Nun gut, ich kann die moralische Personalie der Grünen nicht leiden, aus sozialen - psychologischen und tatsächlichen Gründen. ABER ich werde hier jetzt einmal die CHANCEN einer grünen Ökonomie aus anderer Sicht beschreiben:
Hier nun eine kleine Schrift über die Möglichkeiten aus einer grünen Ökonomie:
Ich gehe davon aus, daß der gesättigte Mensch Probleme
produziert und die Nachfrage an sich selber kritisch werden kann:
Der Mensch lebt über die Verhältnisse und kompensiert
psychologische Defizite mit Konsum und Attributen, die Elemente, die wiederum
das Ich verfälschen und auf eine andere Ebene alterieren. Der Wunsch des
Menschen nach psychologischer Veränderung aus diesem Zwang heraus ist
verständlich und zeigt kritische Zeitverläufe und überalterte ökonomische
Denkweisen:
Man braucht weder beleuchtete Einkaufszentren zur
Zerstreuung eines falschen Ichs, noch Baumärkte, Thermen und Wellnesstempel für
die Flucht vor sich und der eigenen Person, man braucht auch keinen Urlaub um
in der Umgebung zu tauschen, was man in sich nicht verändert bekommt.
Tante Erna ist Tante Erna mit einem unerträglichen
Postbeamten von Ehemann, ob sie nun als Paar in Rimini die Promenade
beschreiten oder in Frankfurt zusammen einkaufen.
Man unterhält ganze "Menschenfleisch - Lufttransport -
Geschwader" um die psychologischen Fettdefizite in jährlichen Air - Raids
über den halben Erdball zu frachten, man verbläßt Tonnen an Kerosin für die
psychologische Problemflucht narzisstischer Wohlstandsbürger.
Man vernichtet gute Waren für das Gefühl im Kauf des Neuen
ein anderer Mensch werden zu können.
Ich glaube weder an die Klima - Religion noch an die Göttin
Corona, mir sind die Formate egal, aber die Wirkung, auf der man eine Änderung
einleitet, diese Wirkung aus den Narrativen ist wirtschaftlich sehr
interessant, also ohne den Überbau in der Frage des Nutzens für subjektive
Interessen in unternehmerischer Form - in der Frage der Investition:
Braucht man einen Büroturm, wenn man die gleiche Arbeit von
Zuhause aus verrichten kann ? Braucht man 2 SUVs als Statussymbol
(Psychokrücke) ? Braucht man Besitz als Ersatz für ein Ich, oder braucht ein
Ich Besitz um zu sein, Sein aus dem Haben oder Haben UM zu sein ?
Wenn ich eine Werkstatt brauche um sagen zu können, ich habe
eine Werkstatt, dann ist das dekadent, wenn ich sage: Ich brauche eine
Werkstatt, ich möchte etwas herstellen oder reparieren, dann ist das ein
transitiver Nutzen.
Das falsche Leben im falschen.
Braucht man einen Urlaub mit Nanny und Service ohne mit den
Menschen des anderen Landes zu leben ? Braucht man mehr als für den Sabbat dann
letztlich notwendig ist ?
Und genau darin liegt der Konflikt und das Problem der
bisherigen Wirtschaftsordnung. Sie ist darauf ausgerichtet psychologische
Defizite zu bestücken, sie ist nicht orientiert am Leben, sondern an der
Geltung.
Ich halte die Religion des Klimawandels für gestört, sie ist
eine eigenständige Psychose. Genau wie die Corona- Religion eine Psychose ist:
ABER: Die Menschen können außerhalb von Psychosen in der
Gestalt, daß sie endlich auch einmal ausbrechen selten lernen. Viele brauchen
das Gefühl der Katastrophe um für sich loslassen zu können von bestimmten
determinierenden Prinzipien.
Warum aber soll man den Leuten die Narrative nehmen, an die
sie sich ängstlich hängen um eine Veränderung zulassen zu können ? Ich sehe
keinen Grund, den Menschen ihre thematischen Stofftiere wegnehmen zu müssen um
nur vernünftig zu sein.
Man ist nicht vernünftig zudem, wenn man als Psychiater
einem Patienten sein Stofftier wegnimmt, an das sich der Patient aus Angst
haftet um der Seele überhaupt einen Halt zu geben.
Warum soll man einem Patienten seinen Wahn kurieren, wenn er
ohne den Wahn falsch weiter lebt ?
Warum soll man nicht die Chancen sehen, vorhandene
pathologische Strukturen wenigstens in der Gestalt ihrer Offenbarung im Aufbrechen
der Konflikte zu nutzen ? Eine Behindertenwerkstatt in der Psychiatrie ist
mitunter der tätige Ausweg eines ansonsten im Suizid beendeten Lebens.
Und warum soll man nicht in diese Veränderung eines bisher
falschen Lebensweges in der Ökonomie investieren, warum soll man einer
Vergangenheit der Industrie nachheulen, die einen im Vollbeweis der Krise auch
nicht am Ende glücklich machte, weil man sonst eben nicht stünde, wo man
letztlich gescheitert steht ?
Man wird mit der Transformation der Krise keine goldne Zeit
schaffen oder den besseren Menschen, man ist am Sabbat der Mensch, der man am
Abend vor Sabbat war, nur man betritt eine andere Welt, die des Lebens vor dem
Selbstzweck des Existierens.
Ich sehe keinen Grund, warum man das Leben nicht über den
Sabbat hinaus verlängern sollte, ich sehe einen Grund es nicht zu tun, denn das
Heilige wird in der Beliebigkeit seiner Allgegenwart banal.
Wird der Mensch sein Kuscheltier der Angst nutzen um mit dem
Tier zu leben oder wird er aus dem falschen Leben in eine alterierte Ideologie
über die Angst wechseln ?
Wird der Begriff der Nation das Ich übernehmen um in einer
Bedeutung mehr nur die alte Bedeutung zu erstreben, die man als das Wenigere
empfand um darob alles zerschlagen zu haben ?
"Oh wie schön ist Panama" ?
Man wird um kein Potential wissen, wenn man die Option
ablehnt. Man wird aus dem Prozess heraus wissen, was aus ihm werden kann und
immerhin kann man mehr gestalten mit den Gestalten,- als in dem ewigen Versuch
besser zu sein als das eigene Maß.
Der Wille zum Mangel kann auch ein Schrei nach Fühlbarkeit
sein, es ist in aller Regel die eigene Verarmung ein Verlangen nach einem
engeren Selbstbezug ohne die Alteriertheit in die Sprache der Attribute.
Die Frage ist dann doch diejenige, wie sich das Ich in einer
Selbstverarmung ökonomisch organisiert, wie es seine Anforderungen regelt, ob
es total wird, ob es seine Hilflosigkeit als Dogma in eine Diktatur einflicht,
oder ob eine Interaktion entsteht, ein Zugang zum Ich als Grundlage von Aktion
und Inter - Aktion.
Denn auch wenn die Erscheinungen der Zeit als Wahn
erscheinen, so ist doch alles eine Summe der Vergangenheit, die den Jetzt -
Zustand erst begründet und in seiner Genese erklärbar macht. Die Krise ist
nicht an den Auslöser gebunden, sondern an ihre eigene Entstehungsgeschichte
und die Logik in der dasjenige wurde, was letztlich als Bau sichtbar wird.
Wenn der Patient schreit, kann man sich an diesem Schreien
abarbeiten, man kann es auch beobachten, ob man nicht hinter diesen Affekt kommt,
oder diesen Affekt nutzt um dritte oder vierte Wirkungen zu erzeugen.
Manchmal wird man selbst bescheuert an dieser
Selbstdisziplin, die irgendwann den Sauerteig nach Pessach sucht, wo nichts zu
finden ist.
Das ist eine Frage grenzenlos unscharfer Eigenkategorien des
Handelnden.
Das Weltproblem des falschen Ichs wird durch nichts gelöst
werden, aber das Ich kann sich neu erfinden, mit falschen und wahren Anteilen.
Die Frage ist oft nicht die, welchen Einfluß man hat,
sondern was man aus dem Bestehenden und Werdenden macht. Will ich den Flug des
Geschosses verhindern oder will ich seine Bahn energiearm ändern um zu dem
gleichen Effekt zu kommen, daß ich eine Wirkung verhindere ?
Ende des Textes.
Nun gibt es viele Möglichkeiten sich in die Ökonomie des Mangels zu integrieren.
Man kann reparieren, was es nur noch schwer zu kaufen gibt, man kann herstellen, was die Menschen wieder benötigen, man kann das Rad tausendmal für das Kind neu erfinden, weil es immer denkt, daß sich alles im Neuen anderes dreht, wie das Neue davor.
Auch die Illusion ist ein Markt und auch diese Gabe der menschlichen Produktionskraft hat ihr Recht, wahrscheinlich noch eines vor allen Dingen des Konkreten.....