Für das Klima geht man auf die Straße:
- Nicht für Arbeitsplätze durch Entwicklungsfreiheit
- Nicht für mehr Würde als eine Unterdeckung
- Nicht für die Bildung der Kinder
- Nicht für das Recht auf Besitz
- Nicht für einen Tafelladen OHNE Durchfall nach dem Einkauf
- Nicht gegen Obdachlosigkeit
- Nicht gegen Ungestalt im Amte
- Nicht gegen das Unrecht des Ermessens
- Nicht gegen dies und für das.
Nicht für und nicht gegen, aber sattelfest im Wahn.
Was soll man mit einem Volk machen, daß so ist ?
Nutzen, in der Vollgestalt seiner Dummheit:
- Nehmt was sie nicht begreifen
- Schafft ab, was sie nicht wollen
- Tragt die Industrie ab, für die ihnen die Wissenschaft fehlt
- Nehmt ihnen die Häuser, denn sie sind ihres Besitzes überdrüssig
- Nehmt ihnen die Mobilität, denn sie haben sie im Geiste längst verloren
- Versklave sie, denn sie haben aufhört Freiheit zu fordern.
Tue nichts und nutze alles !
Man nimmt nicht demjenigen, der das Genommene nicht vermisst. Man tut nichts wenn alle alles willig fahren lassen.
Man muß den Regen in der Traufe sammeln, die Tröpfe fallen von alleine und das Wasser stürzt seelenruhig durchs Rohr.
Rauschend geht die Masse
rauschend flieht das Nasse
und staut sich auf in einem Zuber
und wird
gerade ehedem noch zackig
faulig düster
und stinkend brackig
Vom Wolkenschloß vorm Himmelreich
wird aus dem Tropfen der da prasselt
und durch das edle Kupfer rasselt
nach der Biegung dann sogleich
Wie sich das Weiß der Wolke trefflich in die blauen Himmel tauche
eine Suhle
ein Ort von Grutzen und dem Duft von Jauche.
Vom Himmel hoch da kommst Du her
und trägst als Molekül
am Leben unter Schweinen schwer.
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