Donnerstag, 19. September 2024

Montag, 16. September 2024

Propaganda als Offenbarung des Ichs.

 Man kann, insbesondere in Bezug auf die Deutschen eine Regel aufstellen: 


§1

Alles, was die Verfemung anschuldigt ist die Reflexion des tieferen selbst. 


§2

Das Unbewußte kommt in der Formulierung der Propaganda zum tragen. 


§3

Der Sündenbock ist der Träger der Begriffe und der übertragenen Identität gleichermaßen. 


§4

Der Vorgang der Anklage des Ichs im Gegenüber als Objekt ist ein Merkmal milder Schizophrenie. 


Wenn die NS Propaganda den Juden als Schmarotzer bezeichnete als Ungeziefer, so beschrieb sie recht genau das deutsche Wesen: 

Sich an jüdischem Vermögen zu bereichern. 

Als unproduktiver Staat von der Wertschöpfung anderer zu leben.

Zu Plündern, zu morden, morden zu lassen etc. 

Der Beamtenstaat besteht aus unproduktive Organismen (Subökonomie) innerhalb der Gesellschaft, - sie sind wesentlich steril und nicht an der Wertschaffung beteiligt. 

Das Militär ist eine einzige Defizitveranstaltung und so gut wie eine schlechte Verzinsung. 

Die unproduktiven Kräfte müssen sich nähren und das können sie am Ende ihres Zyklus nicht mehr durch das von ihnen gelähmte Steueraufkommen. 


Also taten die Beamten in Deutschland eines: Sie schlachteten die Juden ab, um den Beamtenstaat aus dem Geld der Opfer zu erhalten. Die kultische Verehrung der Arbeit diente letztlich einem schnöden Zweck: Daß sich eine Horde uniformierter Faulpelze und mediokrer Gestalten eine Masche ausdachte auf dem Maß einer einfältigen Dummheit ein Auskommen zu dingen. 

Letztlich war das Dritte Reich eine Beamten - Oligarchie. 

Und wenn die Amtsorgane der staatlichen Super - Partei NSDAP vom "Juden als Parasiten" sprachen, so hatten sie im Sündenbock einen schizophrenen Zugang zu sich selbst. 

Der Parteigänger war eine Zecke, der Beamte, der das jüdische Vermögen einzog war eine, schlicht die ganze militärische Maschinerie, und sei es um die Goldeinlagen aus der Tschechoslowakei gegangen diente nur einem einzigen gigantischen Raubrittertum. 

Das Bürgertum ist das Rückgrat dieser Anordnung: Es verwaltet nur die Nahrung, stellt sie aber nicht her. 

Der wissenschaftliche Hochapparat schafft die technologischen Grundlagen, auch hier herrscht das Nutznießen an diesen geistigen Früchten vor einer Kontribution. 

Der Spießbürger ist des dümmlichen Uniformträgers grauenhafter Vorläufer. Der Kleinkrämer, der Emporkömmling, - schlicht das Klientel, was sich nach Leibeskräften durch die jüdischen Besitztümer saugte. 

Der Blutegel waren die Deutschen selber: Sie sind zum handeln zu einfältig und beim Bier besehen zu arbeiten dann noch zu faul, so daß auch hier "der Jude" die Domäne bekleidet, - und zwar als Zwangsarbeiter. 

Die Doppel- Zecke: Erst am Vermögen bereichern und dann die Arbeit aus den Knochen saugen. 

Mit dem "Weltvergifter" ist der Propaganda ein Durchbruch an Selbstbeschreibung aus den Umständen der Jahre 1914 und 1939 gelungen. Wer hat denn die ganze Welt mit Krieg und Tod vergiftet ? Wer sind denn die "Völkertyrannen" mit Kanonen und Panzern gewesen ? 

"Die Juden" waren und sind für die Deutschen das phantastische Genie, was sie selber gerne wären. Das ist ein einziger galliger Neidkomplex in einfältigen Klischees und Antizipationen. 

Die Deutschen sind eine einzige Veranstaltung aus Minderwertigkeitskomplexen. Und das verhilft ihnen dazu, daß sie ewig nur nutznießen, selber aber aus sich lebensfroh nichts zur Welt beisteuern, was nicht einem negativen Aposteriori zukommt, wohl aber einem fanatischen Apriori, zu meinen etwas zu sein, was sie in Feindbildern zugleich hassen. 


Das Judentum macht bis heute einen gewaltigen Fehler: Es läßt sich in dieser deutschen Psychose inventarisieren und das nach den Regeln des Kranken. Die staatliche Synagoge ist das Lager mit anderen Mitteln. Nicht einmal ein Besitzrecht will der Deutsche den Juden geben, so sehr drängt es ihn nach der Macht über das heimlich Geliebte und gleichzeitig in der Ohnmacht Verhasste.  

Das Judentum heute ist immer noch das Objekt der krankhaften deutschen Gesellschaft, kein Jude wird als Mensch gesehen, sondern als Sühnepuppe, als der neue Sündenbock, der den Deutschen ... gefälligst... in Dank zu vergeben habe, damit sich der Minderwertigkeitskomplex wenigstens den Schuldkomplex abstreifen kann. 

Jede Haltung der Deutschen vor "ihren Juden" ist geprägt von einer abgrundtiefen und eigentlich unbegreiflichen Krankhaftigkeit. Die tobsüchtige Umarmung, die kalte Inventarisierung, die vollkommen gegabelten Wertungen. 

Jetzt ist der schizoide Patient gezwungen sich mit Israel auseinander zu setzen, dem Werk als Folge seiner Tat. Israel ist das Schlimmste, was den Deutschen als Folge des zweiten Weltkrieges passiert ist. Die Juden haben die "Frechheit" besessen sich selber ein Lager gebaut zu haben, was sie als Staat selber unterhalten. 

Was Israel angeht, so kocht der Selbsthass der Deutschen auf ein Maß des "Lieben - Müssens", daß sie an sich selber zu zerplatzen drohen. 

Das kommt der Situation gleich, wie wenn man einen psychopathischen Mörder vor sein Opfer setzt, daß dummerweise überlebte. Der wird sich tausend Strategien überlegen wie er aus dem Messer die Güte schmiedet mit welcher er moralisch stumpf zuschlägt. Er wird Einsicht heucheln und jedes Grinsen und jeder Handschlag bedeutet sein potenziertes Gegenteil. 

Wenn der deutsche Diplomat sagt: "Wir stehen an der Seite Israels", so heißt das "Wir sind seine bittersten Feinde". Und auch das ist deutsch: Sie sagen das eine und meinen das Gegenteil davon.  

Wenn die Deutschen meinten, "die Juden" wären "die Meister im Lügen", so entfällt auch hierauf die Wirklichkeit der Stellvertreter - Erkenntnis über das schizoid ausgelagerte deutsche Wesen dem Menschlichen nach. 

Der Funktionsmensch weiß ja, daß er über sich selbst als Mensch in der Funktion lügt, ein anderer als der Mensch zu sein. Der Funktionär weiß, daß er in der Differenz zu seinem menschlichen Ich krank ist. 

Die objekthafte Anknpfung ist ein fortgeführter funktioneller Mißbrauch in diesem Komplexgebilde des bürgerlichen Soldatentums der bloßen, - genie-freien Funktion für einen Staat, der bald eine Art schizoid ausgelagertes Ersatz - Ich verkörpert und die Identität stiftet, die der Mensch als Gefolgswesen vermisst. 

Die Angst vor der "Erbkrankheit" ist ein ziemlich deutlicher Hinweis, daß der Psychopath des Kontinents die Familie bei sich als Quelle der so empfundenen Krankheit identifiziert. 

Alle Begriffe und Kategorien sind eine schlichte Selbstbeschreibung im gewillkürten Objekt. 

Das Objekt, das eigentlich ersehnte Ich, die Freiheit, hier der Juden aus dem ersten Gebot ist das, was erstrebt wird, und was die Deutschen aus dem Komplex heraus gleichzeitig bekämpfen, aus einem tief empfundenen Unterlegensein - Fühlen in der familiaristischen Gefangenschaft der Ichlosigkeit. 


Die Deutschen ertragen sich selber nicht und sie ermorden eine Minderheit, mit der sie sich die Hoffnung vom Hals zu schaffen trachteten um weder sehnen noch hassen zu müssen, damit das Sterile eine Norm ausbilde ohne den Konflikt des Umstandes des Lebendigen in sich selber weiter herrschen zu lassen.

Das ist das tief Psychopathische an den Deutschen: Daß sie einen Feind in Begriffen erschaffen, mit dem sie sich selber in ihrer Psychose zu - - ver - äußern - - versuchen. 

Die Deutschen ermordeten die Juden, vermeinend selber zu sterben und als "Herrenvolk" (dem Usurpationsbegriff für "das auserwählte Volk") an die Stelle des Judentums treten zu können, um sich endlich nicht wieder minderwertig zu fühlen. 

Die Juden waren für den Psychopathen des Kontinents nur das Objekt, sie hatten überhaupt keine andere Funktion als ein Objekt zu sein. Ein Stellvertreter - Ich, ein Geldlieferant, ein Verfügungsobjekt etc. 

Der Psychopath kennt nur sich selber, er hat keinerlei Bindung und der Tod ist für ihn schmerzfrei, der eigene, und daraus auch derjenige des anderen. 

Der Konsum im Westen und der Sozialismus im Osten waren allenfalls Borsäure im Reaktor. 

Fällt die Borsäure weg, geht der Austausch der Neutronen wieder los, langsam aber stetig. 

Aus einem Haufen dynastischer Psychotiker wird beileibe durch einen Datumswechsel keine Ansammlung sich umarmender Menschen. 

Wer das bestreitet kann sich mit der Geburt des Tilmann Moser beschäftigen, der ganze Bücher über diese Psychopathie, den chronischen Borderline - Zustand verfasst hat. 

Judith Kestenberg ist der zweite hochkarätige Lieferant für Grundlagen. 









Grotrian Steinweg setzt Schimmel an.

 Daß es die Deutschen mehr mit dem Spaten und einem Genitalbart aus Österreich haben ist ja bekannt. 

Daß sie lieber den Anwalt rufen als sich Mozart beim Nachbarn anzuhören ist auch nichts Neues. 

Die "Herrenrasse", eine Horde bodenbearbeitender Trampeltiere zwischen Bier, Programm und Steuerzahlerismus. 

Daß namhafte Klavierbauer nun China gehören ist bezeichnend und die Chinesen steigen aus. 

Sie brüsten sich mit Wagner und Richard Strauss sind aber im allgemeinen nicht einmal in der Lage Noten zu lesen: Gemeint ist das Kraftmeiervolk zwischen Oder und Rhein. 


Grotrian hat mich immer durch seinen flachen Tastengang und seine recht träge Mechanik nie sonderlich angesprochen, vielleicht war der Grotrianflügel an dem ich spielte auch einfach nur defekt, aber das ist das, was mich mit dieser Marke verbinde. 

Heute steht es um meine Musik so, wie es die Bedingungen zulassen, die von unkultivierten Proleten errichtet werden. Die Beengung dessen, was sie überragen könnte ist eine Methode des Dumpfen den Erkenntnisweg zu unterbinden, sich selber noch ertragen zu können, indem man alles, was feiner ziseliert ist, kurzerhand beschränkt, auf diese, oder die andere Art. 

Die Demokratie ist dann praktischer Bolschewismus, wenn die Proleten per Mehrheit entscheiden, was eine Kultur sei. 

So gesehen war das Dritte Reich, so sehr es vorgab gegen den Bolschewismus zu kämpfen, selber eine Maschine nach purem Massengewicht, es war ein Bagger, keine schweizer Taschenuhr. 

Die Deutschen sind so gesehen eine Mehrheit von Schaufelzinken, dem wohl entschiedensten Bauteil eines Baggers. 

Wenn der Schaufelzinken den Dienst versagt, kann die Hydraulik machen, was sie will, das Baggergut wird nicht vorgebrochen, sondern die Schaufel verkantet sich im Untergrund. 

Schreibe ich hier über das Innenleben einer schweizer Uhr, oder über Schaufelzinken am Bagger ? 

Die Geschmacklosigkeit kommt übrigens immer aus der bürgerlichen Mitte, wo die Kultur immer eher eine Etikette darstellt, als einen Inhalt. 

Die ganz oben und die ganz unten haben Abwechslung und Kultur ganz gerne, die Oben in ihren Sphären und der untere in der Landschaftskultur. 

Die Zwischenökonomie zwischen Produktion und Genius ist ein notwendiges Übel, wird dieses zur Herrschaft, werden die essentiellen Randbereiche eingeengt und die Gesellschaft wird bürgerlich überfäult.

Dann kommen in Anmaßung frittierte Oberstudienräte und ein Apotheker des Weges, die meinen, daß ihr Mittelmaß zusammen es auf einen halben Einstein brächte. 

Das ist der Moment, wo der hochkarätige Professor mit dem Waldarbeiter an einem Tisch sitzt und beide auf einen Nenner kommen: Daß es so nicht weitergeht. 

Für die Leute ganz oben ist die Welt ganz einfach und für die Leute ganz am unteren Fuß der ökonomischen Pyrmamide ist die Welt ganz einfach, - die mittleren Stockwerke brillieren durch die Konstruktion des Überwertigen um zwischen Fuß und Spitze mehr zu installieren, daß ihre schlichte utilitaristische Funktion erträglicher werde. 


In  der Mitte der Gesellschaft ist das nur Nützliche, das Essentielle ist ganz unten und das Brillante ist ganz oben. 

Die Welt wird von zwei Kraftfeldern gehalten: 

Esaw und Jakov. 

Kain und Abel

Adama und Chawwah 

Leben und Geist

Materie und G-tt


Das sind die bestimmenden Größen. 

Dazwischen wirkt das Plasma der gewöhnlichen Effekte. 

Der Landwirt ist mehr Esaw und der Wissenschaftler mehr Jakov. Beide einigen sich um einen Grenzstein herum. 

In der kategorischen Mitte besticht das "Zeckenrennen" des Nutzens an der Frucht und dem Geist gleichermaßen und am schlimmsten sind die Staatsdiener, die weder nach einem Esaw praktisch fähig sind, noch nach einem Jakov das Göttliche und sei es in einem einzigen Lichtstrahl zu erreichen vermöchten. 

Das Böse ist ein Diener, der sich als Sklave einen Herren dünkt, Sklave und Herr in einem ist. 

Das ist der paradoxe Zustand, wenn einer weder Fleisch noch Fisch ist, weder Gut noch Böse differenziert, weder frei noch gebunden ist, sondern sich frei in einem dichotomen Konstrukt zwittert. 

Der Beamtenstaat ist die Pandemie des fertigen Nichts. 

AMEN 













Samstag, 14. September 2024

Der neue kalte Krieg kommt ohne Kunst aus.

Mich zieht es schon länger in die Kunst zurück. 

Ich wurde in der Kunst als Jugendlicher groß, sie ist mein eigentlicher Quell. Die Technik ist auch eine Kunst und die Analyse auch. Fiktion ist ganz oft Intuition und umgekehrt. 

Die bloße Wirklichkeit beginnt langweilig zu werden, weil es eine Iteration ist. 

Filme haben oft die Eigenschaft einer Wahrheit näher zu kommen als es die Abbildung der Wirklichkeit vermag. 

Ich halte die Wirklichkeit nicht für das Abbild der Wahrheit, der historischen schon gar nicht. 

Wir leben in einer Zeit, in der sich Schweigen über die Realität senkt, wo früher Filme wie "Gorky Park" oder "Der unsichtbare Dritte", - oder eben die flachere Version von 007 in der schieren Fiktion die Wahrheiten erfanden, die die Wirklichkeit nicht preisgeben wollte. 

Die Welt steht in Spannungen eines kalten Krieges, die Kunst hat keine Formate mehr diese Konflikte abzubilden.

Persönlich halte ich die Welt der Macht für albern und ich kann mich für meine Idee mehr begeistern, als daß ich sie irgendwann ins Lächerliche überziehe. Politik ist allenfalls ein Stofflieferant. Leiden kann ich die Machtfrag nicht und nicht erst nicht seitdem sie mir ein Lehrer auf die Existenz hin einst stellte. 

Warum man Macht braucht statt logische Wege zu erforschen entzieht sich meinem Wesen. Macht ist nur dann logisch, wenn ein anderer sie als Regel aufzwingt. Außerhalb dieser Anpassung an die Unreife der Macht sehe ich keinen Grund sie zu brauchen. 

Die Kunst ist für die Macht auch ein Zoo: Was in einem Film als Fiktion der Wahrheit nahe kommt fängt und bindet die Wahrheit in der Kunst. 

Der Film, die Kunst ist ein Mittel der Macht, denn die Fiktion ist auch ein Käfig für das Wahrere im Vergleich zum nur Realen. 

Was die Leute im Kunstwerk erblicken, schließen sie in der Wirklichkeit aus und daher ist die Kunst in der Vorwegnahme der Realität ein gutes Mittel die Realität der Betrachtung zu entziehen. 

Es geht um den Vorschlag, eine Wirklichkeit anders sehen zu können. Die Fiktion ist nichts anderes als eine wissenschaftliche Hypothese, übel wird es, wenn die wissenschaftliche Hypothese nichts anderes ist als Fiktion. 

Die Literatur ist der Anfang der Wissenschaft, sie ist der Zugang zu tieferen Dingen und sie eröffnet Aspekte, die als Behauptung einer Tatsache unberührbar bleiben würden.  







Freitag, 13. September 2024

Urlaub in der Dissoziation

Ich erlaube es mir mal im Jahr 1988 fest zu frieren. 

Die Ökonomie ist schwerst havariert, die Kriegsgefahr auf einem all- time - high. 

Neurotypen neigen in solchen Konstellationen zu einem unerträglichen Brei aus Gefühl, Kommunikation und einem Umpumpverhalten des Eskalierens, zumal wenn ein gewisses Maß an narzisstischer Psychose dazukommt. 

Aus dieser Konstellation gibt es gemeinhin kein Entrinnen,... außer in der KD, der künstlichen Dissoziation. 

Dissoziieren bedeutet auch Entkoppeln in eine subjektiv funktionierende Konfiguration. 

Und wenn es mir zuviel wird, dann gehe ich auf diese Reise in die Verdrängung hinein. Ich habe, wohl auch als Nebenerscheinung des Asperger - Syndroms eine "Gabe" große Mengen Informationen zu verarbeiten und zu systematisieren. 

Und genau dieses "Ansaugvolumen" baut sich zum Problem auf (Ermüdung), vor allem wenn eine logische Lösung oder ein alternativer Prozess machbar ist, aber vom neurotypischen Spektrum hysterisch überbrüllt wird. 

Es gibt neurotypische Menschen, die wollen, - buchstäblich ums Verrecken keine Lösung, sondern das Verharren in der Drama ihrer Rolle. 

Option gleich Null. 

Warum entstehen Kriege ? Weil jeder NT sturweg seine dämliche Rolle nicht anders denken kann, als er sie aus seinem narzisstischen Repertoire abließt. 

Rolle, Ego - Verzerrung und Alter - Ego. 

Ich beame mich mal weg. 

Ein Spielzeugbagger ist überhaupt ein gutes diplomatisches Werkzeug: Jede Botschaft sollte verpflichtend einen Sandkasten besitzen, - warum ? Nun, wenn man die Dinge sehen kann, wie ein Kind, dann sieht man sie ohne große Introjekte und ihre Komplexe. 

Übel sind jetzt diejenigen dran, die gezüchtet wurden und nie einen Bagger besaßen. 

Um nicht infantil in Aktion zu werden sollte man es sich erlauben Dinge aus der kindlichen Sicht neu zu bewerten, ganz vernünftig also sollte man sich in das alte Ich zurückziehen, als man noch nicht das Produkt der Kommunikation war. 

Autisten können gar nicht anders. 

Wie oft falle ich in meine Interessen und Projekte zurück und kann die Kommunikation nicht halten. Und oft war diese Kommunikation gar nicht wichtig. 

Ich schreibe hier ganz oft einen Artikel, weil es mir nicht schwerfällt. 

Aber wenn ich die Wahl hätte, ich würde lieber andere Dinge tun, an diversen technischen Projekten weiter arbeiten usw. Aber ich habe die Wahl nicht, weil der Zeitgeist die alten Grundlagen zerfressen hat. Ich kann nicht mehr einfach eine Antenne konstruieren, ohne einen gehässigen Nachbarn zu triggern. 

Und die Not macht die Wichtigtuer. 

Ich habe diesen Blog damals wegen der Viren - Psychose aufgemacht. Und eigentlich hatte ich gedacht, daß ich Analysen für maximal 12 Monate schreibe und dann alles in eine gewohnte Einfalt zurück kippt. 

Aber Corona ist das Tschernobyl des Wahnsinns: Das Inventar des Irrsinns ist freigesetzt und es fängt keiner mehr ein. 

Man hört nicht mehr Bronski Beat - Smalltown Boy und kauft sich ein Getränk und ließt eine Zeitschrift. Nein, man kaut an einem Strohhalm aus Pappe herum, weil ein paar grüne Spasten ein Problem mit Kunststoff haben. 

Dann ließt man in der Fachzeitschrift: "Endlich, nach Corona wieder alle zusammen am Projekt". 

Wer hat früher wegen einer Grippe eine Taschentuch - Oper aufgezogen ?

Man hat sich einen Tee gemacht, warme Milch und sich vorm Projekt neugierig einen hingehustet. 1988 wäre keine Sau auf die Idee gekommen, wegen irgend einer Infektion mit einem bekannten Virenstamm ein Geschrei abzulassen als hätte Godzilla auf der Säuglingsstation allen Patienten den Kopf abgebissen. 

Man hat einfach ein Telefon gehabt, im Luxusfall mit einer illegal gebauten Freisprechanlage (ja liebe jungen Leser, früher war das Basteln am Telefon strafbar). 

Früher galt: Nur Gynäkologen und Fernmeldetechniker dürfen an die Dose. 

Früher wäre das so gewesen: "Du ich bin gerade krank und löte so wie es geht am Projekt". 

Gegenfrage: "Soll ich Dir was vorbeibringen, oder was für Dich kochen?"


Ja ihr lieben Neurotypen und Soziopathen: Früher hat man sich ganz flach um den anderen gekümmert und war einfach nett, ob mit oder ohne Augenkontakt, ob intuitiv oder angelernt. 

Niemand hätte jemals jemand isoliert ! 

Während Corona hat eine Buchhändlerin die Polizei geholt, weil ich einen allergischen Schnupfen hatte. Wenn 1988 einer die Polizei geholt hätte, weil einer unter einer Linde herumnießt, man hätte totsicher den Telefonisten der Hysterie in einem PLK vorgestellt, einem "Psychiatrischen Landeskrankenhaus", wie man damals die Irrenanstalten nannte. 

 Das Recht auf Arglosigkeit ist doch zerstört. 

Unter Narzissten und Psychotikern ist das Leben ein Gang durch Minenfelder.
Und seit Corona geht man eben nicht mehr durch eine Stadt und denkt sich: "Nettes Geschäft". Entweder das Geschäft war hörig und verkaufte unter 3G oder es ist an diesem Irrsinn ökonomisch kaputt gegangen oder beides. 

Daß es Kinder gab, die neurotisch an ihrem Spielzeug hingen, das gab es immer: Daß Erwachsene von einer Kommunikationsprothese namens "Smartphone" abhängig sind, wie ein Mukoviszidose - Kranker vom Sauerstoff das wäre im Jahr 1988 auch totsicher klinisch bewertet worden. 

Selbst diesen Blog hier würde ich als eine Art Suchtstruktur bezeichnen. 

Das Schreiben, meine Koppelnavigation durch den Wahnsinn. 









Marina Abramovic´versus Stanley Milgram: Die Freiheit der Willkür

 Es ist reizvoll, die Königin der ungekrönten Abgründe mit dem Untertanen zu verbinden, die Willkür in der Kunst als Machtmittel über den Menschen mit dem Befehl als der umfassenden Ausrede des Forensischen im Normalen. 

Die totale Macht als Offenbarung des Selbst. 


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Donnerstag, 12. September 2024

Das Problem der Schulden

 Schulden können ab einem gewissen Grad nicht mehr bedient werden. 

Betreffen die Schulden Staaten, so kommen im Großen meist zwei Mittel zum Einsatz um das Problem zu beheben: Inflation und Krieg. 

Die Inflation beseitigt die Schulden, die Währungsreform die korrumpierte Grundlage ihrer und der Krieg die Blase. 

Ein Kommentator auf einem Forum sagte mal: "Der Krieg ist die Summe aller wirtschaftlichen Widersprüchlichkeiten."

Die Ukraine hat das Zeug dazu zum Zünder einer ganzen Kaskade von Problemen zu werden, an deren Ende die Aufzehrung der westlichen Struktur steht. 

Aus dem produktiven Bereich kann der Westen keine Erneuerung schöpfen, weil er alle Prädikate der Produktion an China ausgelagert hat. China war der Kollektor der westlichen Kleinproduktion und diese Volumen der kleinen und mittleren Produktion sind fürs Erste unwiederbringlich nach Asien abgewandert. 

Wenn der Westen als Abnehmer ausfällt, braucht China keinen einzigen Soldaten um Taiwan zu integrieren. 

Wenn die USA und Europa als Markt ausfallen, so stehen immer noch Russland und die Schwellenstruktur auf dem asiatischen Kontinent zur Entwicklung zur Verfügung. Wenn alles short geht, so können die unteren Staaten im langen Aufbau von der Verschiebung profitieren. 

Vietnam, Indien und Russland haben noch Luft nach oben und damit ein Aufbau- Potential. 

Der Westen hat dieses Potential gesättigt und baut es von unten her, von der unteren und mittleren Produktion her ab und geht in kommunistische Monopole über. 

Das ehemalige kommunistische Asien und Russland tendieren in die gegenteilige Richtung. 

Das größte Problem des Westens: Wenn sich seine Kolonien emanzipieren und seine Sklaven ihre eigenen Herren werden. Das ist den USA mit Japan passiert, und das passiert der ganzen Fertigung des Westens gerade mit dem Outsourcing nach China. 

China hat nicht nur billig produziert, es hat die Domäne übernommen !

Die Chinesen haben verstanden, daß sie dem Westen die Drogen für den Konsum liefern und der Süchtige Nachschub braucht, wobei er nur noch der Dealer des Markennamens ist. Die Domäne der Produktion, die hat der Hersteller, nicht der Vertrieb. Für die Fentanyl - USA ist es schlicht zu spät eine gewisse Bevölkerungsschicht noch zu resozialisieren. 

Europa hat sich aus der Produktion in der Hochtechnologie weitestgehend verabschiedet und fault arrogant auf alten Errungenschaften dahin, die es zu demontieren beginnt. 

Und der Traum, daß der Zwang zum Utopischen das Neue hervorbringe ist blanke Idiotie, denn weder die Utopie noch die Phantasterei vom Neuen fußen auf auch nur irgendeiner produktiven und damit technologischen Relevanz. 

Und wie bekommt man eine Sekte und die Gehirnwäsche in den Griff ? Sicher nicht durch Vernunft, sondern durch das fulminante Scheitern der Spinnerei an sich selber. Je ideologischer der Wahnsinn bezuckert ist, um so drastischer muß die Auflösung werden, die im letzten Jahrhundert als zweiter Weltkrieg bekannt wurde. 

Die Auflösung des Sinns der Ideologie und die Zerschlagung der Monopole werden die Voraussetzung für eine Neuerung werden. Denn das Monopol ist eine quasi - ideologische Macht und die Ideologie immer ein Monopol derselben. 

Ideologien und Monopole treten als Elemente des Totalen immer paarweise auf und begründen sich gegenseitig. 

Schulden sind auch Monopole und zwar in der Frage ihrer Machtwirkung auf den Staat. Die Schulden sind der Diktator der totalen Maßnahme der Hilflosen im Versuch dem Unausweichlichen zu entkommen. 

Die Auflösung der alten Kolonialreiche endete in Hiroshima und Nagasaki und die USA wurden die neue Kolonialmacht in einem Monopol. Nun laufen die USA in das Problem des römischen Reiches hinein und das Monopol bröckelt, der Versuch es zu erhalten zerrüttet die Strukturen weiter und die Tektonik bekommt einen dynamischen Charakter. 

Die USA haben nur noch einen kleinen Vorteil, der aber noch interessant werden dürfte: Sie sind der Kollektor des alten Europas. Sie haben die Kultursummen ihrer Siedler und Flüchtlinge in sich, was China nicht als Schatz sein eigen nennen kann. 

Es wird die Frage sein, ob die USA ihre historischen Vorteile ergreift oder ob sie sie in einem fast urdeutschen Wahnsinn einer Weltheils- Logik opfert. 

Wenn die USA es schafft, die untere und mittlere Ökonomie zu stimulieren und die Trusts zu zerschlagen, dann hat sie eine gute Chance aus ihrem Zerfall heraus neue Impulse aus den Menschen und ihrem Interesse heraus zu generieren. 

Wenn sich das Geld weiter in Monopolen und großen Konglomeraten vermehrt, und damit die Volumen unten fehlen, wird das Gleiche passieren wie beim Pharao im alten Ägypten zu Zeiten Mose. 

Die Zeit von Mose war die Umkehrung der Zeit von Joseph: Der Realwirtschaft war die Spekulation gewichen, die Ziegel waren das neue Korn geworden !

Das alte Ägypten starb an seinen Blasen und seinen spekulativen Objekten und man konnte nur noch leihen um die eingebrachte Leistung zurück zu erhalten und dann mußte man den sterbenden Kollos sich selbst überlassen. 

Das Jobeljahr ist ein Mittel der Entwertung von Besitzblasen, genau aus dem Grund zu verhindern, was dem aszendierenden Ägypten zum Verhängnis wurde. 

Die gute Frage ist, wie man das Jobeljahr im Großen bewerkstelligen kann, ohne damit automatisch einen Weltkrieg auszulösen. 

Wenn man es nicht schafft, die Schulden zu erlassen, dann werden sie früher oder später zum Krieg. 

Man darf nämlich bei einer Schuld etwas nicht vergessen: Der Gläubiger ist nur der komplementäre Part zum Schuldner, d.h. man geht ja bei sich selbst in die Schuld, wenn man als Gläubiger gewährt. Denn der Gläubiger und das was er auslegt, sind nicht der gleiche Gegenstand !

Der Gläubiger ist der Schuldner gegenüber seinem eigenen Geld. Der Gläubiger schuldet sich selber das, was er dem Empfänger des Geldes ausgibt. Der Kredit ist die Schuld vor sich selbst, der Schuldner ist nur das Risiko, daß man dem eigenen Geld zufügt. 

Wenn man also selber in einen überschuldeten Geschäftsbetrieb weiter Geld ausgibt, so gibt es fast keine Grundlage mehr die Schuld zurück zu fordern, weil das allgemeine Überschuldungsrisiko ja bekannt war !

Wenn die Schuld nur noch der Macht dient, ist der Krieg die logische Konsequenz der Machtverhältnisse und ihrer Nutzung. 













Auch ein Ufo oder die AfD werden in Deutschland nichts retten, was nicht bereits abgefahren wäre: Technologiestandard

 Wer zu spät kommt, den bestraft die Konkurrenz.    Wenn morgen die AfD, die Marsmenschen oder ein Ufo die Regierung in Deutschland übernähm...