Freitag, 30. Oktober 2020

Wissenschenschaft und Mensch

Was ist Wissenschaft: 

Wenn man im Keller etwas neues vollbringt, aus sich, der Sache und einem Herz daß in ihr und aus ihr blüht. 

Dazu braucht man wie der Faust erst einmal einen brauchbaren Keller. Der ist für den brotlosen Wissenschaftler wegen der Mietpreise unerschwinglich. 

Ein Wissenschaftlicher ist ein Ich und kein Wir und die Einsamkeit der Person macht die Gesellschaft der Gedanken, merkt Euch das !

Dann sitzt man vor einer Schaltung und rätselt und rätselt, oder man sitzt von einem Layout und brütet und brütet und das ist so, wie bei der Liebe, man sitzt neben ihr, man liebt ihre Augen, ihr Lachen, ihr Wesen zu vorderst und über alles und irgendwann küsst man sich und irgendwann geschehen die Wunder im Dunklen der Intimität, vorausgesetzt man kann lieben und nicht nur Porno. 

So ist das mit der Wissenschaft, sie ist intim und sie ist ein Ich des Verzweifelten und Strebenden und Feurigen und seine Angebetete, die Kognition dessen was ihn innerlich aus unergründlichen Gestaden antreibt. 

Gibt es so etwas noch ?

Die Wissenschaft ist tot !

Ich habe seit Jahren kein Liebespaar mehr gesehen, das sich an der Hand nimmt und Sie ihre Tasche baumeln läßt und tänzelt und er seine Arme um die ihre Schulter legt, vielleicht noch ein Tuch über selbige tut um die Dame zu wärmen. Heute hocken die Fickenden neben einander und werfen sich Schlagwörter und Phrasen um die Ohren. 

Und was im Sozialleben ausgestorben, ist in der Wissenschaft nicht auf magische Weise dann doch vorhanden. Das eine ist, wo das andere gelebt wird und wo das eine nicht gelebt wird, da ist auch nicht das andere dann doch. Gleiches löst sich in gleichem. 

Europa hat sich überlebt, es hat sich mehrfach zerstört - die Deutschen waren die Täter dieser Vernichtung, - und so sich die Vernichtung gegen den Menschen richtete (die Gehirne auf dem Schlachtfelde verrotten zu lassen - für den Staat) richtete sich diese gegen die Kultur als ganzes. 

Wenn China nun die Herrschaft in der Welt anstrebt, ist das kein Umstand oder kein Verhängnis, es ist die logische Besetzung einer Bresche. Wenn Europa meint mit Migration das Mittelalter reinkarnieren zu müssen, dann wird China eine homogene Antwort liefern, weil die Leute in China neugierig sind, weil sie hoch kommen wollen, weil sie etwas für sich aus der Geschichte tausender Niederlagen mitgenommen haben, einen Drang zu überleben. 

China hat noch einen unschlagbaren Vorteil: Es hat kein Christentum, keine Todes - Erlösungs - Logik, der die Selbstvernichtung als Bedingung voransteht. Man muß im Reich der Mitte braucht keine Passion und keine Traurigkeit um leben zu können, es braucht weder Hexe noch Teufel, schlicht. es kann, wenn es will wie es verlangt. 

Der Drang ist in Europa gestorben, er liegt auf dem Altar einer Moral aus nur noch philosophischen Impulslogiken, die keinerlei Strategie beinhalten weniger noch eine Form von Hingabe an auch nur irgend eine tiefere Sache als wie es um die Geltung ausschließlich getan wird. 

Als ein Wernher v. Braun die Sklaverei für sein Streben akzeptierte hat er sein Fach nicht verraten, aber seine Lieblosigkeit offenbart. Gut, er hat die Saturn V ermöglicht und war brillant in seinem Können, aber lieben kann man seine Schöpfungen nicht unbedingt, sie sind - wie die Person auch - kalt. 

Ich gehe historisch einmal davon aus, daß sich der deutsche Kulturraum 1933 bis 1945 selbst zersetzt hat und Bedingungen geschaffen wurden, die allen Erfolgen zum Trotz diese Kultur nachhaltig auflösen werden. Eine Welle, die schäumend bricht wird nicht wieder zu einem sauberen Sinus. 

Niemand kann behaupten, daß nur Troja, Karthago oder das römische Reich untergehen konnten, Untergänge sind eine geschichtliche Normalität. 





Montag, 26. Oktober 2020

Das Dotcom - Unternehmen ist passé und der Burger - Laden um die Ecke macht das Rennen.

 

Wenn es um eine superkritische Krisenanordnung geht, dann ist meistens ein Objekt am Markt am Ende seiner Innovationskraft angekommen:

Der Computer.

Um es mal auf das Wesen der Elektronik zu bringen, so kann sie eines: die Sprache ersetzen und sie kann Kommunikation auf binäre Weise leisten.

D.h. sie kann:

  • Daten transferieren
  • Daten verarbeiten
  • Daten speichern

 

Facebook ist nichts anderes als eine Plattform, die Daten speichert und einen Chat möglich macht. Twitter ist auch nur ein Kurztextspeicher, Youtube ist ein Datenspeicher für Medien.

Mehr als speichern, prozessieren und transferieren wird der Computer nie können.

Der Rest sind an den Rechenkomplex angelagerte - Gefühle - und Bedürfnisse als Mehrwert aus den drei Möglichkeiten des Mikrochip - Zeitalters.

Der Höhenflug des Mikrochip fand in den 80er Jahren statt, seine Möglichkeiten wurden mit Windows 98 auf ein Eingabeformat gebracht, was sich seither nicht mehr geändert hat und kaum auch ändern wird, wenn man keine Sensoren fürs Gedankenlesen erfindet.

Das Modell - "Geld mit dem PC - Gefühl" hat seinen Zenit längst überschritten, auch wenn man mit Programmen immer noch Märkte erstürmen kann. Aber der Impulswert des Mikrochip, wie er in den 80er und 90er Jahren die Menschen beflügelte und Möglichkeiten eröffnete ist Vergangenheit.

Es kommt nur noch eine Wiederverwertung von "Chat" und "Data" nach der anderen, die Formate werden nur noch umgelablet, damit verblödete Teenies sie nutzen und man damit Werbung schalten kann.

Den Mensch für den Computer zu nutzen seinen abstrakten Mehrwert mit sinnlosen Informationen zu generieren ist in gewissem Maß die Perversion, daß nicht mehr der Chip die Möglichkeit für den Menschen erweitert, sondern der Mensch die Möglichkeit des Chips rechtfertigen soll.

Der Tod der Dotcom - Branche war schon das erste Zeichen, daß das Format PC seine Möglichkeiten eigentlich ausgespielt hat und es höchstens eine Inflation der formulierten Möglichkeiten gibt, die aber immer wieder auf diese drei Eigenschaften beschränkt bleiben müssen:

 

  • Daten transferieren
  • Daten verarbeiten
  • Daten speichern

 

Software in der Nachfragekrise…. ???

 

Cloud - Services ? Dateninseln, Datenblasen, Datenfötus, Daten Daten Daten von einer Festplatte in eine andere pumpen, Server vereinzeln, vernetzen, einbetten, auslagern, etc.

Es geht nur darum Daten in 1 und 0 von einem HDD in einen anderen Speicher zu legen.

Man verdient das Geld nur noch damit für die Speicher immer neue Namen zu erfinden. Das ist keine Innovation. Es ist immer ein HDD am Ende oder ein SSD und dazwischen werkelt ein Heer von Transistoren - mehr wird das nicht !

Man hat über Jahre im IT - Geschäft das Geld dadurch generiert, daß man über das Maß des Nützlichen einen Überbau an Sinngehalt errichtet hat, einen virtuellen Markt an  - mit Worten verbundenen Gefühlen zu:

  • Daten transferieren
  • Daten verarbeiten
  • Daten speichern

 

Es wird auch jetzt nicht mehr…..

Wenn der Überbau aus Gefühlen zu Worten zusammenbricht, dann bricht der Markt dazu zusammen und Dotcom verliert seinen Stellenwert über das Nützliche hinaus.

SAP ist wohl ein Musterbeispiel, wie man anfangen kann sich selber mit Laber - Produkten aus der Nachfrage zu katapultieren, wenn man es schafft an einem Tag so ungefähr 1/5 seines Börsenwertes zu verlieren, dann ist man weder systemrelevant noch hat man ein nützliches Angebot über das Maß des gefühlt - gebrauchten hinaus.

Wenn der Kunde ein Produkt für seine Firma nicht braucht, sondern eine "Lösung angeboten bekommt" für die das Problem erst noch geliefert werden muß, dann mag das einen Verbalmarkt stimulieren und diesem auch geldträchtig nützen, aber eine krisenfeste Substanz ist das nicht.

Statt eine einfache Firmensoftware zu bieten, die auch der kleinen Frau mit dem Blumenladen das Leben einfacher macht, führt man autistische Supersprachen ein und Begriffe, die sich wie Sektgläser nur noch in elitären Kreisen herumreichen lassen.

 

Das Angebot soll eine Nachfrage induzieren, es soll durch eine Werbung und tolle Worte eine Nachfrage aus dem Nichts hervorrufen. Das funktioniert auch ganz gut, aber im Letzten sind das alles Strohfeuer. Die Substanz der 80er und 90er mit einer Realnachfrage nach  nützlicher Betriebssoftware bildet die fesche Cloud nicht.

Lizenzen und umständliche Produktpyramiden an Systemen und Möglichkeiten, die sich nur noch selbst feiern sind weder für Hans Schotterbacher mit seinem Metallbau - Unternehmen interessant und auch nicht für die Apotheke von nebenan.

Die Betriebe verkochen mittlerweile mehr Zeit sich mit "neuen Systemen" abzuplagen, als daß diese einen realen Zeit - Mehrwert liefern würden.

Ich will gar nicht hochrechnen, was SAP und Microsoft alleine durch unausgegorene Ideen und implementierte Probleme einen jährlichen Verlust an produktiven Arbeitsstunden verursachen, weil man sich nur noch mit einem verbalisierten Produkt herumschlägt, dessen Wirkung hauptsächlich darin besteht, daß der Nutzer dem narzißtischen Selbstzweck des Produktes dient und weniger dieses dem Nutzer und schon gar nicht in dessen ureigenem Interessensfeld. Der Nutzer kauft ja nicht mehr ein Produkt, daß ihm für seinen Betrieb nützt, sondern eines, daß den Umsatz des Herstellers bei einem überschaubaren Leistungsinhalt sichern soll.

Die Aspekte haben sich längst in ihr schädliches Gegenteil umgewandelt.

 

Die Gesetze der Kybernetik wollen es, daß der totale Nutzen einer unendlichen Verknüfpung der Informationen mit absoluter Gewissheit der absoluten und vollendeten Nutzlosigkeit zustreben müsste, weil die totale Vernetzung nur eines beließ: einen nicht mehr diskriminierten Zustand.

Der Vorteil neuer Produkte muß heute "erklärt" werden, die Innovation ist auf ein Narrativ und seine Adressierbarkeit angewiesen, weil sie nicht mehr substantiell ist.

Das Format des Chips ist langfristig ausgelutscht, spätestens dann, wenn die Miniaturisierung ihre physikalischen Grenzen erreicht haben wird, denn das Wunder wird ausbleiben und wenn man einen Computer in der Größe eines Zuckerwürfels bauen wird, wird es bei den Elementen bleiben:

  • Daten transferieren
  • Daten verarbeiten
  • Daten speichern

Den Sinn des Lebens wird der Computer nicht spenden oder offenbaren und Glück stiftet er auch nicht, denn nach Tinder kommt Knutschen und das macht nicht der Chip, sondern der Nutzer.

Die Menschen stabilisieren ihre Gefühle mit IT - Produkten. Wenn jene diese genannte Aufgabe subjektiv nicht mehr erfüllen können, dann wird die Nachfrage nach Clouds und anderen Wolkenschlössern schnell einbrechen.

So hoch die Werte mit IT flogen, so tief können sie stürzen. Es kann noch einmal noch höher steigen, es mach sich ein Babel in den Lüften errichten aus einer Eins und einer Null: Je hochgestochener das Narrativ, je fragiler der Nutzen hinter den Selbstzweck tritt um so höher ist das Risiko, daß diese Blase irgendwann einmal psychologisch kollabiert.

Auf die Frage des täglichen Brotes gebracht wird man sehen, wie anfällig die IT - Werte tatsächlich sind und wie schnell die Nachfrage nach Wolkenschlössern einbrechen kann.

Der Markt der alten Zukunftstechnologie ist derjenige der aus der Sicht der Gegenwart in der Vergangenheit erfüllt sein muß um die Gefühle der Machbarkeit zu tragen.

Wenn dieses Gefühl der Machbarkeit einer Sättigung zueilt, dann stürzt der Markt für Software und IT - Dienste in sich zusammen. Wenn die Leute ihr Leben zusammenhalten müssen, dann kaufen sie keine Software, wenn Unternehmen insolvent gehen, dann braucht man keine "Lösungen für Ihr Unternehmen". Notfalls tun es Lochkarten und Papier, wenn man dadurch Linzenzgebühren sparen kann um den kleinen Laden zu retten.

Die IT - Branche kann so schnell fallen, wie sie gestiegen ist.

Den Nachfrageeinbruch als Trigger für den teilweisen Zusammenbruch überflüssiger IT - Beschickung, das sollte man nebenbei mal im Auge behalten.

Die IT - Unternehmen sollen sich auf nützliche smarte Gadgets konzentrieren und nicht auf verbalisierten Schrott für den man fast eine Mitgliedschaft in einer Sekte benötigt und ein Teaching, um schon auch nur der autistoiden Parallelsprache folgen zu können, aus der der Nutzen und der Mehrwert des Produktes entgehen soll.

Das ist wie Kinder, die einen Lehmklumpen formen und sagen:

"Das ist walliwollidudido.de"

Das Kind kriegt Hunger, es schmeißt den Lehmklumpen weg und rennt zu Mama und singt:

"Stell Dir mal vor, da ist ein Platz du weißt schon wo, da schenkt man dir ein Lächeln und so…"

Das Dotcom - Unternehmen ist passé und der Burger - Laden um die Ecke macht das Rennen.





Sonntag, 25. Oktober 2020

Zulieferer Insolvenz

Alle quatschen - was anderes ist das nicht als Gelaber und Selbstbeweihräucherung - über ihren Schnupfen mit gekreischtem Armageddon - Potential, doch mal eine Frage in den Raum geworfen: 

Wie lange können eigentlich die großen Autofirmen überleben, wenn ihnen die Wurzelenden der Zulieferer abhanden kommen ?

Wann kommt die Rückwelle von der Insolvenz in die Möglichkeit überhaupt in diesem Status den Markt bestücken zu können, wenn einem das gewissen Pumpenteil X fehlt ?

Wann kommt es zu den ersten Produktionsausfällen aufgrund von Materialmangel ?

Wann kommt es bei Rohstoffen zum Lieferstop an Unternehmen, die nicht mehr kreditwürdig sind ? 

Der Tanzsaal ist mal mit Gästen voll, lassen wir ihnen Zeit sich zum Dinner zu versammeln. 


Der zweite Lockdown

Vorweg: Ich sitze da, wie ein lausiger Spieler beim Pferderennen und fiebere einem zweiten Lockdown, als Voll - oder Light - Version entgegen. 

Wenn man etwas macht, also Katastrophe spielt, dann soll man es richtig machen, vor allem - konsequent. 

Wenn man selber eine höhere Effektivität als britische Bomben erreichen wollte, warum soll man das auf halber Strecke jetzt anders halten ? Ein Programm für die Wirtschaft hat ohnehin keiner Taget2 explodiert auf Anleihenbasis ohnehin, also, warum nicht, warum nicht - nachdem die Dachstühle abgedeckt wurden auch noch Phosphor schmeißen ? 

Die Corona Politik wird in Zahlen - nicht in Leichen - einen Wirtschaftsschaden hinterlassen, der ohnehin über dem liegt, was man mit zwei konventionellen Atombomben hätte anrichten können. Da kann man jetzt auch noch den Deckel drauf machen und die Welt wird Bartertown, zumindest einmal für die Zeit der Rezession, der Verarmung, der Verelendung und bis zum nächsten handfesten Krieg. 

Die Wirtschafsimpulse fehlen ja nicht bei Mama und Papa in der Politik oder in "der Wirtschaft", - sondern bei all den Figuranten, die selber keine Ideen haben und mit China nicht schritthalten können. 

Ich sehe ja keinen Deutschen, der sich die Maske vom Gesicht reißt, auf mich zueilt und mit einem utopischen Lachen mir umrissten - gänzlich unutopisch erzählt, er hätte eine geniale Business - Idee. 

Es hat keiner mehr eine Idee, das ist das Kernproblem der westlichen Wirtschaft. China hat dem Westen seine Idee abgeschaut und konsequent weiter entwickelt. Ich sehe - außer bei Tesla - keine Innovation in der Fläche. 

Bei soviel Ideenlosigkeit und Dummheit und Einfalt und Unterwurf, kommt es da im Ergebnis noch drauf an, ob man sich nun noch mit der Hypochondrie den Rest gibt ? 

Wenn es den zweiten Weltkrieg brauchte um Innovation zu triggern, vielleicht braucht es heute einen totalen Untergang V. 2.0 um erneut Innovation zu stimulieren, um endlich die alten angebrannten fettigen Strukturen abschütteln zu können. Der Verbrennungsmotor als Erbe der Dampfmaschine gehört definitiv zu den überalterten Technologien, wenn auch der Dieselantrieb es zu einer hohen Perfektion bringt und noch langen nicht ersetzbar sein wird, gleiches gilt bis auf sehr lange Zeit für alle Formen von Gasturbinen, für die auch kein wirkliches Ersatzkonzept erkennbar ist. 

Wenn 1925 keiner daran hätte glauben können, daß ein Objekt von Menschenhang den Weltraum erreicht, so war es 20 Jahre später passiert. 

Die totale Krise ist auch ein Katalysator für die Spinner und misfits mit den komischen Ideen. Auf den Trümmern der kleinbürgerlichen Besitzeinfalt blühen nun einmal schräge Weltbilder und geniale Erfinder. "Parkpalzordnung, Putzplan und wer stellt den gelben Sack raus", was soll das sein, eine Welt zwischen dem Ziehen der Kontoauszüge und dem Besuch im Baustoff - Center ? Da sollen innovative Impulse rauskommen bei, bei festen Produktkatalogen und der Produktpflege, dem Ausruhen auf den Lorbeeren einer Entwicklung, deren Grundlage seit 50 Jahren mehr oder minder stagniert ? 

China wird boomen, die USA werden sich schälen und Deutschland wird abfucken. Deutschland hat eine Jugend, die bringt eine Werher von Brauns mehr hervor, Nerds und Leute mit narzistischen Problemen, aber diese Hinterhof - Chemiker oder substantielle Wissensträger, das ist schon seit 30 Jahren nicht mehr wirklich eine Eigenschaft, die man dem deutschen Nachwuchs etwa beimessen könnte. 
Deutschland hat keine brillante Technologie, auf die man jetzt so unbedingt scharf sein müsste, von einigen Restdiamanten einmal abgesehen. Die deutschen Firmen kochen auch nur mit asiatischen Mikrochips. 

Und da ist ein Lockdown für dieses Altersheims für pflegebedürfige Ewig - Gestrigen - Technologie sicher eine Reizzustand aus dem man heraus sich entwickelt oder im Rennen ausscheidet. 

Schon die Verheißung, es gäbe eine Welt jenseits der Parkscheibe und jenseits des pöbelnden deutschen Opas mit dem SUV und seiner sichtbaren Überforderung für sich, seine Komplexe, seine Kompensation und größere Gefährte, schon diese Aussicht ist einen Lockdown wert. 





Samstag, 24. Oktober 2020

Und ewig lockt das Klopapier oder der Aphorismus über das Ende der Welt.

Bei den einschlägigen Discountern ist wieder ein vermehrter Umsatz an Klopapier zu verzeichnen. 

Und hier liegt der Vorzug des Lockdown auf der Hand: Die, die gehirngewaschen genug sind bleiben zuhause und scheißen sich die Tapeten voll - und der Rest der Menschheit hat mal vor diesen Zombies mit dem Unterwurf mal für einige Zeit seine Ruhe. 

Was geht mir denn eigentlich auf den Keks, der Lockdown, die Masken oder die Leute, die wie vergiftete Affen Anfälle schieben ? 

Eine Maske nervt, sie schränkt mich aber nicht weiter ein als ein Fahrradhelm auch. Ich brauche etwas zum Leben, also zu Essen und zu trinken, dafür kann man Korridore aus Konzessionen definieren. 

ABER dieses Sediment menschlicher Niedrigkeit das hochkommt, der Nebeneffekt einer Offenbarung also, das ist doch das Element an dieser "Krise", das mich auf die Palme bringt. Der Denunziant und dieser Ausbund bekittelschürzter seelischer Hässlichkeit, das sind Stressfaktoren, - weder die Maske noch Merkel, noch irgendetwas jenseits der Situation, in denen der banale Mensch die Rolle aller spielt und sich alles nur wiederfindet in dieser einen Begebenheit in der ein kleinbürgerliches A.... seine Macht erweitert um sich nur einmal von seiner Mutter im Geiste emanzipiert zu haben. 

Die Maßnahmen sind halb so stressig wie das, was sie bei den Leuten an Psychosen triggern. 

Statt es auf die unfassbare Formulierung zu bringen, daß es die Masse ist, die alles wieder einmal unerträglich ausführt (Coronas willige Helfer) stellt man eine unwahre Behauptung auf und verkehrt Anlaß und Ursache um zu einer Erklärung zu kommen, die fassbarer aber falsch ist. 

Nicht "die Herrschenden" und nicht "die Maßnahmen" machen die konkrete Anordnung, sondern der banale lebensendunzufriedene Opa, der auf einmal vor der Kasse seine Strafmacht entdeckt und für drei Sekunden Adolf Hitler spielen darf. 


Beispiel: 

Einer entläßt aus einem Eimer 10 000 Fliegen oder 100 000 Kakerlaken oder beide Mengen. 

Über wen regt man sich auf ? 

Genau, über den Idioten, der 110 000 Insekten freigesetzt hat. 

Warum tut man das ? 

Weil man ohnmächtig ist, 10 000 Fliegen und 100 000 Kakerlaken wieder einzufangen. Man schlägt denjenigen armen Teufel, der nur den Deckel hob, aber man offenbart damit nur die eigene Hilflosigkeit gegen ein dummes Heer aus Fliegen und Kakerlaken. 

Worüber regt man sich auf ?

Die eigene Hilflosigkeit vor der banalen Handlung, daß einer einen Deckel hob um man nun die massenhaft agierenden, gleichgeschalteten Individuen nun nicht mehr beherrschen kann ! 

(Wenn Individuen einzeln handeln aber identisch agieren, dann hat man ein echtes Problem !!!) 

Zentrum der Wut gegen den Zustand ist immer die eigene Ohnmacht vor jeder Form massenhafter Erscheinung. 

Wem tue ich Unrecht ? Dem armen Teufel, der nur den Deckel hob und nur dies tun mußte um meine Einsicht vor die Erfahrung der Ohnmacht zu stellen. 

Nun gesellt sich der Scheiternde zu dem Idioten, der aus einem Eimer 10 000 Fliegen und 100 000 Kakerlaken entließ. Und am Schluß haben beide ein und das gleiche Problem. 

Ihr erratet es sicher: 

10 000 Fliegen 

und 

100 000 Kakerlaken. 


Die Tierchen fangen an das Buffet ungenießbar zu machen, den Lüfter im PC machen sie kaputt und der Idiot mit dem Eimer rutschte eines Tages auf einem Trupp seiner Entlassenschaft aus und starb eines qualvollen Todes, der Weise, der scheiterte wurde phlegmatisch, das Drama erfährt seinen Höhepunkt. 

Nachdem der Weise und der Idiot von den Fliegen und Kakerlaken zu Kinderstuben umfunktioniert wurden entstand ein fülliges Leben solange, bis der Weise und der Idiot aufgezehrt waren. 

Dann starben die Fliege und als diese selbst verzehrt waren auch die Kakerlaken, diese fraßen ihre Kinder und am Ende blieb nur noch ?!: 

Ein einsamer Eimer, dem auf ewig der Deckel fehlen wird. 


Das ist wahrlich bitter ! 


Nachwort: 

Auf die Idee mit dem Eimer kam ich aufgrund des Nachrufs von Herbert Feuerstein über sich selbst. Es ging darin u.a. um die Befreiung von Fliegen, die von Godehard Wolpers im Rahmen der Sendung "Schmidteinander" beschafft worden waren.









Freitag, 23. Oktober 2020

Dauerpandemie

 Der PCR - Test geht auch auf Trümmer und Assimilationen aus der Reihe der Corona - Viren ? 

Der PCR - Test ist nicht spezifisch ?

Gut, dann kann man mit ihm die nächsten 1000 Jahre jedes mutierte Corona - Virus oder Trümmer davon nachweisen, was überhaupt nichts mit dem Stamm aus Wuhan zu tun hat. 

So einen Joker muß man mal erfinden. 

Natürlich steigen auch die Zahlen wieder an: Wenn ein nur geringfügig mutierter neuer Stamm im Umlauf ist, oder in Umlauf kommt, dann geht das ganze Tatütata von vorne los. 

Das kann man noch Jahre durchhalten wenn man will, und etwas am Test tuned um ihn "besser" zu machen. Man muß den Test nur auf die Vervielfältigung eines Teils der typischen gleichen Gattungsgene trimmen und wird auch noch in 100 Jahren einen Treffer landen. 



Die Logik und die Person

Ich mache die Welt nicht besser, die Logik über eine Sache tut es, aber ich mache die Welt besser, wenn ich die Logik mit einer positiven Regung meines Herzens in die Welt trage. 

Am Ende steht doch die Möglichkeit frei von einer negativen Konvention zu sein, frei von der Theorie der Herrschaft um der Person willen, die herrscht. 

Und schon ist es ein Ideal ? Wenn ich mir um die Möglichkeit im Klaren bin, dann ist es eine Idee, aber kein Ideal, ich gebe mir ein Maß von Mühe, aber bin nicht fanatisch, ich tue es für mich, für mein Gefühl, für meine Seele und ich will, daß es nur um so besser wird, damit ich es unter vielen Umständen des Besseren besser habe, als in dem Umstand, der auf mir lastet und den ich bessern will - zu einem Maß, daß im Mindestmaß "gut" im Sinn ist, daß ich lebe. 

Das ist das Streben nach dem Paradies ? Nein, denn das ist kraft der Schöpfung nicht die Bedingung von Erkenntnis. Also nage ich an der Erkenntnis und lebe in einem Wunsch ? Nein, denn ich wünsche nicht die Wirklichkeit sondern den Weg, der sich in der Mühe erschließt, die aber am Wegesrand die Blumen des Paradieses wachsen läßt. 

Damit verlange ich weder das Hohe, noch das Große, aber ich verlange, daß sich das Leben vor die Existenz stellen kann, damit man genau diesen Blick nehmen kann, der einen über das Jämmerliche der Existenz für einen Lichtstrahl erhebt. 

Das gängigste Mißverständnis zwischen Ideal und Hoffnung ist doch, daß das Ideal sein will um seines Wortes willen, die Hoffnung sich aber auf ein Erleben richtet, auf eine Weiterung dessen, was die Seele leben kann. 

Es geht im Letzen nur um die eine Freiheit, die sich nicht kategorisch und nicht interaktiv ergibt, die aber eine Interaktion voraussetzt, damit man hinter allen Kategorien etwas über das Maß der bloßen Frage nach der Existenz komme. 

Es geht dabei nur um die Seele und das Glück, um Momente und ihren Wert wie eine Aura, die sich aber nicht zentriert sondern erweitert. 

Das wahre Leben fragt nicht danach, was "wahr" ist und "das Leben". 

Wenn ich aus dem Wasser auftauche und ich sehe die Blätter einer Pappel und ich bin frei von Gedanken, also auch frei von Kategorie, dann ist diese Entfesselung im Moment zwar wiederum eine Kategorie, hat aber mit dieser nichts zu tun. 

"Mir geht es gut" - ist als wortloses Gefühl eine Wahrheit- freilich ist das ein Moment in dem ich die Kategorie "Gut" verwende, aber sie ist für mich irrelevant, weil es so ist, wie es ist ungeachtet der narrativen Fassung eines Zustandes, der gerade nicht nach einem narrativen Ausdruck verlangt. 

Auch das gestillte Verlangen nach den Worten ist ein kategorischer Zustand, der ohne die Bewertung auskommt und als "Glück" sinnloserweise und - zweckfrei aufgeht. 

Wenn etwas ist, dann ist es zum Sein bestimmt in dem Teil, der das Leben umfasst. In diesem gibt es eine Logik, die keine sein muß und das was unbeschreiblich sich nur fühlen läßt macht die Umfassung aus, auf die sich alles beläuft. 

Es ist nicht mehr hinter der Logik, als dieses Ziel der Auflösung ihrer Begrifflichkeit. 


Windkraftanlagen als Wirbelstrombremse für Luftmassen.

 Verteilung der Windkraftanlagen in Europa.    Der Wind wird verbremst.  Es kommen keine adiabatischen Luftmassen mehr an.  Adiabatische Luf...