriffe von Gemeinschaft kleidet. 

Eine Ideologie von nationalem Gemeinschaftsidealismus muß ja nicht ausdrücklich werden, es reicht doch die Kopplung von Begriffen vollständig aus um unausdrücklich "den Zweck, den sich die Theorie erkoren hat, - besser zu erreichen". 

Man muß blind sein, die Kopplung nicht zu sehen, man muß verschlagen sein, die Kopplung in Abrede zu stellen. 

Denn alles kann sich aus der Kopplung nicht - ausdrücklich verbundener Begriffe heraus erstellen, als schwimmendem Zustand, den man nicht bemerkt und feststellen kann, sowie er sich immer in der Frage entzieht, was explizit erwirkt wird. Greift man nach dem Begriff entschwindet er und sucht sich die Kopplung auf ein Neues. 

Auf diese Weise kann man jede Diktatur errichten, als nur sekundäre Wirkung ansonsten unbegreiflicher Elemente, die sich der Anklage durch Bezugslosigkeit als Einzelerscheinung entziehen. 

Das letzte Jahrhundert kannte die ausdrücklichen Diktaturen, das nun schon angeschnittene Jahrhundert könnte eine Zeit der konkludenten Despotie werden, die so aufschwimmt, daß sich alles entzieht wie es schwimmt und jeder Stamm sich so zu einem Floß an den anderen schließt, alles unter diesem Unverband zu ertränken. 

Wer wissen will, was ein - unausdrücklicher Faschismus ist, der muß sich lose Stämme im Wasser länger ansehen, wie sie alles ertränken können und sich immer sachte zu einander fügen. 

Und dieser Mechanismus kann jede Konvention sein, die so unausdrücklich sein muß, wie der Umstand des bloßen Aufschwimmens ein sehr stummer ist. 

Der Ausdruck ist die Schnürung, auf diese kann man verzichten, wenn nur der Zustand der Geschlossenheit ausreicht um das Ziel von Stärke durch Zusammenschluß wirklich - erscheinen zu lassen. 

Damit ist unecht jeder Vergleich, aber echt die Summe aller wirkenden Objekte, in ihrer Erscheinung und Interaktion in ihrer Wirkung und dem, was sich in der Kausalität aus dem integralen Zustand alles ergeben muß, wie ein Zwang aus den Faktoren. 





Abstractum - Concretum - Schwachsinn

 Wenn das Abstractum das Concretum übersteigt ist die Situation kritisch. 

Wenn das Abstractum gehandelt wird als sei es das Concretum, hingegen dieses nur narrativ - für gegebenn gehalten wird, kraft des Wortes in der Natur nicht Factum zu sein, dann ist der Zustand als vollendeter Schwachsinn zu bezeichnen. 


Willkommen in der Welt: Die Mehrheit ist verrückt im Glauben das was, was nach den Worten - virtuell für eine Tatsache - gehalten wird, - ohne die Tatsache selber vorführen zu können, sintemalen man sie nur in den Worten vorhält, nicht aber in irgend einem beschreibbaren Umstand. 


Der Staat, der solches tut ist am Ende und wenn er in der besten Blühte seiner Macht auch stehen mag. Die Kraft mag täuschen: Wenn der organisierte Irrsinn einen Staat ausbildet, dann mag die Organisation auch perfekt erscheinen, allein Anlaß - Grund und die historische Legitimation bringen die Entwertung dieser bloß behaupteten Größe mit sich. 

Wenn der Staat aufhört eine Konstitution zu sein und nur noch ein Gebilde aus Ermächtigung darstellt, eine Organisation des status quo mit den Mitteln exekutiver Macht, dann hat der konstitutionelle Staat sein Ende gefunden in der exekutiven Wirkung der nur noch schlichten Verordnungsermächtigung. Die Verordnungsstaatlichkeit bringt die Verfassungsstaatlichkeit zu Fall. 


Die Deutschen und der halb - ewige Schatten des Ersten Weltkrieges.

Die Krise ist ein deutsches Identitätsmerkmal und eine geschichtliche Konstante. Hintergrund ist unschwer zu erahnen die Folge aus dem Jahr ...